Hoffnung

Es gibt eine schwache Hoffnung, dass TripleH nicht mehr von der FNS eingeladen wird. Dazu müsste einer der Verantwortlichen mal dies hier lesen:

Zunächst weiß ich nicht, ob man bei den so genannten Parteienstiftungen wie Naumann, Adenauer, Seidel und wie sie alle heißen mögen, von „renommierten“ Organisationen sprechen soll. Alle diese Organisationen werden ausschließlich durch Zwangsabgaben finanziert. Sie erhalten keinen Heller an freiwilligen Zuwendungen seitens Personen, die das, was diese Organisationen tun, für wertvoll erachten. Und sie werden allesamt nicht von anerkannten, unabhängigen Wissenschaftlern geleitet, sondern von abgehalfterten Politikern.

TripleH mag recht haben. Aber konsequent sein hieße, sich mit solchen Institutionen nicht mehr einzulassen. Ich hoffe, die helfen ihm dabei.

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11 Kommentare zu “Hoffnung”

  1. JC
    21.06.2007 | 22:56

    Konsequent sein hieße auch, nicht an der öffentlichen University of Nevada zu unterrichten… aber für etwas wirklich “Renommiertes” reicht es anscheinend bei TripleH nicht.

  2. 21.06.2007 | 23:01

    Wieso? Er ist ein Utopist, aber an welcher Stelle - gerade im Interview - überspannt er den Bogen?

  3. 22.06.2007 | 8:11

    Oh wie bitter. Erst der Artikel von Rayson und dann JCs Kommentar. Bitter, aber wahr.

  4. R.A.
    22.06.2007 | 10:17

    Nun sicher ist 3H inkonsequent. Aber gerade dann sollte die FNS ihn einladen, dann läßt sich genau darüber diskutieren.

    Ansonsten ist es etwas schwierig, jemanden mit solchen Extrempositionen vorzuwerfen, daß er z. B. an einer staatlichen Hochschule von Steuergeldern lebt.
    Es ist nun einmal schwer, ohne solche Kompromisse in einer Gesellschaft zu leben, die völlig anders funktioniert als er das fordert.

    Auch ich z. B. das deutsche “Sozial”-system kritisiere, lasse ich doch selbstverständlich meine (Zwangs-)Krankenkasse
    die Arztrechnung bezahlen.

    Überhaupt bieten die Libertären inhaltlich so viele Widersprüche, da muß man gar nicht ad personem gehen.

  5. 22.06.2007 | 12:00

    @R.A.
    Raus mit der Sprache, mit den “inhaltlichen Widersprüchen”!

    Ansonsten befahren Libertäre mit Ihrem versteuerten Kfz sogar zwangsfinanzierte Straßen…

    Nicht der Libertarismus ist widersprüchlich, sondern der Zwangsstaat.

    @Rayson
    Zu Hoppe musste ich gestern auch noch was rauslassen.

  6. R.A.
    22.06.2007 | 12:15

    @Bodo:
    > Raus mit der
    > Sprache, …
    Nö, heute nicht.
    Die Sonne scheint, und ich will früh ins Wochenende, davor ist noch einiges zu erledigen.

    Da paßt mir die übliche, schon oft geführte Diskussion über einige Stunden nicht rein.

  7. Thomas Wolf
    22.06.2007 | 12:20

    Erlaubt es Ihr Zeitplan, kurz einen Link zu einer solchen Diskussion einzustellen? Würde mich nämlich interessieren. Natürlich könnte ich selbst forschen, aber Sie wissen ja, die Sonne scheint, und ich will früh ins Wochenende … ;)

    Vielen Dank!

  8. der gute don
    22.06.2007 | 12:45

    Die Sonne scheint, und ich will früh ins Wochenende, davor ist noch einiges zu erledigen.

    Du sitzt also eindeutig momentan nicht in D’land!

  9. 22.06.2007 | 12:50

    @don

    Hier in Hamburg scheint ein wenig Sonne. WO R.A. seine Sonne sieht, weiß ich natürlich nicht.

  10. 22.06.2007 | 16:20

    “TripleH” nutzt eben in dieser Welt, so sehr sie seinem Ideal widerspricht, alle Möglichkeiten seine Botschaft zu verkünden, aus seiner Sicht denke ich durchaus konsequent.

  11. DDH
    23.06.2007 | 13:48

    Lieber HHH als FNSt! ;-)

    Nee, im Ernst: Als Hoppe&Lichtschlag-Kritiker bin ich ja nun binnenlibertär ein Geächteter, aber für diese obige Aussage kann ich Hoppe beim schlechtesten Willen nicht kritisieren.

    Und nutze ich nicht auch das durch staatl. Zuwendungen an Parteien mitfinanzierte FDP-Forum, um dort gegen den Parteienstaat Stellung zu beziehen?

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