Verrückte Welt

So was passiert wohl in einem Land, das für Milliarden eine eigene Kerntechnik entwickeln will, anstatt mal ein paar Raffinerien zu bauen, um den Energiebedarf der eigenen Bevölkerung mit eigenen Rohstoffen zu decken.

Aber beim Atomprogramm geht es wirklich nur um die Energieversorgung der Iraner. Ganz klar.

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7 Kommentare zu “Verrückte Welt”

  1. spruance
    27.06.2007 | 11:40

    Das ist aber noch nicht Weltrekord: Die Nigerianer schaffen das auch ganz ohne Atomwaffenenergieprogramm und die Venezoelaner können sich auch schon Hoffnung machen!

  2. 27.06.2007 | 12:48

    Nee, in Venezuela wird das bestimmt ganz anders und viel besser laufen. Letztens las ich, dass dem Einzelhandel verboten wurde, die Preise zu erhöhen. Kann angesichts solcher Maßnahmen noch etwas schiefgehen?

  3. 27.06.2007 | 13:23

    Interessant, dass die staatliche Mineralölvertriebsgesellschaft des Iran am selbst für ein Ölförderland extrem niedrigen Preis von acht Eurocent pro Liter Normalbenzin festhält. Aber so ist es nun einmal bei “politischen” Preisen - die acht Cent sind nicht einmal kostendeckend, geschweige denn, dass damit genügend Überschüsse erwirtschaftet werden können, mit denen die vorhandenen (uralten) Raffinerien modernisiert und neue gebaut werden können.

  4. 27.06.2007 | 13:33

    @Boche: in Venezuela wird das bestimmt ganz viel besser laufen. Bekanntlich hat Kuba es geschafft, von Importen von Raffinade-Zucker und Zigarren unabhängig zu werden … nachdem es durchaus Versorgungsengpässe gegeben hatte.

  5. 27.06.2007 | 13:40

    @MartinM:

    Na, man kann die Nachricht auch als einen Versuch sehen, diese politischen Preise schrittweise abzuschaffen; es soll ja auch nach der Rationierung die Möglichkeit geben, zu höheren Preisen mehr zu kaufen. Steckt am Ende sogar ein vernünftiger Plan dahinter?

  6. 27.06.2007 | 13:51

    @MartinM

    Entschuldige, ich steh grad auf dem Schlauch: Was ist der Zusammenhang zwischen Abhängigkeit von Importen und Versorgungsengpass?

  7. 27.06.2007 | 16:06

    Den gibt es so natürlich nicht - jedenfalls solange den Einfuhren genügend Exporte gegenüberstehen, und das sollte beim Iran der Fall sein.

    Mein Punkt ist folgender: unter Castro war Kubas eigene Zuckerindustrie so weit heruntergekommen, dass Raffinadezucker importiert werden musste, um die Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten. Was damals zu Witzen führte wie: “Was passiert, wenn die Sahara sozialistisch wird? Nach drei Jahren muss Sand importiert werden.” - Weil es damals aber Staaten gab, die bereit waren, Industrieanlagen gegen Naturalien (Rohzucker, Südfrüchte usw.) zu liefern, entkam Kuba nach einigen Jahren dieser absurden Situation (die nach kubanischen Angaben allein auf den Handelsboykott durch die USA zurückzuführen war).

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