Künstliche Dummheit

Wenn man sich in den letzten Wochen so im deutschen Blätterwald (sowohl auf totem Baum wie im “Netz”) umsieht, dann kommt man unweigerlich zum Schluss, dass es offensichtlich, als Gegenstück zur künstlichen Intelligenz, auch künstliche Dummheit gibt. Anders ist es kaum zu erklären, dass ansonsten intelligente Journalisten, die im Gegensatz zu den weitgehend computerabstinenten Politikern sogar täglich mit Computern und Internet zu tun haben, so viel blanken Unsinn über das Internetdingens schreiben. Als Science Fiction Fan liegt für mich der Gedanken nahe, dass böse Weltverschwörer einen Intelligenz-Dimmer auf ahnungslosen Redakteure und nicht minder ahnungslosen Praktikanten gerichtet hätten. Oder das die aldebaranische Hirnpest ausgebrochen sei.

Nehmen wir mal die Konfettikanonen Spiegel Sonderausgabe “Wir sind das Netz”, die ich ohne die sachkundige Warnung von Jens Scholz glatt gekauft hätte. Im Gegensatz zum Sonderspiegel ist Jens’ Kommentar überaus lesenswert:

So mühselig es ist, diese sterbenslangweilig mit noch vielen weiteren solchen Binsenweisheiten im Warnerton und mit sinnfreien Emotionalisierungen aufgeblähten Texte zu lesen, so ungleich ärgerlicher ist es dann, Artikel nach Artikel festzustellen daß das gesamte Heft zu neunzig Prozent eigentlich nur aus genau dieser altbackenen, diffusen Internetangst besteht, die es schon in den Neunzigern gab: Im Internet gehen alle völlig enthemmt im Schutze der Anonymität aufeinander los, beschimpfen und diffamieren sich den ganzen Tag über. Einen Artikel weiter wird erklärt, wie der Internetnutzer wegen seiner Offenheit jegliche Privatsphäre verliert, weil jeder Schritt überwacht und aufgezeichnet wird von Geheimdiensten und Profilsammlern (ja, ich weiß, daß sich der erste und der zweite Satz völlig widersprechen).

(Jens Scholz: Sonderspiegel.)

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26 Kommentare zu “Künstliche Dummheit”

  1. 2.07.2007 | 15:26

    “toter Baum” für Papier gefällt mir gut. :-)

    …ansonsten hab ich keine Meinung dazu, sorry. hab mir noch nie eine Spiegel-Ausgabe gekauft. ich lese eher andere Zeitungen.

  2. 2.07.2007 | 16:01

    @marc:
    “Toter Baum” ist schon ein ziemlich alter Ausdruck. Amerikanische Blogger haben angefangen, klassische Zeitungen und Magazine als “Dead Tree Media” (DTM) zu bezeichnen, und schon bald wurde das auch in Deutschland so verwendet.

  3. 2.07.2007 | 16:05

    Ja, für Bloggverhältnisse schon ziemlich alt. (Ein astronomisches Jahr entspricht ca. 5 Blogjahren. So gesehen ist der Ausdruck DTM schon an die 50 Jahre alt ;) )

  4. der gute don
    2.07.2007 | 18:11

    die im Gegensatz zu den weitgehend computerabstinenten Politikern

    dieses Video ist schockierend, ich habe es am WE gesehen. Frau Zypries, die versuchte groteske Versionen des Softwarepatentes europaweit unterzubringen weiß nicht was ein Browser ist. Ihre Inkompetenz überraschte schon damals im heise chat zum Thema hartgesottene ITler.

  5. R.A.
    2.07.2007 | 18:14

    So schockierend fand ich das Video nicht.
    Ströbele war peinlich, Struck blaß, Westerwelle dagegen völlig ok.

    Zypries ist schwer zu beurteilen. Ich habe auch den Eindruck, daß sie überhaupt keine Ahnung hat - aber konkret das mit dem “Browser” muß man nicht wissen, als Normalnutzer kennt man vielleicht nur “Firefox” oder “Explorer”.

  6. 2.07.2007 | 18:29

    Ich finde schon, dass man das wissen muss, wenn man sich anmaßt, Gesetze zu machen, die auch das Internet betreffen.

  7. googlehupf
    2.07.2007 | 20:42

    Bei Ströbele kann einem das ja noch relativ egal sein. Aber dass Zypries nicht einmal über das Basiswissen verfügt was ein Browser ist, ist angesichts ihres politischen Wirkens auf diesem Gebiet wirklich zum Haare raufen.
    Das weiß sogar mein Erzeuger und der ist älter und hat noch nie einen einen Computer benutzt.

  8. Hardy
    2.07.2007 | 23:23

    @R.A.
    Also Netscape oder Opera sollte man auch als Normaluser kennen, bzw. zu mindestens schon davon gehört haben. Die neuste Version von Opera soll angeblich sogar besser sein als Firefox. Hat schon jemand damit Erfahrungen gesammelt?

  9. 2.07.2007 | 23:29

    Geschmackssache, würde ich sagen. Ich bleib lieber beim FF.

  10. R.A.
    3.07.2007 | 9:58

    @Hardy:
    > Also Netscape oder
    > Opera sollte man
    > auch als Normaluser
    > kennen …
    Du gehst vom Privatmenschen aus, der sich seinen Rechner selber konfiguriert.

    Spitzenpolitiker (oder Spitzenmanager) machen das nicht - und das ist auch nicht zu kritisieren.

    Die kriegen einen fertig installierten Rechner von ihrem IT-Support und da ist halt ein Browser drauf.
    Und den sollten sie ebenso bedienen können wie ihren Mail-Client oder das Textsystem - die Fachbegriffe dafür sind aber nebensächlich.

    Im übrigen ist natürlich Safari der Browser der Wahl …

  11. Llarian
    3.07.2007 | 11:15

    Im übrigen ist natürlich Safari der Browser der Wahl …

    Aber nur für Leute, die nicht wissen was FireFox Extensions sind.

    Spitzenpolitiker (oder Spitzenmanager) machen das nicht - und das ist auch nicht zu kritisieren.

    Doch, in dem Moment wo ich mir anmasse Gesetze dafür zu beschliessen, dann schon. Der Beitrag belegt sehr eindrucksvoll, dass deutsche Spitzenpolitiker teilweise vollkommen den Dingen, über die sie beschliessen, entrückt sind. Solche Leute beschliessen dann die Vorratsdatenspeicherung oder “den Bundestrojaner”.
    Es gibt nur ein Wort, dass die Beziehung solcher Politiker zur Technik beschreibt: Inkompetent.

  12. 3.07.2007 | 17:08

    Ich vermute, dass hinter der Internet-Ignoranz vieler Politiker und der lautstark zum Besten gegebenen Internet-Halbbildung vieler Journalisten einfach eine falsche Analogie steckt:
    Der PC als motorisierte Schreibmaschine bzw. automatisierte Aktenablage und das Internetdingens als eine Art Fernsehen, bei dem auch Amateure mitmachen können und dürfen.

    Niemand, der in einer Hierarchie (egal ob Behörde, Unternehmen, Partei oder Redaktion) “oben” steht, hat eine Schreibmaschine auf dem Schreibtisch stehen. (Ein Chefredakteur kann vielleicht noch maschinenschreiben, aber das er selbst Artikel tippt kommt eher selten vor.) Ebenso hat “man” seine Leute, die sich um die Registratur, das Archiv usw. kümmern. Und ein Fernseher gehört einfach nicht in Büro (zumindest nicht so, dass ein Besucher den Apparat sieht).
    Diese bequeme Analogie übersieht natürlich, dass mit dem PC, (und damit dem Internet, dem Blog) etwas völlig Neues dem Weg auf die Schreibtische gefunden hat. Etwas, das so revolutionär und gesellschaftsverändernd ist,wie vor wenigen Jahrzehnten das Auto.
    (So gesehen macht es sogar Sinn, wenn der leidenschaftliche Fahrradfahrer Ströbele auf die Frage, ob er einen Computer hätte, “leider ja” antwortet. So antwortet er nämlich auch auf die Frage, ob er ab und an mit dem Auto statt mit dem Fahrrad unterwegs ist.)
    Niemand erwartet von einem Politiker, dass er in der Lage ist, sein Auto selbst zu warten (geschweige denn zu reparieren oder zu tunen). Und es ist völlig in Ordnung, wenn er nicht selber am Steuer sitzt. Aber wie ein Auto im großen und ganzen funktioniert, was ein Otto oder ein Dieselmotor ist (oder eine Tankstelle) über die Grundlagen des Straßenverkehrs, über Verkehrsprobleme, über die mit dem Autoverkehr zusammenhängenden Probleme, um durch das Auto verursachte Umweltfragen, über die Grundstrukturen der Automobilindustrie - darüber sollte ein Politiker schon bescheid wissen, weil er oft an Entscheidungen, die dem Autoverkehr oder die Autoindustrie betreffen, beteiligt ist. Ein “Nö, darum kümmert sich mein Fahrer” würde kein Wähler und keine Parteibasis akzeptieren. Das Auto ist nun mal wichtiger Bestandteil unseres Lebens.
    Aber irgendwann wird Grundwissen über Computer und Internet so selbstverständlich sein wie heute Wissen über Autos und Autobahnen. Wenn wir Pech haben aber erst, wenn die jetzige Generation der Politiker (und der Chefredakteure) ausgestorben ist.

  13. Hardy
    3.07.2007 | 18:07

    @R.A.
    Für Mac-User mag Safari ja eventuell gut sein, für Windows ist selbst die Version 3.0.2 aufgrund von Sicherheitslücken noch nicht das Wahre. Da bleibe ich lieber bei Firefox, selbst ein gut eingestellter IE-7 ist, zu mindestens z.Z., noch sicherer als Safari. Aber mal sehen was in einigen Monaten los ist, dann werde ich ihn mal auf Virtual PC testen.
    Besonders treffend ist übrigens der Vergleichs von Martin bezüglich des Autos. Wirklich spitze!

  14. 3.07.2007 | 18:31

    @Martin

    Ich schätze, an dieser Analogie ist sehr viel Wahres. Ich weiß auch nicht im Detail, wie so ein Rechner funktioniert, aber wie so die Struktur des Internets aussieht, und welche Risiken und vor allem Chancen damit verbunden sind, das sollten Politiker wissen. Dabei habe ich noch den Verdacht, dass sie auf Dinge, die sie nicht begreifen, mit Kontrollattacken reagieren…

  15. 3.07.2007 | 18:32

    Safari? Brauch ich nich - hab doch eh den Konqueror auf der Festplatte.

  16. der gute don
    3.07.2007 | 19:09

    Dabei habe ich noch den Verdacht, dass sie auf Dinge, die sie nicht begreifen, mit Kontrollattacken reagieren…

    genau so ist es leider.

  17. 4.07.2007 | 8:49

    Dazu passt, auch wenn der Vorgang schon ein paar Wochen her ist: Der Bundesregierung fehlt nach eigenem Bekunden jede Vorstellung davon, wie heimliche Onlinedurchsuchungen von Computern durch das Bundeskriminalamt (BKA) technisch am besten durchgeführt werden könnten. (Das ergab eine kleine Anfrage der FDP-Bundestagsabgeordneten Gisela Piltz.) Ich vermute, dass die nicht computer-kompetenten Politiker (allen voran Bundesinnenminister Schäuble) nicht nur mit Kontrollattacken reagieren, sondern auch von Computerfachleuten Wunderdinge erwarten, etwa im Stil: “Wieso könnt Ihr das nicht, bei Mission Impossible geht das doch auch?”

  18. der gute don
    4.07.2007 | 10:26

    nicht nur mit Kontrollattacken reagieren, sondern auch von Computerfachleuten Wunderdinge erwarten,

    Vielleicht sollten Sie einfach mal ab und zu auf die Jungs vom BMI hören.

    Ich sehe dem Bundestrojaner auf jeden Fall mit Gelassenheit entgegen. Sollten sich unheilige Allianzen auf Basis des Betriebssystems bilden, steige ich eben komplett auf das einzig transparente & sichere um. Und punkto Vorratsdatenspeicherung werde ich wohl wieder verstärkt auf PGP zurückgreifen. Einfach aus Prinzip.

  19. 4.07.2007 | 11:05

    don, ich sehe dem “Bundestrojaner” auch mit Gelassenheit entgegen und beherzige die Ratschläge des BMI sehr wohl. (Das für den Fall, dass mit der direkten Anrede ich gemeint sein sollte.)

  20. der gute don
    4.07.2007 | 11:08

    (Das für den Fall, dass mit der direkten Anrede ich gemeint sein sollte.)

    nein, die Politiker waren gemeint.

  21. Llarian
    4.07.2007 | 11:13

    Ich sehe dem Bundestrojaner auf jeden Fall mit Gelassenheit entgegen. Sollten sich unheilige Allianzen auf Basis des Betriebssystems bilden, steige ich eben komplett auf das einzig transparente & sichere um.

    Ich sehe das weit weniger gelassen. Denn auch Linux ist keinesfalls sicher, für individuelle Angriffe (und so kann man den Bundestrojaner ruhig bezeichnen) ist es sogar genaugenommen besser geeignet als Windoof.
    Und PGP wird Dich kaum vor der Vorratsdatenspeicherung schützen, genaugenommen sogar gar nicht, da diese sich ja auf Verbindungsdaten bezieht und die sind vom Inhalt ziemlich unabhängig. Und ich würde auch davon ausgehen, wenn Verschlüsselung wirklich mal populär wird, dann wird sie bei Leuten wie Schäuble/Schily/Beckstein auch bald was anderes sein: Verboten.

  22. Llarian
    4.07.2007 | 11:24

    Wenn der Vergleich mit den Autos wirklich passen soll, dann muss man auch dabei sehen, dass es dann die selben Politiker sind, die selber einen Chaffeur haben, nichtmal in der Lage sind Auto zu fahren, aber gleichzeitig ein Verfahren zum Einfädeln auf die Autobahn beschliessen.
    Meinetwegen kann Frau Zypries damit überfordert sein zu sagen was ein Browser ist und meinetwegen kann Ströbele weiterhin einen Computer für Teufelswerk halten, aber wer schützt uns vor den Gesetzen dieser Leute ?
    Diese Leute sind es, die gerade so einen Quatsch wie den neuen 202 verbrechen. Überhaupt keinen Plan von der Sache, aber Gesetze machen, die verheerender kaum sein könnten. Vermutlich ist den allerwenigsten Politikern überhaupt klar, dass nahezu jede bestehende Linux Installation (auch die in den Kommunen, die so stolz darauf sind) damit illegal wird. Einfach nur ärgerlich.

  23. der gute don
    4.07.2007 | 11:28

    ist es sogar genaugenommen besser geeignet als Windoof.

    wenn man sich die Mühe macht sein System selbst zu kompillieren und vor allen sich selbst zu monitoren, ist man eigentlich ziemlich sicher.

    genaugenommen sogar gar nicht, da diese sich ja auf Verbindungsdaten bezieht

    Das ist richtig, wer miteinander kommunziert wird dadurch weiterhin transparent bleiben. Ich gehe jetzt schon davon aus, daß in Zuge weiterer “Reformierungen” das mitlesen (was die NSA in Europa ja schon lange erfolgreich betreibt) vereinfacht wird. Um die Kommunikationspfade verdeckt zu halten, müßte man wohl ein SSH-tunneling über ausländische Server in Betracht ziehen.

    dann wird sie bei Leuten wie Schäuble/Schily/Beckstein auch bald was anderes sein: Verboten.

    Wenn der Tag kommt, daß die Politik unsere Verfassung überollt hat, tragen wir vermutlich bereits unsere persönliche Überwachungskamera auf dem Kopf und sind ohnehin bereits im bewaffneten Widerstand ;-)

  24. 4.07.2007 | 11:32

    Llarian, da bin ich gelassener: man kann die Verschlüsselung so viel verbieten, wie man will. Wobei ein Verbot der Verschlüsselung auf den Protest der Banken, des Online-Handels, der Versicherungswirtschaft usw. stoßen würde.
    Im äußersten Notfall bleibt immer noch die Steganographie.

    Die Gefahr, dass “Hintertüren” eingebaut werden, ist bei einem Open Source-System wie Linux nicht gegeben. (Würde ja schnell auffallen.) Gegen Verbindungsdatenspeicherung nützt das Verschlüsseln mit PGP nichts, aber sehr wohl gegen EMail-Überwachung (automatisches Scannen nach “verdächtigen” Worten und Wortkombinationen, weshalb ich auch so gerne Worte wie “Kinderporno”, “Bombe”, “Drogen” usw. in meine Mail einbaue ;)). PGP hilft, wenn ich die Inhalte meiner Festplatte automatisch verschlüssele, auch gegen Online-Durchsuchungen. Schlimmstenfalls signalisiere ich, dass ich “was zu verbergen” hätte. Habe ich auch: meine Privatsphäre.

  25. Llarian
    4.07.2007 | 13:09

    @dgd:

    wenn man sich die Mühe macht sein System selbst zu kompillieren und vor allen sich selbst zu monitoren, ist man eigentlich ziemlich sicher.

    Hat jemand Gentoo gesagt ? Auch dort müsstest Du damit leben, dass Programme fehlerhaft sein können und Du sozusagen von Staats wegen “gehackt” würdest.

    Um die Kommunikationspfade verdeckt zu halten, müßte man wohl ein SSH-tunneling über ausländische Server in Betracht ziehen.

    Ich überlege mir gerade genau das zu kaufen. Von Securstar gibt ein Angebot für 6 Euro pro Monat. Allerdings ist das technisch noch erheblich verbesserungsbedürftig.

    @Martin:
    Man würde nicht genrell das Verschlüsseln verbieten, sondern es käme der Kanther-Schlüssel, man würde gezwungen dem Innenministerium einen Nachschlüssel zu überlassen. Damit würden Banken etc. leben können.

    PGP hilft, wenn ich die Inhalte meiner Festplatte automatisch verschlüssele, auch gegen Online-Durchsuchungen.

    Naja, ich mach das seit einigen Jahren. Das doofe ist nur, dass die Platten eben auch irgendwann offen sein müssen, um sie zu lesen. Gleichzeitig online sein und offene Platte verbietet sich. Wenn ich dagegen die Platte nur offline mounte, besteht immernoch die Gefahr des Trojaners.

  26. 30.07.2007 | 20:52

    [...] Dass unsere Politiker keine Ahnung von den Themen haben, die sie maßgeblich durch Gesetze beeinflussen wollen, wissen wir ja inzwischen. Um so klarer sollte die Ablehnung sein, was das und das betrifft. [...]

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