3. Juli 2007
Otto, the notorious creeping socialist
Aus einer (positiven) Rezension des neuen Films von Michael Moore über das amerikanische Gesundheitssystem (”Sicko“) in der Los Angeles Times (Links hinzugefügt):
What Moore is doing with many of these anecdotes and interviews is countering what he considers to be the domestic myths that have grown up around government-sponsored healthcare, such as the idea, a favorite of Ronald Reagan’s in his pre-presidential days, that it was the first step toward a communist takeover. (Not quoted but called to mind by all this was a college professor of mine who liked to remind students that the earliest universal healthcare in Europe came courtesy of “that notorious creeping socialist, Otto von Bismarck.”)
(via “Erst verliere ich einen Fuß, dann das Auto” - Amerika debattiert über Michael Moores Kritik am US-Gesundheitssystem - und gibt ihm Recht. Von Torsten Krauel, Die Welt. Via Perlentaucher, “Heute in den Feuilletons” vom 03.07.2007)
Bevor jetzt gleich wieder der Anti-Michael-Moore-Beißreflex einsetzt, erlaube ich mir folgende Hinweise:
Ich finde den Mann langweilig und habe noch keinen einzigen Film von ihm gesehen. Und das eine Buch (”Dude, where’s my country?”) habe ich auch nur deshalb gelesen, weil es mir eines Tages von meinem Vater in die Hand gedrückt wurde, mit der Bemerkung: “Hier, mein Junge. Hab’ ich für dich gekauft. Du solltest mal wieder was für dein Englisch tun.”
Übrigens: Reagan hatte natürlich vollkommen recht. Und nein, mein Vater weiß nicht, wer Michael Moore ist. Er hatte einfach in den Bestsellerstapel gegriffen.
Verfasst von Marian Wirth um 23:04 Uhr in der Kategorie Gesundheitspolitik, Grundsatzfragen, International (Trackback)