Tschulljung…

… aber ich nutze die Chance erbarmungslos, von meinem verschrobenen Musikgeschmack zu berichten.

Gut, es gibt da die Leute, die sich damit brüsten, etwas gut zu finden, zu dem sich Normalsterbliche nie aufschwingen werden. Wer’s braucht. Ich stehe einfach nur auf das, was ich mag. Und das können Bratkartoffeln mit Spiegelei sein oder eben Spyro Gyra, deren CDs man tatsächlich ohne Probleme fast überall erwerben kann, ohne irgendwelche Codewörter zu murmeln,

Dass das auch unterhaltsam sein kann, meine aber nicht nur ich. Sondern auch die, die, die und die.

Und ich, nach mehrmaligem Hören, wie es bei guten Alben eh angebracht ist, jeden Tag mehr.

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3 Kommentare zu “Tschulljung…”

  1. Friedel B.
    11.07.2007 | 5:13

    Warum, um alles in der Welt, glaubt der princeps inter pares unter den hervorragenden Autoren eines hervorragenden liberalen Weblogs, sich für die Musik, die er gern hört, entschuldigen zu müssen? Ich muss gestehen, dass ich den Namen Spyro Gyra noch nie im Leben gehört habe, aber auch mir als Anhänger der Musik des Barock und der Renaissance (mein Herz geht auf bei Namen wie Orlando di Lasso, Melchior Frank, Johannes Pezelius oder G.P. da Palaestrina) käme es niemals in den Sinn, Ihnen das Recht auf die Freude an Klängen abzusprechen, die ich vermutlich als abscheuliche Kakophonie empfinden würde. Vielleicht spukt immer noch der absurde Satz “Sage mir, was du …. (hier kann man liest, isst, hörst, denkst oder auch “für einen Umgang du hast” einsetzen), und ich sage dir, was du bist” in unseren Köpfen herum, denn man oft zu hören bekommt und der nie gestimmt hat. Hier im Norden sagt man: “Wat den eenen sien Uhl, is den annern sien Nachtigal”; ich habe immer wieder empfunden, dass in dem, was man früher “Volksgut” nannte, oft mehr Weisheit steckt als in den meisten Lehrsätzen wohlmeinender Schulmeister.

  2. 11.07.2007 | 9:43

    Friedel B.,

    ich weiß nicht, warum Dein Kommentar im Spam-Filter hängen geblieben ist, aber ich vermute, dass Akismet mit den genannten Komponisten nichts anfangen konnte und deshalb pauschal auf Schweinkram getippt hat ;-).

    Ich verstehe Rayson so, dass er sich nicht für seinen Musikgeschmack entschuldigen will, sondern dafür, dass er so oft darüber berichtet. Aber eigentlich will er mit solchen Einträgen ja nur solchen Kommentare wie Deinen ernten.

    Orlando di Lasso und G.P. da Palaestrina sind wohl eher in der Nähe meines Musikgeschmacks. Ich höre zwar John Dowland und Henry Purcell lieber, aber wat den eenen sien Uhl…

  3. 11.07.2007 | 12:24

    Marian hat mich mal wieder durchschaut, und das gleich in doppelter Hinsicht.

    Vielen Dank also für das Lob, lieber Friedel B.! Den “princeps inter pares” muss ich aber geschmeichelt zurückweisen. Den hätte ich nur meiner Schreibwut zu verdanken, aber Quantität ist nicht Qualität. Manche unter uns schreiben eben nicht oft, aber wenn, dann besonders originell und kenntnisreich.

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