In general, you support a free economy and business interests.
You tend to think people should fend for themselves, even when times get tough.
However, do think the government should help those who are truly in need.
56:44 für den FC Kapitalismus. Eine Passage aus dem mitgelieferten Kommentar würde ich tatsächlich unterschreiben: “You tend to see both the government and corporations as potentially corrupt.“
ich habe haargenau das gleiche Ergebnis wie Björn, 56:44 für den Kapitalismus. …irgendwie sind meine Resultate bei solcherlei Tests immer ziemlich ausgeglichen, obwohl ich in Wirklichkeit ziemlich radikal bin. …muss wohl daran liegen, wie die Fragen in diesen Tests formuliert sind. es wird ja kaum nach Dingen mit realem politischen Bezug gefragt wie z.B. der Legalisierung von Drogen oder Prostitution. stattdessen kommen da solche lächerlichen Dinge drin vor wie “Business people are more important to society than artists” oder “There was no good reason for Martha Stewart to go to jail”. was soll man denn aus den Antworten darauf bitte für Schlüsse ziehen???
Seltsame Fragen und Schlussfolgerungen. Dass da 72 Prozent Sozialist überrascht mich schon, bei Wahlomaten komme ich in der Regel zwischen SPD und FDP raus.
Und so absolut wie das formuliert ist, kann ich da vielem nicht zustimmen, weil ich es nur teilweise so sehe. Wenn man deswegen Sozialist ist, dann sind einige noch nicht aus ihren Schützengräben heruasgekommen.
You Are 84% Capitalist, 16% Socialist
You’re a capitalist pig - and proud of it.
You believe that business makes the world great…
And you’d never be ashamed of being rich!
Aber ja, ist eher Unterhaltung als wirklich zu gebrauchen. Gerade bei solchen Allgemeinplätzen ohne Abstufungsmöglichkeiten kommts dann auch drauf an wie man den Allgemeinplatz interpretiert und ob man ihn nur anklickt wenn man 100% dahinter steht.
S&W hatten vor laaanger Zeit mal ein deutlich längeres Quiz zur Einstufung auf zwei Achsen verlinkt. Das fand’ ich ein wenig aufschlussreicher.
76-24 habe ich auch. Aber wir wissen ja alle, dass nach Hayek das politische Spektrum ein Dreieck und keine Gerade ist. Wir müssen also unseren eigenen Dreieckstest entwickeln. (-:
Okay, dass ich nicht der Linksaussen dieses Blogs bin, war mir schon klar. Aber dass ich als Pareto-Kapitalist gleich rechts aussen lande, hätte ich nicht gedacht.
stefanolix,
Du Spielverderber.
Karsten,
für ‘nen Evangelen gar nicht mal so schlecht ;-).
Die Frage nach Martha Stewart fand ich sehr irreführend. Immerhin wurde sie wegen Meineid, Verschwörung und Behinderung der Justiz verurteilt. Dass sowas nicht bestraft werden sollte, können eigentlich nur Sozialisten meinen. Ich vermute aber, dass es genau andersherum gemeint war.
Martha Stewart ist eine Fernsehmoderatorin/Buchautorin, die für Insiderhandel in den Knast mußte. Als ordentlicher Libertärer hält man Insiderhandel allerdings nicht für strafwürdig — wieso auch, man sollte die Leute ja nicht daran hindern, Informationen, die sie haben, für effiziente Geschäfte zu nutzen.
Martha Stewart musste eben nicht wegen Insider-Handel in den Knast, sondern wegen der von mir genannten Tatbestände.
Worauf die Test-Aussage abzielte, ist mir schon klar. Das ändert aber nichts daran, dass sie so, wie sie formuliert ist, auf die Behauptung hinausläuft, Kapitalisten setzten sich über den Rechtsstaat hinweg. Und Probleme mit dem Rechtsstaat haben meiner Erfahrung nach eher Sozialisten.
Ist das nicht Betrug? Wenn jemand aufgrund von Insiderwissen eine Aktie kauft, muss er sie ja jemandem abkaufen. Das geschieht auf einem Markt mit Regeln (auf die der Verkäufer vertraut und ansonsten betrogen wird).
Ansonsten erinnere ich ein Paper von Stokey und Milgram, in dem gezeigt wird, dass wenn der Handel von Wertpapieren allein auf privater Information beruht und dies “Common Knowledge” ist, dann findet kein Handel statt. (Und damit sind Märkte dann auch nicht informationseffizient)
Kurz: Jede (private) Börse hat ein vitales Interesse an Regeln, die Insiderhandel untersagen. Würde der Staat solche Regeln nicht aufstellen, dann würde es die Börse selber tun. Die privatrechtliche Konstruktion reicht da aus.
PS: Die Ähnlichkeit zum Betrug durch Doping fällt sofort ins Auge.
so ein bullshit… wieso hält man denn Insiderhandel als “ordentlicher Libertärer” für nicht strafwürdig? …was hat denn die politische Gesinnung mit der Organisation des Kapitalmarkts zu tun???
dann bedeutet für dich Libertarismus also Regellosigkeit? …das würde ich Realitätsverweigerung nennen. denn um effizient wirtschaften zu können, bedarf es nunmal Organisation. der wesentliche Unterschied im Libertarismus ist doch, dass der Privatsektor die Regeln aufstellt und nicht irgendein Staat.
Dann gäbe es aber nicht die Organisation des Kapitalmarkts, sondern viele Organisationen vieler Kapitalmärkte. Und Knast gäbe es für die Verletzung dieser Regeln keinen.
[...] Are You a Socialist or Capitalist? Wo nur diese vermaledeiten 20% herkommen? Werde an mir arbeiten, vielleicht den Test wiederholen oder einfach zur Tagesordnung übergehen. (via: BLOGs) [...]
(ich bin mir sicher, dass sich die Börsenplätze so oder so bemühen würden, ihre Regeln einander anzugleichen. und eine weltweit einheitliche Regelung gibt es doch jetzt auch nicht, trotz staatlicher Gesetze.) lass dich nicht so verwirren, nur weil ich den Satz im Singular formuliert habe.
…mich interessiert, was du glaubst, was es im Anarchokapitalismus denn anstelle von Knast gibt. kommt dann der Chef der Börsengesellschaft, zieht seinen Revolver und erschießt den Falschspieler?