Von wegen Ruhetag.

Angeblich war ja heute Ruhetag bei der Tour de Farce. Von wegen. Um deutlich zu machen, was ich an dem ganzen Spektakel nicht verstehe, möchte ich die Jungs auf zwei Rädern mit den überwiegend weiblichen Drogenabhängigen vergleichen, die interessanterweise nicht im Sportteil, sondern in der Rubrik “Leute heute” oder “Deutschland und die Welt” oder so auftauchen. Ich schwöre, ich muss die Namen von den Tussen Damen jedesmal erst wieder nachschlagen…

Also, während Lindsay Lohan, Paris Hilton, Paula Abdul (hier nicht so bekannt, aber in der Disziplin “bedröhnt im TV” absolute Weltklasse) und Britney Spears ihren Drogenkonsum oft schon während des Wettkampfs, spätestens aber danach zugeben und dann für ein paar Tage in der Reha-Klinik verschwinden, tun die radelnden Männer immer so, als wüssten sie nicht, wovon die Rede ist. Warum verlangt eigentlich Kate Moss nicht mal nach einer B-Probe, sondern gibt gleich alles zu?

Kann mir das mal jemand erklären?
Ehrlich gesagt interessiert es mich nicht, welche Manipulationen nötig sind, um mit 20 km/h eine 7%ige Steigung auf 20 Kilometer Länge zu überwinden. Aber welche Drogen muss man nehmen, um so stark zu sein, danach wochenlang alles abzustreiten und erst dann ein tränenreiches Geständnis abzulegen, wenn der Sponsor das Zeichen dafür gibt?
Im übrigen ist drei Tage Cocktails saufen und ohne Unterwäsche rumlaufen bestimmt genauso anstrengend wie bergauf radeln.

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5 Kommentare zu “Von wegen Ruhetag.”

  1. 24.07.2007 | 20:41

    ich seh da keinen Zusammenhang…

  2. 24.07.2007 | 20:47

    Das von dir genannte Verhalten ist gar nicht so ungewöhnlich. In der “Lustreisen-Affäre” bei VW verhielten sich die Beschuldigten ähnlich:

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,485493,00.html
    http://www.netzeitung.de/wirtschaft/unternehmen/694640.html

  3. 24.07.2007 | 20:49

    Ach ja, und wer könnte je “Straight up” vergessen…

  4. 24.07.2007 | 21:02

    Rayson,

    Du findest die Lustreisen-Affäre “nicht ungewöhnlich”?

    Außerdem: Politik zählt nicht; da ist Realitätsverlust eine conditio sine qua non.

  5. spruance
    25.07.2007 | 8:19

    … in einer Zeit, in der die Beschuldigung eines Prominenten, daß er ein bedröhntes Schwein ist, keine Beleidigung mehr darstellt, sondern nur bedeutet, daß man gerade seine Biographie gelesen hat …
    (Zitat aus dem Gedächtnis nach Theodore Dalrymple)

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