9. August 2007
Zentralabitur^2
Etwas Panik habe ich ja beim Lesen dieses Artikels von FAZ.NET doch bekommen.
MP Oettinger und andere Unionspolitiker wollen ein bundesweites Zentralabitur. Weiter heisst es (in der RSS-Zusammenfassung):
Der Lehrerverband ist aber skeptisch und bezweifelt, dass das Vorhaben schnell umgesetzt werden kann.
Ich will auch nicht, dass es langsam umgesetzt wird. Nicht noch mehr Schulzentralismus.
Die Autorin des Kommentars “Zweifel am Zentralabitur” hat Recht, wenn sie schreibt:
Denn es müsste zunächst vergleichbare Lehrpläne für die drei letzten Gymnasialklassen geben, dann einheitliche Bildungsstandards und erst im letzten Schritt zentrale Prüfungen mit einem festen Erwartungshorizont und entsprechender Notengebung. Landesspezifische Eigenheiten in Lehrplänen und Prüfungsordnungen wären dann ausgeschlossen.
Auch eine Schulautonomie, die mehr ist als Fasade sein soll, ist zusammen mit Zentrabitur (auf Landes- oder Bundesebene) eine Illusion. Schulspezifische Schwerpunktsetzungen und ähnliches wären ebenfalls ausgeschlossen, den für ein Zentralabitur sind äußerst detailierte und absolut verbindliche Lehrpläne notwendig.
Verfasst von dirkmeister um 19:41 Uhr in der Kategorie Bildungspolitik, Politik (Trackback)