22. August 2007
There is no business like…
Spontane Frage: Warum verkommt das Web eigentlich zu einer Art “Fernsehen light”? Nur, weil’s funktioniert?
Mehr und mehr Links verweisen auf Videos. Für Unterhaltung mag das ja noch sehr sinnvoll sein, aber wenn es um komplexere Themen geht, sei es nun in Richtung Wissenschaft oder Politik, sind Videos aus meiner Sicht eine der unsinnigsten Arten der Gedankenübermittlung. Man wird durch das Gesehene beeinflusst, also z.B. wie sympathisch der Sprecher erscheint, muss sich u.U. in die gewöhnungsbedürftige Sprechweise des Vortragenden einhören, kann nicht mal den letzten Absatz eben nochmal Revue passieren lassen und auch nicht zwischendrin kurz gedanklich innehalten, um über das gerade Erfahrene nachzudenken.
Sicher haben auch “Bleiwüsten” ihre Nachteile, aber dazwischen gibt es doch wirklich noch eine Menge Raum. Es muss ja nicht unbedingt Powerpoint sein, aber gekonnt zusammengestellte Mischungen aus Bildern, Grafiken und Text sind aus meiner Sicht immer noch am instruktivsten.
Verfasst von Rayson um 16:40 Uhr in der Kategorie Blogosphäre (Trackback)