5. September 2007
Am Staat vorbei?
Die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (aktuell: “Die Linke”) sagt es klipp und klar:
Arbeit, die nicht vom Staat organisiert wird, ist nichts wert, zumindest aber ist sie verdächtig. Handelt sich dabei doch vielleicht um den Rückfall in alte, nein “uralte Dienstmädchen-Modelle”.
Frau Höll meint zudem:
Kinderbetreuung als private Dienstleistung zu fördern geht am emanzipatorischen und pädagogisch notwendigen Betreuungsbedarf vorbei.
Damit wird klar, was “Emanzipation” im kommunistischen Neusprech bedeutet:
Nicht etwa “das Entlassen in die Eigenständigkeit”, sondern genau das Gegenteil.
Nicht der Privatmensch soll eigenständig entscheiden dürfen, welche Betreuung er seinem Kind angedeihen lassen möchte. Nein, der Staat soll sich quasi vom privaten Wunsch emanzipieren dürfen.
Die ganze Menschenverachtung des sozialistischen Weltbilds blitzt eben doch hin und wieder durch die Zeilen hindurch.
Verfasst von Boche um 15:18 Uhr in der Kategorie Politik (Trackback)