26. September 2007
Bundesliga-Notizen, 7. Spieltag
Spricht noch irgendetwas gegen die Bayern? Eigentlich nicht. Was die Meisterschaft angeht, ist die Saison hiermit beendet. Die Tendenz ist absehbar: Bayern verliert nicht bzw. nur selten, die Konkurrenz untereinander und gegen andere aber um so regelmäßiger.
Es gibt nur einen ernstznehmenden Bayern-Verfolger, und der heißt natürlich Werder Bremen. Alles andere ist Störgeräusch.
HSV-Anhänger müssen einen besonderen Humor haben. Da kämpft dieser Verein zwei Spielzeiten lang gegen den Abstieg, und kaum kommt ein Trainer, der einem das erspart, wird dessen Stil kritisiert. Urdeutsch.
Was meine Vereine angeht: Hertha hat Punkte im Abstiegskampf verloren, der KSC gewonnen. Schade eigentlich, dass auch die Berliner inzwischen das Privileg des 1. FC Köln für sich in Anspruch nehmen, nach zwei Siegen in Folge die Gegner in der Champions League zu diskutieren. In Karlsruhe ist man da bescheidener. Und wird wohl auch am Ende der Saison vor der Hertha stehen, da kann der Favre soviel flüstern wie er will: Eine Mannschaft erschafft sich selbst.
Verfasst von Rayson um 23:24 Uhr in der Kategorie Steckenpferde der Autoren (Trackback)