Dahinter steckt ein … Kopf.

Da ich gerade zum zweiten Mal auf das Motiv gestoßen bin: Unser aller Familienministerin Ursula von der Leyen macht Werbung für die F.A.Z. Wen beschädigt das eigentlich mehr - die Zeitung oder die Ministerin?

Und das frage ich nicht, weil ich Frau von der Leyen so doof fände (tue ich nicht), sondern weil ich wirklich der Ansicht bin, hier unter Marketing-Gesichtspunkten eine lose-lose-Situation für beide zu sehen.

Wofür machen Politiker und Politikerinnen eigentlich sonst so Werbung? Ich bin da nicht auf dem Laufenden. Und auch nicht auf dem Abgelaufenen.

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5 Kommentare zu “Dahinter steckt ein … Kopf.”

  1. 18.10.2007 | 16:39

    Um das noch hinzuzufügen: Ohne es recherchiert zu haben, gehe ich davon aus, dass Frau von der Leyen das Honorar für die Werbe-Kampagne gestiftet hat. Und selbst wenn nicht: um’s Geld geht es mir hier nicht. Nur um die Wirkung.

    Bei dem vergleichbaren Fall der Werbung von Frau Schwarzer für die BILD-Zeitung war für mich eindeutig, dass da nur Frau Schwarzer verloren hat, während sich die Kampagne für die BILD positiv ausgewirkt haben dürfte.

  2. 18.10.2007 | 17:04

    Gerade bei der Werbung mit Politikern stellt sich doch automatisch die Frage nach der journalistischen Unabhängigkeit: Geht die FAZ eine Idee der Bundes-Uschi jetzt genau so hart an, als wenn keine Plakate hängen würden? Würde man die Frau sturmreif schießen, auch wenn das bedeuten würde, dass man alle Plakate schon am nächsten Tag wieder entfernen lassen müsste?

  3. 18.10.2007 | 17:09

    @Björn

    Sofern die FAZ-Leute davon ausgehen, dass vdL’s morgen attackierte Idee nicht dumm sondern nur falsch ist, wäre das ja noch kein Problem.
    Das setzt natürlich viel Vertrauen in den Journalismus der FAZ und viel Vertrauen der FAZ in vdL voraus.

  4. R.A.
    18.10.2007 | 17:28

    Der Begriff “lose-lose-Situation” trifft es exzellent.

    Obwohl ich nicht glaube, daß die FAZ-Redaktion viel Rücksicht auf die Werbeabteilung nehmen wird - Werbung mit und damit auch für eine Regierungspolitikerin ist einfach kein gutes Zeichen für eine “überparteiliche” Zeitung.

    Und umgekehrt es ist für eine Ministerin auch bei einem eher angesehenen Produkt peinlich, die Werbemieze zu machen.

  5. 19.10.2007 | 21:23

    Ich sag’s Euch, spätestens wenn Ulla Schmidt als “Seite-1-Girl” in der “Bild”-Zeitung zu sehen ist, nehme ich die Waffe in die Hand! ;-)

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