Ausflug in die Unpolitik

Das, was den parteibewegten Politiker so umtreibt, ist meine Sache nicht. Ich nenne das “Unpolitik” - der Ersatz von Politik durch das Wohl und Wehe von Parteien. Als Boche und ich 2005 von Dol2day zum Bloggen kamen, erst getrennt, später zusammen, da summte und surrte es in der deutschen Polit-Blogosphäre. So sehr, dass jede Annahme, es könne unmöglich etwas mit der Bundestagswahl in diesem Jahr zu tun gehabt haben, auch für den Laien noch unglaubwürdiger erscheinen müsste als die Jungfrauengeburt (so vergleicht man richtig, Herr Niebel!).

Man setze nur den Zustand vom Herbst 2005 mit dem Zustand vom Herbst 2007 in Beziehung - auf meinem Radar ist die Anzahl der aktiven politischen Blogs, die seitdem hinzugekommen sind, an den Fingern einer Hand abzuzählen, aber die Zahl der verschwundenen oder nicht mehr gepflegten Auftritte geht deutlich ins Zweistellige. Ein Verlust ist das nicht - das meiste, was da verschwand, bestand aus Parteiapologeten, die irgendeiner Seite zum “Sieg” verhelfen wollten. Es wird mir auf immer und ewig ein Rätsel bleiben, wie sich Unbeteiligte die Einkommensinteressen von Parteifunktionären zu eigen machen können, aber nun gut, so tickt nun mal das deutsche politische Tier.

Uns wird das wieder bevorstehen. Aber ich würde gerne in dieser Atempause die Gelegenheit nutzen, eins der unpolitischen Mechanismen vorzustellen, und zwar an einer Person, mit der mich überhaupt nichts, und schon gar nicht ein Anflug von Sympathie, verbindet: Claudia Roth.

Wie titelt die “Welt” heute?

Roth vergleicht Äußerung von Mixa mit Pol Pot

Was macht eine “aufklärerische” Seite wie PI daraus?

Roth zieht Vergleich zwischen Mixa und Pol Pot

Für den des Deutschen mächtigen Leser ist offensichtlich, dass sich die beiden Überschriften in ihrer Aussage unterscheiden. Für den Rest der Bevölkerung, also die anderen 90%, sind die Aussagen deckungsgleich.

Aber was hat die Claudia denn gesagt? Das:

Wörtlich sagte die Grünen-Politikerin: “Er redet von Umerziehungslagern, da fällt mir Pol Pot ein.”

Ich kann verstehen, dass jemandem Pol Pot einfällt, wenn von Umerziehungslagern die Rede ist. Wegen der Umerziehungslager natürlich, nicht wegen dem, der auf sie zu sprechen kommt. Was die gute Claudia also nach allen Regeln der Logik aussagen wollte, war, dass sie den Begriff “Umerziehungslager” angesichts dessen Realisierung unter Pol Pot für der Sache nicht angemessen betrachtet. Wer wollte ihr da widersprechen?

Die “Welt” formuliert schon zwiespältig. Bewusst? “PI” macht daraus den Skandal, ohne den es nicht existieren will. Bewusst.

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56 Kommentare zu “Ausflug in die Unpolitik”

  1. 8.11.2007 | 21:45

    Ein anderes, hier von mir bereits gebloggtes Beispiel fällt mir da ein. Da wurde praktisch der gleiche Mechanismus von den Grünen angewandt (ob es Frau Roth war, weiß ich nicht mehr):
    Mixa hatte behauptet, die Politik v.d.Leyens degradiere Frauen zu Gebärmaschinen.
    Die sinnentstellend verkürzte als Skandal verkündete grüne Übersetzung lautete: Mixa bezeichnet Frauen als Gebärmaschinen.

    Manchmal wabert so viel Dummheit durch die Welt, dass man nur dreinschlagen möchte.

  2. Die Stimme aus dem Off
    8.11.2007 | 23:00

    PI kann man wohl endgültig vergessen. Die Idee von Herre war mal gut, der zunehmenden Islamisierung und erstarkenden antidemokratischen Kräften Einhalt gebieten zu wollen. Es scheint aber leider eine Gesetzmäßigkeit zu sein, dass man bestimmte Fragen nicht thematisieren kann ohne vom rechten Rand übernommen zu werden.

    So auch bei PI. Heute hat man - endlich - und nach monatelangem Zögern, einmal dem User “Andreas Molau” den Nick gesperrt.

    Seine Helfershelfer treiben im Kommentarbereich von PI leider noch immer ihr Unwesen. Meiner Meinung nach ist der Kommentarbereich von PI mittlerweile komplett in der Hand von NPD-Sympathisanten. Sehr gut in diesem Thread nachzuverfolgen, in dem ich mich ziemlich klar geäußert habe:
    http://www.politicallyincorrect.de/2007/11/ich-moechte-hier-nicht-mehr-leben/#comments

    Es ist eine Riesenenttäuschung, dass Stefan Herre gegen diese Umtriebe nichts unternimmt und damit allen in den Rücken fällt, die aus aufrichtigen Motiven seine Positionen unterstützt haben. Trotz mehrfacher E-Mails antwortete Herre leider nicht mehr; das war in der Vergangenheit anders.

    Herre kann jedenfalls nicht behaupten nicht zu wissen was in dem Kommentarbereich vor sich geht. Dort werden Positionen von NPD-Funktionären verbreitet und durch andere Kommentatoren unterstützt. Dies ist offenkundig und auch mehrfach an ihn herangetragen worden. Wenn er jetzt noch tatenlos zusieht, ist das wohl seine Absicht.
    In meinen Augen ist der Kommentarbereich von PI eine NPD-Plattform geworden.

  3. 8.11.2007 | 23:31

    @DSadO

    Du gestattest, dass ich dir im Grundsatz widerspreche und im Detail zustimme?

  4. 8.11.2007 | 23:35

    @Boche

    Stimmt. Ich würde auch nicht da, wo es nach Dummheit riecht, Verschwörung wittern. Aber bei den genannten Beispielen fällt es schwer, nicht an persönliche Einflussnahme zu glauben.

    Seit der “Bosbach-Lüge” darf man eigentlich keinem Massenmedium mehr unbesehen trauen und sollte jede Meldung nur noch in Wahrscheinlichkeiten ausdrücken, die näher an 50% als an 100% liegen…

  5. Die Stimme aus dem Off
    9.11.2007 | 7:54

    Und inwiefern widersprichst Du mir im Grundsatz? Worauf bezieht sich das?

  6. 9.11.2007 | 9:04

    @Rayson

    Angesichts meines Beispiels würde ich der Roth aber sogar unterstellen, dass sie die “Missverständnisse” geplant hat. Als Profi wird sie gewusst haben was draus wird, wenn sie Mixa und Pol Pot in einem Satz nennt. Sie kennt die Regeln der Presse.

    Übrigens meinte ich mit Dummheit weniger diejenige, die nicht zur Erkenntnis in der Lage ist. Sondern vielmehr diejenige, die sich in flagranter, offenkundiger und nicht einmal bestrittener Verletzung von Sprachlogik manifestiert und von der Dummheit der Bürger ausgeht.
    Aber vielleicht ist Dummheit dafür der falsche Begriff.

  7. Lina
    9.11.2007 | 9:39

    @ Rayson

    “Angesichts meines Beispiels würde ich der Roth aber sogar unterstellen, dass sie die “Missverständnisse” geplant hat.

    Geplant? Nein, auch die nicht. Claudia Roth ist eine hochemotionale Frau, die selten plant, was sie sagt. Hier ein Beweis:

    http://youtube.com/watch?v=dFhhOPA0qHY

  8. 9.11.2007 | 9:49

    Das ging wohl an mich. ;-)
    Mein Eindruck von der Roth ist ein anderer. Ich habe sie mal auf einem Bundeskongress der Grünen live erlebt und den Eindruck gewonnen, dass sie sehr clever mit den Medien umzugehen weiß.
    Aber im konkreten Fall kann ich Planung natürlich nicht mit letzter Sicherheit unterstellen.

  9. goarilla
    9.11.2007 | 10:45

    @Lina: Vielen Dank für den Link!

    Claudia Roth mag zwar eine Emo-Bombe sein (wer hat das nochmal gesagt? Schily?), aber ganz ohne strategische Qualitäten steigt man sicherlich nicht so weit auf. Obwohl, sie ist ja bei den Grünen…..;)

    Ein anderes Beispiel einer verzerrten Darstellung: Vor kurzem äußerte sich Präsident Bush über die Lage im Irak und in Afghanistan und sagte unter anderem, in einer bestimmten Sache brauche man “[...]more Intelligence on [...] “, also mehr Geheimdienstinformationen. Das TV-Nachrichtenmagazin (öffentlich-rechtlich) machte daraus “mehr Geheimdienste”. Man kann sich nun aussuchen was man dem Redakteur unterstellen möchte, Unvermögen oder Absicht, unwürdig für eine Nachrichtensendung war es aber allemal.

  10. Lina
    9.11.2007 | 12:02

    @ Boche - aber natürlich!

    “…dass sie sehr clever mit den Medien umzugehen weiß.”

    Emotionalität ist ein rar gewordener, medial und demnach auch gesellschaftlich hochwillkommener Wert, der sich zur strategischen Verwertung/Vermarktung anbietet. Das hat sie bestimmt erkannt, sie ist “doch nicht blöd”, nur zuweilen unkontrolliert verwegen. Planvoll, das behaupte ich weiter, war dieser Vergleich wohl nicht gesetzt - allenfalls lag er ihr im Moment auf den vollen Lippen.

    (Im konkreten Fall war sie vermutlich sogar angschickert - sollte aber dann auch klug genug gewesen sein, kein Interview zu geben.)

  11. dagny
    9.11.2007 | 13:13

    Allein das Wort ‘Vergleich’ deutet doch darauf hin, dass es nicht mehr um ernsten Journalismus geht.

    Persoenliche Frage, weil ihr es erwaehnt: Seit ihr der Meinung, euren Kurs zwischen Dol2Day und hier geaendert zu haben? Oder steht bissig-liberal in der Tradition der PLL?

  12. 9.11.2007 | 13:20

    Broder (oder sein Redakteur) spielt das Spiel mit:

    Nicht einmal der zuvor als Pol Pot verunglimpfte Bischof Mixa brachte Feuer in die Runde.

  13. Die Stimme aus dem Off
    9.11.2007 | 13:23

    Bin ich froh das Björn das mit Broder gebracht hat.

  14. 9.11.2007 | 13:28

    @dagny

    Zur persönlichen Frage: Ich denke, dass ich mich vom Links der PLL recht deutlich in Richtung liberal bewegt haben. Rayson war mir da schon damals etwas voraus.
    So links wie viele Mitglieder der PLL ist meiner Ansicht nach nicht einmal Marian, unser Quoten-Soze. ;-) Und mit gender mainstreaming hat mich hier bei den Bissigen auch noch niemand belatschert. ;-)

  15. 9.11.2007 | 13:30

    @Björn

    So, wie man SPON kennt, könnte der einleitende Absatz auch wieder dem dort üblichen Muster entsprechen. Denn er entspricht ja nicht wirklich dem, was dann im Artikel steht.

  16. dagny
    9.11.2007 | 13:38

    @Boche

    Gut. Ich hab Boche und Rayson deutlich linker in Erinnerung als ihr Euch hier zeigt und war etwas erstaunt darueber, so als Alt-IDLer.

  17. 9.11.2007 | 13:39

    @Boche:

    Wobei Marian sicherlich abstreiten würde, links sein zu müssen, nur weil er Mitglied der Sozialdemokraten ist. Und darauf hinweisen, dass es unter uns deutlich “linkere” Typen gibt. Den Kampf um die rote Socke des B.L.O.G. müssten wohl wenigstens Martin und ich ausfechten… ;)

  18. 9.11.2007 | 13:42

    @dagny

    Ich bin auch immer wieder begeistert über meine Lernfähigkeit. ;-)

    @Karsten

    Ich wollte nicht alle des Linksseins Verdächtigen nennen, um Grabenkämpfe und Fraktionismus zu vermeiden. Nun hast du die Büchse der Pandora geöffnet…! ;-)

  19. Lina
    9.11.2007 | 13:44

    @ dagny

    “dol2day - Die Politik-Community - Bei dol2day kannst Du ueber alles, was aktuell, interessant oder lustig ist abstimmen und Deinen eigenen Senf dazugeben…”

    Bei Google gefunden, kannte ich noch gar nicht. Ja, da gehe ich dann wohl besser hin, dagny, denn ich fürchte, Ihre Anregung in Frageform geht mehr an mich als die “Veranstalter”; die können nämlich nichts dafür, dass ich hier eingefallen bin. Bin zwar momentan etwas beleidigt, aber das legt sich wieder. Grundsätzlich bin ich nicht empfindlich, nur interessiert. Und manchmal weiss ich sogar was. Natürlich nicht so viel wie Ihresgleichen, aber deshalb bin ich ja hier - gewesen (?).

    Danke, Boche, für die grundsätzlich gebotene Zurecht-Weisung deines Kritikers in Sachen Gender!

  20. 9.11.2007 | 13:49

    @Lina

    Du bist beleidigt? Hatten wir denn schon eine gender-Dingsbums-Auseinandersetzung, in der ich dich zurechtweisen hätte können?

  21. dagny
    9.11.2007 | 13:53

    @Lina

    Nein, lass es. Dol2Day ist es nicht wert.

    Um keine Missverstaendnisse aufkommen zu lassen: Mir ging es mit meiner Frage NUR darum, bei Boche nach frueheren Zeiten zu fragen. mehr nicht.

    Auch bezieht sich mein erstes Posting nicht auf Dein/Ihr Posting.

  22. Lina
    9.11.2007 | 14:19

    @ Boche

    Wieder sowas Schwieriges und wieder auf diesem Pflaster! Hättest Du doch wenigstens irgendwo einen Smiley hingetan - und mir wäre geholfen. Aber so? :-)

    @ dagny

    Schon gut. ;-)

  23. 9.11.2007 | 14:24

    Lieber Rayson,

    mit dem “Vergleichen” ist das so eine Sache.

    Ich habe immer mal wieder darauf hingewiesen, daß Vergleichen etwas anderes als Gleichsetzen ist, daß man sehr wohl “Äpfel mit Birnen vergleichen” kann usw.

    Mir wird aber immer deutlicher, daß Politiker mit solchen Aussagen wie jetzt der von Roth etwas ganz anderes beabsichtigen als einen rationalen Vergleich anstellen (Wo liegen die Gemeinsamkeiten? Wo die Unterschiede?).

    Allein dadurch, daß zwei Begriffe, oder zwei Namen, oder ein Name und ein Begriff in Beziehung zueinander gesetzt werden, wird eine Assoziation zwischen ihnen gestiftet, “färbt etwas ab”.

    Das ist, denke ich, der Grund dafür, daß die berüchtigten “Nazi-Vergleiche” stets soviel erbitterten Disput auslösen.

    Claudia Roths Stärke scheint mir nicht unbedingt das syllogistische Denken zu sein. ;-)

    Wenn jemand wie sie sagt “Er redet von Umerziehungslagern, da fällt mir Pol Pot ein”, dann vergleicht sie nicht. Aber sie stiftet eine Assoziation. Sie bringt den Bischof in Verbindung mit Pol Pot.

    Herzlich, Zettel

  24. 9.11.2007 | 14:52

    @Lina

    Ich kapier mal wieder nichts.

  25. Lina
    9.11.2007 | 15:39

    @ Boche

    Mach’ mich nicht unglücklich: Ich habe mich (weiter oben) bei dir dafür bedankt, dass du - deinen! - Kritiker dagny zurechtgewiesen hast; das war vor meiner eigenen Wortmeldung.

    Auf diese antwortest du: “Du bist beleidigt? Hatten wir denn schon eine gender-Dingsbums-Auseinandersetzung, in der ich dich zurechtweisen hätte können?”

    Ich frage dich: Wieso denn mich?

    Oder handelt es sich dabei - wie der kluge Zettel im Fall von Claudia Roth klarstellt - um eine Assoziation, die du gestiftest hast, zu der mir aber noch der Zugang fehlt, während du ihn (”Ich kapier mal wieder nichts.”) wieder verloren hast?

    Hilfe! Du willst mich nur ärgern.;-)))

  26. dagny
    9.11.2007 | 15:51

    Wo um Himmels willen wurde Dagny zurechtgewiesen???

  27. Lina
    9.11.2007 | 16:00

    @ dagny, kleingeschrieben.

    Damit etwa nicht?

    “Und mit gender mainstreaming hat mich hier bei den Bissigen auch noch niemand belatschert.”

    So sorry if I failed. ;-)

  28. 9.11.2007 | 16:07

    Boche,

    So links wie viele Mitglieder der PLL ist meiner Ansicht nach nicht einmal Marian, unser Quoten-Soze.

    Boah, ich glaub’s ja nicht. Mittlerweile bin ich hier ja wohl sowas wie der libertäre Rechtsaußen. (Zwei Veranstaltungen mit dem IUF müssten dafür ausreichen). Ihr seid doch alle viel linker als ich! Pffft.

  29. dagny
    9.11.2007 | 16:09

    @lina,

    nein. ich hab das so verstanden, dass Boche auf PLL-Zeiten anspricht, in denen das eben so war. (Wie gesagt, insiderwissen aus Dol2Day 2005 und fruher vorausgesetzt)

  30. Lina
    9.11.2007 | 16:26

    @ dagny, nochmal kleingeschrieben ( als Effektbezeichnung)

    So, jetzt reicht’s.

    Ich möchte nicht wissen, hinter welchen Bürokratenschreibtischen ihr alle sitzt und euch die Zeit damit vertreibt, euer praktisch nonkonformes libertäres Credo zweckverschlüsselt ins Netz zu verbreiten, um damit - wie in meinem Fall - interessierte, wissensdurstige, unschuldige Frauen völlig zu verunsichern.

    Und das ohne jeden Smiley - auf die wir zum besseren Verständnis angewiesen sind! Schämt euch! Ihr seid eine Schande für alle Liberalen. Weltweit (um eine Anleihe bei Statler genommen zu haben).

  31. dagny
    9.11.2007 | 16:39

    @Lina

    Ohje. dagny versuchts mal wie folgt:

    Boche und Rayson waren mal zwei Accounts, Mitspieler, Diskutanten bei Dol2Day. Dort konnte man sich in virtuellen Parteien organisieren und so die Welt retten.

    Die beiden waren (zumindest meiner Erinnerung nach) in der PLL, den ProgressivLinksLiberalen, die es dort schon eine ganze Weile lang nicht mehr gibt.

    Aus meiner Sicht war das einzig ‘liberale’ in der PLL, dass sie nicht alle Stalin und PolPot verehrten, sondern ‘nur’ Mao und Fidel (Chavez gabs noch nicht) mal uebertrieben gesagt - sprich mit dickem Smiley an dieser Stelle.

    So, umso groesser dann meine Ueberraschung, die beiden Jahre spaeter als ‘bissige liberale’ anzutreffen, wobei ich mir bis zu obigem outing nicht 100%ig sicher war, ob es wirklich DER Boche und DER Rayson ist.

    So, ich hoffe deinen Wissensdurst ein klein wenig gestillt zu haben, an unschuldige Frauen glaube ich eh nicht.

  32. 9.11.2007 | 16:47

    Aus meiner Sicht war das einzig ‘liberale’ in der PLL, dass sie nicht alle Stalin und PolPot verehrten, sondern ‘nur’ Mao und Fidel (Chavez gabs noch nicht) mal uebertrieben gesagt - sprich mit dickem Smiley an dieser Stelle.

    Und was ist mit Uncle Ho? An den denkt mal wieder keiner…

  33. Lina
    9.11.2007 | 16:51

    @ Dagny - grossgeschrieben.

    Warum nicht gleich? Hätte mir einige Nachfolge-Erklärungen erspart.

    Ich bin davon ausgegangen, dass der von Ihnen konstatierte Niveauverlust bei den Bissigen auf weibliche Präsenz zurückzuführen ist; und das sage ich ganz unschuldig. (Doch, es gibt sie…)

    Fall erledigt, sorry und danke.

  34. der_gute_don
    9.11.2007 | 18:13

    @zettel: seh ich ganz genauso!

  35. Mathias
    9.11.2007 | 18:57

    Was mal wieder bestaetigt: Konvertiten sind die Schlimmsten. :)

  36. 9.11.2007 | 19:53

    Weder vergleicht sie, noch tut sie es nicht. In der Formulierung “Er redet von Umerziehungslagern, da fällt mir Pol Pot ein” besteht zwischen den beiden Hauptsätzen keine Verknüpfung. Stattdessen wirft sie einfach mal so Pol Pot in den Raum und überlässt dem Hörer die Interpretation des Zusammenhangs. (Okay, vielleicht liegt die Sache anders, wenn das vollständige Zitat offen liegt) Da aber Frau Roth in der Tat nicht die Königin der Syllogismen ist, wollen wir ihr keine böse Absicht unterstellen.

    Interessant ist aber der Versuch bestimmte Begriffe zu tabuisieren. Von “Autobahnen” oder “Glacihschaltung” darf man nicht reden, denn die hat es unter den Nazis gegeben. Von “Umerziehungslagern” acuh nicht, denn die gab es unter “Pol Pot”. Reden darf man anscheinend nur über den “demokratischen Sozialismus”

  37. dagny
    9.11.2007 | 20:13

    @Dirk

    Reden darf man nur über…

    Orwells Neusprech laesst grüssen. Wenn es für etwas keine Wörter gibt, dann gibt es das nicht.

  38. 9.11.2007 | 23:37

    Mal ab vom Kommentarthread und Roth und hin zum Anfang des Postings: “So sehr, dass jede Annahme, es könne unmöglich etwas mit der Bundestagswahl in diesem Jahr zu tun gehabt haben, auch für den Laien noch unglaubwürdiger erscheinen müsste als die Jungfrauengeburt (so vergleicht man richtig, Herr Niebel!).

    Man setze nur den Zustand vom Herbst 2005 mit dem Zustand vom Herbst 2007 in Beziehung - auf meinem Radar ist die Anzahl der aktiven politischen Blogs, die seitdem hinzugekommen sind, an den Fingern einer Hand abzuzählen, aber die Zahl der verschwundenen oder nicht mehr gepflegten Auftritte geht deutlich ins Zweistellige. Ein Verlust ist das nicht - das meiste, was da verschwand, bestand aus Parteiapologeten, die irgendeiner Seite zum “Sieg” verhelfen wollten.” - Das war etwas, was mich damals irritierte. Blogger seit 2001 und mit eigenem Blog seit 2003 unterwegs, kannte ich die Bloggosphäre bis dahin als eine Ansammlung von Online-Tagebüchern oder Literatur-Online-Projekten bzw. Special-Interest-Projekten, die sich auf bestimmte Branchen, Subkulturen oder Projekte bezogen. Dotcomtod, Madame Modeste, Miagolare, das waren für mich die Meilensteine des Blöggertums im deutschen Sprachraum. Dann tauchten die Politblogs auf (als hochpolitischer Blogger befasste ich mich damals dennoch primär mit dem Niedergang der New Economy, gutem Essen und Eindrücken auf meinen Streifzügen durchs tägliche Leben), und ich empfand dieses plötzliche Da-Sein von liberalen oder konservativen Blogs mit gemeinsamer Blogroll zunächst mal als eine Einheitsfront, bei der sich mir die Frage stellte: “Was soll denn das jetzt?” Es ging nicht nur mir so, sondern diversen Bloggern der ersten Stunden oder auch selber nicht bloggenden Lesern, dass wir Monate brauchten, um überhaupt Unterschiede zwischen den einzelnen Blogs wahrzunehmen, also festzustellen, dass Statler&Waldorf, Achse des Guten, PI und Kewil (Euch habe ich erst wahrgenommen, als Rayson bei Netbitch zu der Auseinandersetzung zwischen Jo@chim und mir,besser: der Aufregung Jo@chims über eine nicht so gemeinte Spitze meinerseits Stellung nahm) nicht das Gleiche meinen. Im Mittelpunkt damals dürfte gestanden haben, auf die unmittelbare Tagespolitik und das unmittelbare Wählerverhalten Einfluss zu nehmen. Je weniger das von Erfolg gekrönt war, umso mehr bleiben nur die Blogs übrig, die über den Tag hinaus etwas zu sagen haben. Und von Privatkreuzzüge führenden Spinnern abgesehen ist das auch ganz gut so.

  39. 10.11.2007 | 2:14

    Komisch, ich hab erst heute an den Bamberger Reiter gedacht :-) Als “Spitze” hab ich das damals eher nicht empfunden. Vielmehr als geschmacklose Widerwärtigkeit (wobei ich nicht bestreiten will, dass ich ja auch ganz gut ausgeteilt habe zu der Zeit). Richtig aufgeregt hat mich allerdings die “Neoconnard”-Kampagne mit SEO-optimierten Namens/Ortsangaben und Fotoveröffentlichungen aus dem anonymen Off. Stell Dir einfach einmal vor, Dein RN wäre auf einem grossen Weblog vergleichbar promoted worden…

    Ich empfand es als unglaublich bigott, auf der einen Seite als “Outerschwein” hingestellt zu werden und auf der anderen Seite von Vollpfosten, mit denen Ihr beim Don freund(schaft)lich diskutiert habt, mit dem Versand von “schwarzen Listen an Islamisten” (sic!) bedroht zu werden. Irgendwann hab ich das dann alles auch nur noch als eine einzige grosse Verschwörung wahrgenommen. Da ist stefanolix wirklich zu danken, dass er deeskaliert hat.

    Die Wahlen waren übrigens nicht die Motivation, mit antibuerokratieteam.de zu beginnen, das Blog war am Anfang eher auf regionale/lokale Wirkung ausgerichtet: Ich wollte damit schlicht den lokalen FDP-Chef ärgern :-)

    Aber die Dynamik des Wahlkampfs hat dann natürlich auch mich erfasst…

  40. 10.11.2007 | 10:31

    @Zettel
    Stichwort “Assoziation” - sehr richtig. Bleibt die Frage, ob Frau Roth assoziative Beziehungen wissentlich setzen oder nicht. Bei Frau Roth bin ich mir da wirklich nicht mehr sicher ;-)

  41. 10.11.2007 | 10:32

    “Frau Roth und andere” sollte es heißen oben.

  42. 10.11.2007 | 10:35

    @jo@chim
    Ich wollte damit schlicht den lokalen FDP-Chef ärgern

    Inzwischen bist Du zum FDP-Vorfeldinquisitor anvanciert ;-)

  43. 10.11.2007 | 11:56

    “FDP-Vorfeldinquisitor”… das war echt der Bringer in der sowieso schon pythonesken Diskussion zum Abschmieren der ef, ja :P

    Nachtrag zu meinem Beitrag oben: als ich im Februar 2005 begonnen habe zu bloggen, hatte ich keine Ahnung von der Szene. Für mich war das so ne Art Forumssoftware mit übersichtlicherer Technik: seit Anfang der 90er war ich im CL-Netz und später in den Heise-Grüften unterwegs gewesen. Ich dachte mir am Anfang, die Dizzereien wären so eine Art Flamewars. Da ging es zwar immer heftig zu, aber ein gewisser “Ehrenkodex” (keine Fotos, keine Namen, auch wenn sie bekannt waren, keine Mails an Unbeteiligte) wurde fast immer beachtet.

    Dass das in der Bloggerszene alles ein wenig anders (und vor allem öffentlicher) lief, ist mir erst klargeworden, als mich ein alter Freund sehr besorgt anrief und fragte, ob es stimmte, dass ich ein Rechtsextremist geworden sei, er habe das im Internet gelesen. So etwas weckt dann schon Existenzängste.

    Eine völlig abgedrehte Person hat dann sogar einmal an SLS gemailt, ob man mich nicht “stoppen” könnte. Inzwischen bekomme ich Mails mit der Bitte, SLS…. aber soo weit sind wir noch lange nicht*. (*Achtung Joke!) ;-)

  44. 10.11.2007 | 15:15

    Dabei wollte ich Dich persönlich mit dem “Bamberger Reiter” gar nicht treffen, das war ja so eine Drosterei, die in den Dotcomtod-Kreisen schreiend komisch gefunden wurde. Und ich gehörte damals auch noch zu einer Community, in der schon mal ein Kochrezept für ein Soufflé aus meinen Genitalien gepostet wurde. Hier gelten dann allerdings die weisen Worte von Netbitch: Einem Posting sieht man mein breites Grinsen nicht an. Was SEO-optimiert heißt weiß ich nicht, kenne ich nicht, aber ich erinnere mich da primär daran, dass Don Fotos vom Nockherbergtreffen mit Herre und Broder Seit an Seit, Miersch-Maxeiner und, wenn ich mich entsinne, Eussner gepostet hatte, da waren auch noch die Christofaschisten aus dem Weikersheimer Umfeld in der Umgebung von Herre und Kewil unterwegs, und in die Zeit fallen Morddrohungen gegen Dr. Dean. Es war von allen beteiligten Seiten nicht unbedingt ein sehr feiner Umgang damals. Entscheidend war die Tatsache, dass dann, ich glaube Statler war der erste, aus “Eurer” Ecke klargemacht wurde, dass Ihr mit den Rassisten von PI und noch weiter Schmuddelecke nichts am Hut habt. Von da an spielte sich ein kultivierterer Umgang ein.

  45. 10.11.2007 | 15:56

    Von da an spielte sich ein kultivierterer Umgang ein

    Ja. Hoffen wir, dass das so bleibt (trotz Dscholli R. und alledem). Zum Agent Provocateur mit dem falschen Doktortitel sag ich nix. Da geht mir nach wie vor die Hutschnur hoch.

    Zu PI: Naja, die Kampagne gegen die (und “hündische Bush-Bejubler”, wie Statler und mich) lief aus Eurer Ecke bereits, als sich PI noch neokonservativ gebärdete. Da ist eine Entwicklung über das Schlechtere zum Widerwärtigen abgelaufen. Ich bin nach wie vor der Auffassung, dass die Übernahme durch die “Anti-Musel”-Kameraden nicht geplant war, sondern schlichte Naivität von Herre. Oder war ich wirklich blind?

    btw: “Christofaschisten” ist wieder so ne klassische Agitprop-Parole, zumindest in Hinsicht auf die christlichen Fundis von Freedomwatch. Du hast Dich ja auch (zu Recht) beschwert, mit Deinem autonom/sozialrevolutionären Hintergrund als Stalinist bezeichnet zu werden, werter Che…

    P.S.: “SEO” heisst Suchmaschinen optimiert. Einige der entsprechenden Einträge sind heute noch ganz oben zu finden, wenn man “Achim Hecht” googelt.

  46. 10.11.2007 | 17:27

    Ich meine auch nicht Freedomwatch, sondern die Jungweikersheimer, die sich in der Nockherbergphase im PI- und Kewil-Umfeld tummelten und die einerseits zum rechten Flügel der badenwürtembergischen CDU gehören, andererseits in den 1990ern auch mit der Nationalistischen Front zusammenarbeiteten.

  47. 10.11.2007 | 21:24

    Jaja - die 1990er… lang her… wo hast Du Dich getummelt zu der Zeit? (und wo ich?). Müssen wir jetzt nicht näher diskutieren :D
    Weikersheim ist auch nur ne Schnittstelleninstitution - Rosa Luxemburgstiftung mirrored.

  48. 10.11.2007 | 23:39

    Übrigens, was Dich und Jolly Rogers angeht: Diese Feindseligkeiten kommen mir wie Schulhofprügeleien vor. Ob Kochrezepte für Hechte oder Waschbärfellmützen: Eigentlich seid Ihr beide zu alt und zu vernünftig für sowas. Vollends absurd wird es, wenn jemand, der das Gehirn nur im Namen führt, die damaligen Konflikte zwei Jahre später nachbauen will. Nun, das ist nicht unser Problem, aber wir haben gegensätzliche Standpunkte und gemeinsame Gegner (hinsichtlich Überwachungsstaat, Rassismus und totalitärer Kräfte werden sich unsere Standpunkte nicht groß unterscheiden, in Bezug auf unsere Meinung zum Kapitalismus beträchtlich). Dein Versuch, mich zu outen, die öffentlich bekundete Mail an Statler und die Tatsache, dass der Bielefelder Historiker, für den Du mich hieltest, noch nicht einmal weiß, was die Bloggosphäre ist, fand ich lustig, ist für mich aber auch keine Triebfeder für Feindschaften. Wir sollten damit locker umgehen, das wirklich üble Pack, das Andersdenkenden die Knochen brechen will, rangiert schließlich außerhalb von Deinen und meinen Kommunikationsstrukturen.

  49. 11.11.2007 | 11:13

    @dagny

    Ich war nie wirklich links, habe aber meist gerne mit Linken diskutiert. Und was mich in die PLL gezogen hat, war weniger eine politische Richtung (die hatte die PLL damals nicht), sondern mehr die offensichtliche Intelligenz, Klugheit und Nettigkeit ihrer aktiven Mitglieder (Miles, testero, Murphy, basselope - um nur mal die zu nennen, die mir ad hoc einfallen).

    Die PLL selbst hielt bis zur Gründung des iGeL ein breites Spektrum von sehr links bis ziemlich liberal aus, und das war gegenüber denen, die sich in ihrer Ideologienische behaglich einzurichten pflegten, eine mir angenehmere Umgebung.

    Außerdem fand ich die Mitgliedschaft in einer der von den Neonazis meistgehassten Parteien als angemessen.

  50. stefanolix
    11.11.2007 | 11:20

    Che schrieb:

    Im Mittelpunkt damals dürfte gestanden haben, auf die unmittelbare Tagespolitik und das unmittelbare Wählerverhalten Einfluss zu nehmen.

    Und was ist am Ende dabei herausgekommen? Die schlechteren Ideen und die schlechteren Eigenschaften der beiden »Volksparteien« wurden in eine große Koalition der Verlierer übernommen, die seitdem mit Zweidrittelmehrheit unsere Grundrechte demontiert.

    So haben eigentlich alle verloren, die damals ernsthaft Einfluss auf Politik und Wahlkampf nehmen wollten, denn dafür hat garantiert keiner gebloggt.

    Ich will dem Verdrängen nicht Vorschub leisten und ich weiß, mit welchem Grad . Aber ich fände es besser, wenn wir die Vergangenheit ruhen ließen. Geschichte wiederholt sich nicht. Im Jahr 2009 (oder wann auch immer) werde ich mich allenfalls als kritischer Beobachter, aber nie wieder als »Wahlkämpfer« für ein Lager beteiligen.

    Allerdings, Che: im Nachhinein sollte man trotzdem zwischen Pöbelfiguren und ernsthaft an Politik interessierten Personen unterscheiden. Ich weiß zwar, dass die Linken — dem Klischee gemäß — immer gern die Deutungshoheit über die Geschichte haben wollen ;-) Aber Achim und Nixxon in die selbe Kategorie einzuordnen: das geht nun wirklich nicht.

  51. stefanolix
    11.11.2007 | 11:23

    Rayson schrieb:

    Ich war nie wirklich links, habe aber meist gerne mit Linken diskutiert.

    Schön gesagt, kann ich unterschreiben. Es gibt viele intelligente Linke, was schon die Auswahl der Gesprächspartner sehr vereinfacht. Es gibt kaum Rechte (im Sinne von: rechts der CSU/DSU), mit denen man auch nur eine halbe Stunde über Politik diskutieren würde.

  52. 11.11.2007 | 11:33

    Rayson,

    sondern mehr die offensichtliche Intelligenz, Klugheit und Nettigkeit ihrer aktiven Mitglieder (Miles, testero, Murphy, basselope - um nur mal die zu nennen, die mir ad hoc einfallen).

    Kann ich nur bestätigen. Ich war vor allem in der PLL, weil sie eben keine Entsprechung im RL hatte (RL = real life; ist das wirklich dol-Sprech?). Das bedeutete auch, dass man von Partei-Strategen verschont wurde und dol-Aktionen keinen Widerhall bei RL-Parteien hatten)

    (Ich sollte wohl mal einen Blog-Eintrag über dol-Nostalgie schreiben; allerdings schwanke ich noch zwischen den Titeln “Sollte dol verpoten werden?” und “Was hälst du von dol?”)

  53. 11.11.2007 | 11:50

    Dein Versuch, mich zu outen, die öffentlich bekundete Mail an Statler

    Damit das - öffentlich - ein für allemal klargestellt ist, Che:
    ich habe nie “versucht” Dich zu outen, sondern aus purer Verzweiflung gedroht damit damals. Der Kommentar mit der “falschen Spur”, der damals auf antibuerokratieteam.de genau 2 Stunden (nämlich solange bis ich von ihm Kenntnis erhielt) stand, wurde - wie übrigens alle Fake-Kommentare bisher, - von einem AOL-Account verfasst (na, dämmerts?).
    Die “öffentlich bekundete Mail” an Statler war vorher abgesprochen. Einfach ein Gag. Wir haben zu dem Zeitpunkt bereits sehr intensiv miteinander kommunziert, es war also nicht notwendig die Kommentarspalte irgendeines Blogs dafür zu nutzen, uns Dinge mitzuteilen :-)

    Dies hier nur wider die Legendenbildung.

    Und zum Thema JR: mein Spamfilter sortiert in regelmässigen Abständen Beschimpfungen aus und Anspielungen auf (bzw. vor drei Wochen: Nennungen von) Statlers RN, die aus der Ecke kommen. Mir geht das schlicht auf den Sack, wenn ich das hier einmal so deutlich sagen darf. Hinterher bereu ich’s dann jedesmal, wenn ich mich wieder einmal habe provozieren lassen :-|
    Falls Du Deinen sozialen Einfluss auf den Typen nutzen könntest, dass er uns endlich in Ruhe lässt, wäre ich Dir ehrlich zu Dank verpflichtet Che!

    Ansonsten d’accord.

  54. stefanolix
    11.11.2007 | 13:56

    Da oben ist noch ein Satz unvollständig: »Ich will dem Verdrängen nicht Vorschub leisten und ich weiß, mit welchem Grad einige hier betroffen waren.« sollte es heißen. Ich bleibe aber bei meiner Meinung, dass man die Vergangenheit ruhen lassen sollte.

  55. stefanolix
    11.11.2007 | 14:32

    @Marian: Die Abkürzung RL = »real life« ist mir seit den ersten Kontakten zu Newsgruppen ein Begriff und das war ca. 1992.

  56. Caius Caesar
    14.11.2007 | 16:05

    Kommt Bischof Mixa jetzt als Opfer von Claudia Roth aufs nächste “eigentümlich frei”-Cover?

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