11. November 2007
Bundesliga-Notizen, 13. Spieltag
Woran merkt man, dass die Bundesliga sich gegen den FC Bayern keine Chance ausrechnet? Dass die erste Niederlage am 13. Spieltag zur Krise “hochsterilisiert” (B. Labbadia, der muss als Ex-Bayer hier einfach zitiert werden) wird.
Die einmalige Stellung des FC Bayern zeigt sich auch darin, dass sein Führungspersonal gegen alle Regeln des modernen Managements verstößt und das als völlig normal angesehen wird.
Diese Bremer - mal kicken sie grottenschlecht, aber wenn sie von der Muse geküsst werden (die ihre Bussis meist dem Herrn Diego angedeihen lässt), dann spielen sie wie keine zweite Mannschaft auf dieser Welt. Aber was nutzen hundert Tore gegen Bielefeld und Karlsruhe, wenn man gegen Barcelona oder Rom nicht mal vier macht?
Woran erkennt man einen erfolgreichen HSV? Man kritisiert den Trainer wegen der Art, wie er spielen lässt. Das bedeutet: Wegen des Tabellenplatzes gibt es nichts zu motzen.
Es gibt immer mindestens eine Mannschaft, die im einen Jahr zu hoch und im nächsten zu tief gehandelt wird. Diesmal ist es Nürnberg. Der Schnitt der beiden Spielzeiten wird vielleicht die wahre Leistungsfähigkeit dieser Mannschaft abbilden, nur kann der statistische Mittelfeldplatz zum Abstieg führen…
Was ist mit Schalke? Ganz einfach: Die werden nie mehr Deutscher Meister.
Noch was? Ach ja. Liga 2: Ist es ein Kennzeichen der heutigen Zeit, dass die TSG SAP und der SV Britta viel besser dastehen als der 1. FC Köln oder Kaiserslautern?
Verfasst von Rayson um 23:40 Uhr in der Kategorie Steckenpferde der Autoren (Trackback)