13. November 2007
Gelb ohne Blau geht gar nicht
Eintrag in die Liste der Dinge, die ich besser hätte bleiben lassen: Meiner Liebsten versprechen, für sie einen Brief mit unbekanntem Porto noch am Dienstagnachmittag “zur Post” zu bringen. Von drei angefahrenen Filialen bzw. “Service-Filialen” bestachen drei durch interessante, aber wenig hilfreiche Öffnungszeiten (z.B. 11-14 Uhr). Und so tat ich das, was von einem braven Postkunden erwartet wird: Ich fuhr zum Postamt in der Stadt und reihte mich in die Endlosschlange ein, die ja sozusagen als USP dieses Wahnsinnsunternehmens angesehen werden muss.
Gut, es gab da mal eine Filiale in meiner Nähe, die um 17 Uhr noch zugänglich war und in der man nie lange warten musste. Wahrscheinlich aber war das mit dem World Class Service Level eines monopolistischen Global Players nicht vereinbar, und so wurde dieses Ausbund an Verschwendung geschlossen. Wenigstens hält der Gilb einen auf Trab: Zur Suche nach Briefkästen kommt jetzt noch die nach geöffneten Filialen.
Was ich über die Versuche denke, Herrn Zumwinkels Managementsimulation mit diversen Tricks (darunter z.B. die Mindestlöhne, die gerade für eine der beliebten Unpolitik-Inszenierungen herhalten dürfen) vor Konkurrenz zu schützen, kann sich der Leser oder die eine Leserin dieses Blogs vielleicht denken.
Verfasst von Rayson um 22:11 Uhr in der Kategorie Politik, Rochus, Wirtschaft (Trackback)