Spießer gegen Sex, Drugs und Rock’n'Roll

Rauchen verboten.
Trinken verboten.
Sex verboten.

Und nun - kein Witz! - möchten die grünen Spinner Körpermaße vorschreiben. Und zwar für Menschen, die Mode vorführen.

Implodiert ein Bevormundungsstaat eigentlich bei irgendeinem erreichten Level an Anmaßung und Blödheit?
Zu hoffen ist es.

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9 Kommentare zu “Spießer gegen Sex, Drugs und Rock’n'Roll”

  1. Spruance
    11.12.2007 | 12:26

    „Die Politik darf Kinder und Jugendliche nicht alleine lassen“, forderte die Fraktionschefin der Grünen, Renate Künast…

    Rennt, was das Zeug hält!

  2. Freie Radikale
    11.12.2007 | 13:22

    Implodiert ein Bevormundungsstaat eigentlich bei irgendeinem erreichten Level an Anmaßung und Blödheit?

    Der verhält sich wie eine Rakete. Verbrauchter Ballast wird abgewerfen, die nächste Stufe gezündet und dann ab in andere Soziale Sphären. :(

  3. 11.12.2007 | 14:32

    Je mehr ich solche Dinge lese, desto besser verstehe ich Gomez Davila.

    Hat jemand zufällig eine kleine, abgelegene Eremitenklause, die er mir vermieten könnte? So für sieben, acht Jahre?

  4. 11.12.2007 | 14:51

    [...] (DER TAGESSPIEGEL. References: B.L.O.G. via Zeitrafferin) [...]

  5. 11.12.2007 | 15:33

    In Spanien wurde der BMI als Auswahlkriterium genommen.

    Dieser Index wird jedoch nicht nur herangezogen, um Untergewicht und Idealgewicht zu unterscheiden, sondern auch um Übergewicht festzustellen.

    Wenn man dieser Logik folgen würde, dann müsste man also auch ein Richtmaß nach oben ins Gesetz schreiben - gerade Frau Künast hat in ihrer Zeit als Ministerin mehrere Aktionen gegen Übergewicht anlaufen lassen. D.h. die Menschen mit einem BMI von über 25-28 (je nach Alter) würden auch aus der Öffentlichkeit gebannt werden.

    Das wäre zwar eine ordnungspolitische Schweinerei, aber als Kollateralschaden der grünen Welt- und Menschverbesserer würden wir Claudia Roth nie mehr zu Gesicht kriegen. Think positive!

  6. 12.12.2007 | 3:22

    Wenn wir dann auch die Dicken verbieten, dann könnte das recht gut laufen. Roth weg, Bütikofer weg, Beck weg, Gabriel wohl auch.

  7. 12.12.2007 | 15:00

    “Implodiert ein Bevormundungsstaat eigentlich bei irgendeinem erreichten Level an Anmaßung und Blödheit?”
    Dann gibt es bald kein Australien mehr. Ein australischer “Medizin Experte” fordert eine Art Öko-Steuer für kinderreiche Familien zur Rettung des Weltklimas. Kein Scherz
    http://www.news.com.au/story/0,23599,22896334-2,00.html

  8. 12.12.2007 | 15:06

    HerrOlliB,

    ja, Wahnsinn! Darüber hatte ich schon bei SteffenH gelesen.
    Die Menschenfeindlichkeit greift immer mehr um sich.

  9. Die Stimme aus dem Off
    12.12.2007 | 23:26

    Tolle Idee. Das wird dann unweigerlich dazu führen, dass weniger Fernsehen geguckt wird. Wer möchte sich bitte schon Personen der 110 KG + Klasse in Badesachen bei “like ice in the sunshine” angucken? Die Werbung wäre natürlich authentisch, aber verkauft sich das? Möchte McDonalds unbedingt, dass der Konsument seines Big Mäcs nicht vom Big Mäl zu unterscheiden ist?

    Ganz besonders toll finde ich aber, dass man das Problem der psychischen Erkankungen endlich einmal an der Wurzel packt: Wir brauchen mehr Regeln und Vorschriften! Erst mit diesen werden die Menschen lernen eigenverantwortlich zu leben und sich gegenüber anderen abzugrenzen. Rollendistanz eignet man sich am besten an, in dem man sich so richtig bevormunden lässt.

    Ich habe keine Kraft mehr. Dieses Land macht mich noch fertig.

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