Sturmgeschütz des Boulevards

Dass sich der SPIEGEL vielfach dem Niveau der BILD-Zeitung angleiche, wird im Internet oft geschrieben. Diesen Beitrag finde ich aber persönlich eher vergleichbar mit dem “Goldenen Blatt” oder den übrigen Frauenzeitschriften, die so bei Friseuren und Ärzten ausliegen - reiner Klatsch- und Tratschjournalismus ohne jede gesellschaftliche oder politische Relevanz. Oder kann mir jemand erklären, warum die Bettgeschichten und die Trennung von Frau Kiewel irgendwie das eigentlich nachrichtenrelevante Thema, nämlich die Schleichwerbung bei den Öffentlich-Rechtlichen, weiter erhellen sollten?

Und auch das Niveau des Textes entspricht sicherlich kaum dem, was Rudolf Augstein von seinem Magazin erwartet hätte, oder? “Mit Fauli im Bett erwischt”. Toll!

Edit 16:00 Uhr: Link eingefügt. ;)

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