Das hätte gerade noch gefehlt

Wir haben wirklich Glück, dass Heintje es vorzieht nicht vom Klimawandel zu singen. Er hat Angst für verrückt gehalten zu werden. Soviel Bescheidenheit legt kaum einer mehr an den Tag. Obwohl nicht viele der Klimawandler mehr Expertise als Heintje vorweisen können. Doch man könnte den Mann auch als Pessimisten bezeichnen, schließlich bekommt man heutzutage eher einen Nobelpreis als die Zwangsjacke fürs Dilettieren über den Klimawandel. Für einen Schlagerpreis hätte es also dicke gereicht.

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4 Kommentare zu “Das hätte gerade noch gefehlt”

  1. Lina
    5.01.2008 | 9:13

    “…es vorzieht”? Das habe ich ganz anders gelesen. Er würde gern, kann aber nicht, weil ihm sein dämliches Image im Wege ist. Er würde gern - so lese ich das - wie viele Andere seine Sache mit einem sogenannten “guten Zweck” verbinden und verbrämen. Bloss wie?

    Das Format und den Rang eines Bono hat er zuvor nie erreicht, was an sich schon eine schlechte Ausgangslage ist; also benennt er mal kurz seinen Vorsatz und begräbt ihn wieder - öffentlichkeitswirksam. Praktizierter Pessimismus? Nein, nur Kalkül.

  2. 5.01.2008 | 10:16

    So könnte man es auch sehen. Der Mann muss einen guten PR-Berater haben.

  3. 5.01.2008 | 15:56

    krasser Artikel - hätte net gedacht, dass er so ein Frauenheld war damals… ?! Frauen spinnen doch eher auf harte Rockstars, und net auf so ein Bübchen…

  4. DDH
    5.01.2008 | 17:36

    Leider fehlt Patrick Lindner diese Bescheidenheit…

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