10. Januar 2008
Frauen und Rationalität - Zwei Welten … ?
Man sollte meinen, das berühmte Film-Zitat “Wir sind alle Indivuduen!” gälte auch für Frauen. Weiter sollte man meinen, die Erkenntnisse von Bryan Caplan gälten entweder für Frauen und Männer - oder sie gälten gar nicht.
Wenn man sich die Berichterstattung über die Vorwahlentscheidung bei den Demokraten in New Hampshire anschaut, dann kann man den Eindruck gewinnen, dass einige Kommentatoren das anders sehen und Frauen wohl weder Indivuduen sind, noch gar zu rationalem Handeln in der Lage.
Eines muss man Hillary Clinton ja lassen: Sie eint Frauen und bringt sie zusammen. Oder auch: Sie eint sie gegen sich und bringt sie gegen sich auf.
Bis gestern hätte ich jedenfalls nicht gedacht, dass Diana West und Maureen Dowd zu irgendeinem Thema (und sei es Haarentfernungsmethoden) einer Meinung sein könnten. Aber siehe da: Diana West kommentiert den ersten Teil von Maureen Dowds Kolumne “Can Hillary Cry Her Way Back to the White House?” mit einem knappen “Amen, Sister”. Wenn Malzahn mit seiner verunglückten Lenin-Paraphrase Recht hätte (“Sage mir, wer dich lobt - und ich sage dir, wer Du bist.”), dann würde ich mir an Stelle von Frau Dowd Sorgen machen.
Da ich mich gerade mitten in meiner “Mad Minerva Promotion Week” befinde und Hillary Clintons “Vote for me! I am a woman!” - Ansatz zu einem von MM’s Lieblingsthemen gehört, hier noch ein Link zum Thema: “Utterly Idiotic Political “Commentary” of the Day: Hillary and Misogyny in Iowa“
Die Erkenntnis des Tages über Frauen verdanke ich übrigens dem Kriminologen Kreuzer:
“Frauen, die zu einem Drogenschmuggel verführt oder erpresst und dabei erwischt wurden, lassen sich selten noch einmal zu solch einer Tat verleiten”, sagt Kriminologe Kreuzer. “Es sei denn, sie sind drogenabhängig. Dann sind auch Frauen unberechenbar.”
Verfasst von Marian Wirth um 10:20 Uhr in der Kategorie Grundsatzfragen, Politik (Trackback)