How comes?

In meinem letzten Beitrag erwies sich die zu häufige Erwähnung des Begriffs “Python” als Posting-Hemmschuh. Weder unter Windows noch unter Linux wollte unser Wordpress den Artikel annehmen, bis ich nicht alle Clean-Text-Erwähnungen dadurch abgeändert hatte, dass ich das “y” in “Python” durch den entsprechenden ASCII-Code ersetzte.

Hat irgendjemand sowas schon mal beobachten können? Welchen Fehler habe ich begangen? Zu wenig PHP-Lobpreisungen?

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18 Kommentare zu “How comes?”

  1. 20.01.2008 | 21:35

    Ich dachte schon ein Scriptkiddie treibt bei euch sein Unwesen. Zuweilen sah man als Artikeltext nur ‘tt’ bzw ‘ggg’

    Strange

  2. 20.01.2008 | 21:43

    Ja, das waren meine Versuche, der Ursache auf die Spur zu komnmen.

  3. 20.01.2008 | 22:11

    Dann war das Pxthon-Schreibweise auch von dir? Wie bist du darauf gekommen dass es am ‘y’ liegt?

  4. 20.01.2008 | 22:15

    Ich habe vermutet, dass “Python” generell das Problemn ist. Dann “y” durch “x” auszutauschen, war der einfachste Weg, das zu verifizieren.

  5. 21.01.2008 | 10:59

    Möglicherweise liegt es daran, dass “Python” auch ein umgangssprachlicher Ausdruck für das männliche Genital ist? ;)

  6. 21.01.2008 | 11:32

    Ich vermute eher eine Sicherheitsmaßnahme gegen Scripting-Attacken, da Python eine äußerst gängige Programmiersprache ist.

    Vermutlich wollen die Programmierer von WordPress verhindern, dass man aus einem Posting heraus einen Python-Interpreter startet und diesen dann mit Schad-Code füttert (z.B. Daten ausspähen, löschen, Keylogger, …).

    Wenn dem so sein sollte, ist diese Sicherheitsmaßnahme allerdings nicht sonderlich gut implementiert: Der Python-Interpreter heißt nämlich python (kleingeschrieben!).

  7. 21.01.2008 | 12:22

    @Karsten

    He, das wusste ich noch gar nicht. Du Sau, du ;-)

    Aber wenn es daran liegt, wer blockiert das?

  8. 21.01.2008 | 12:28

    @Martin

    Das klingt einleuchtend. Interessant ist allerdings auch, dass erst die mehrfache Verwendung von “Python” die Blockade auszulösen scheint.

  9. 21.01.2008 | 12:48

    @Rayson:

    Tja… vermutlich hat eher Martin recht.
    Mein Vorschlag hatte auch was mit “Die Schlange würgen” zu tun und so. Aber das kennst Du bestimmt auch nicht. ;)

  10. 21.01.2008 | 12:53

    Aber fantasieanregend ist es ;-)

  11. 21.01.2008 | 12:54

    @Rayson: Dann tippe ich doch eher auf die fehlende relative Lobpreisung von PHP … :-D

  12. import Tkinter
    21.01.2008 | 13:28

    Hallo Martin Eisenhardt, grundsätzlich haben Sie latürnich Recht. Andererseits laufen PHP und WP IIRC auch auf Plattformen, deren Dateisystem nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung unterscheidet, so daß der Python-Interpreter wahlweise als “python”, “Python”, “python.exe” oder “Python.exe” aufgerufen werden kann, sofern er denn im Pfad steht — und dafür sorgt schon der Interpreter, solange man es ihm nicht ausdrücklich verbietet. Aber auch unter ordentlichen Betriebssystemen können Sie den Interpreter als “Python” installieren, wenn Sie möchten, oder einfach einen Symlink “Python” auf “python” anlegen.

  13. import Tkinter
    21.01.2008 | 13:29

    Ich hasse es, mir selbst zu antworten, aber natürlich sorgt nicht der Interpreter, sondern der Installer dafür, daß der Interpreter im Suchpfad steht. Verzeihung.

  14. 21.01.2008 | 16:23

    @import Tkinter:

    Na also, ich habe immer gerne Recht … :-D

    Mir leuchtet inzwischen ein, dass es auf gewissen proprietären Plattformen tatsächlich sinnvoll ist, jegliche Schreibweise von python, perl, ruby, … auszufiltern, weil das System eben nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung differenzieren kann/möchte/…

    Was mir nicht so sehr einleuchtet: Warum um alles in der Welt sollte jemand auf einem echten OS die Absicht haben, python auch als Python o.ä. zur Verfügung zu stellen? Das macht doch nur mehr Arbeit, sowohl bei der Administration (Hallo Updates!) als auch beim Starten des Interpreters. Ich würde wetten, dass jeder Nutzer gerne darauf verzichtet, die Shift-Taste zu drücken, wenn das nicht wirklich notwendig ist … :-D

  15. 21.01.2008 | 16:25

    @import Tkinter:

    Na also, ich habe immer gerne Recht … :-D

    Mir leuchtet inzwischen ein, dass es auf gewissen proprietären Plattformen tatsächlich sinnvoll ist, jegliche Schreibweise von pxthon, pxerl, rxuby, … auszufiltern, weil das System eben nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung differenzieren kann/möchte/…

    Was mir nicht so sehr einleuchtet: Warum um alles in der Welt sollte jemand auf einem echten OS die Absicht haben, pxthon auch als Pxthon o.ä. zur Verfügung zu stellen? Das macht doch nur mehr Arbeit, sowohl bei der Administration (Hallo Updates!) als auch beim Starten des Interpreters. Ich würde wetten, dass jeder Nutzer gerne darauf verzichtet, die Shift-Taste zu drücken, wenn das nicht wirklich notwendig ist … :-D

    P.S.: Sorry für die ‘x’ in den Namen der Interpreter - ich hatte es satt, den Kram zu escapen …

  16. 22.01.2008 | 18:14

    Werden denn auch Kombinationen wie „/usr/bin/p?thon“ gematcht? Von den geschätzten zweimilliarden anderen Kombinationsmöglichkeiten, irgendeine garstige Binary aufzurufen – wie auch immer man sich im Hause WordPress vorstellt, daß man das aus einem Kommentar heraus anstellen wollte –, ganz zu schweigen. Für mich ein weiterer Hinweis darauf, daß die WordPress-Macher lieber bei HTML-Programmierung für rekursive Framesets geblieben wären und daß man um die Software einen weiten, weiten Bogen machen sollte.

  17. 22.01.2008 | 18:17

    Ups. Da versteckt sich aber ein kleiner Fehler im Stylesheet; <code/> ist ein Inline-Element und sollte keinen Absatz erzeugen, dafür gibt’s <pre/>.

  18. stefanolix
    22.01.2008 | 23:05

    Warum sollte jemand extra auf “/usr/bin/p?thon” testen, wo doch darin “p?thon” schon enthalten ist?

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