Andere nennen es RIP OFF…

…ich nenne es Preisdifferenzierung: Made by Apple Inc.

PS: Der Wikipedia-Artikel zum Thema ist wohl schwer überarbeitungsbedürftig, denn Preisdiskriminierung hat nichts mit Marktversagen zu tun. Phantasien vom “einheitlichen Preis” zeigen wohl, dass da hier jemand das “Marktmodell der vollständigen Konkurrenz” eine ganze Spur zu ernst genommen hat.

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8 Kommentare zu “Andere nennen es RIP OFF…”

  1. stefanolix
    21.01.2008 | 14:32

    Ich kann das Video leider nicht sehen. Worum geht’s?

  2. 21.01.2008 | 14:38

    @stefanolix:

    Einfach darum das Apple seine Produkte in Australien teilweise mehrere hundert Dollar teurer auf den Markt wirft. Nichts Ungewöhnliches, nur fand ich den Bewertungsunterschied erwähnenswert.

  3. stefanolix
    21.01.2008 | 14:47

    Der hiesige Apple-Händler wirft die Macs bei uns auch teurer auf den Markt als der Apple-Händler in den USA, aber der direkte Import als einzige Gegenmaßnahme hat halt auch gewisse Nachteile;-)

  4. 21.01.2008 | 15:05

    …eben. Die Burschen stecken eben alle unter einer Decke und sie wissen, dass der deutsche Apple-Kunde eine unelastischere Nachfrage als sein amerikanischer Gegenüber hat. Vielleicht liegt das auch an der etwas ans Religiöse erinnernden Begeisterung, die über die technischen Vorteile hinaus einen immateriellen Zusatznutzen stiftet, den sich die Firma eben auch bezahlen lässt. Gewisse Unterschiede wird es aber allen Firmen geben. Mir fehlt leider der Überblick…

  5. stefanolix
    21.01.2008 | 15:18

    Ich habe gerade mal bei “amazon” (.de und .com) nach “Microsoft Office” gesucht. Gleich der erste Treffer ist jeweils “Microsoft Office Home and Student 2007″.

    USA: $119.99
    deutsch: EUR 118,95

    Die “religiöse” Begeisterung scheint in den USA auch größer zu sein (wenn man z.B. den Trubel um die Einführung neuer Produkte sieht). Ich bin jedenfalls nur ganz sachlich begeistert;-)

  6. R.A.
    21.01.2008 | 15:21

    So weit ich mitbekommen habe beruhen diese Preisunterschiede sehr stark auf steuerlichen Gegebenheiten.

    Z. B. sind die üblichen US-Preise wohl in der Regel netto angegeben (weil die einzelnen US-Staaten ohnehin unterschiedliche Steuersätze haben), in Deutschland dagegen ist die Umsatzsteuer enthalten.

  7. 21.01.2008 | 15:35

    Sicherlich spielen Steuerunterschiede auch ein Rolle, aber Unterschiede in der Zahlungsbereitschaft versucht man schon auszunutzen. Ich kann mir zumindest bei den Preisunterschieden zwischen der USA und Australien kaum vorstellen, dass diese sich allein auf die Steuern zurückführen lassen. Unterschiedliche Preise für identische Produkte gibt es ja auch in Deutschland, also bei einheitlichen steuerlichen Bedingungen. Wie war das noch mit der Marge für Biomilch

  8. Die Stimme aus dem Off
    21.01.2008 | 20:26

    Australien hat eigentlich nur brutal hohe Preise. 2007 kostete mich ein Kilo Bananen in ACT noch um die 7 AUS. 500 g (Jawohl Gramm, nicht Kilo) Räucherlachs lagen preislich auch ungefähr bei 7 AUS. Die Geschenke für die Kinder zerrten fast meine Altersvorsorge auf, das Ganze auch noch in der gewohnt minderwertigen Australien-Qualität.

    Wiedergutgemacht haben sie es mit den Preisen für die ganz ausgezeichneten Steaks aus Western Australia.

    Ich glaube, dass Apple seine Produkte in Australien zu einem höheren Preis verkauft, damit sie nicht zu gewöhnlich werden. Sollten sie die Preise senken, würden zu viele Menschen Apple Produkte kaufen, das wäre nicht gut für das Image.

    SteffenH, Du wirst wohl mit dem Ausnutzen der Zahlungsbereitschaft Recht haben.

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