Was soll denn die Aufregung?

Clement hat doch nur gefordert: “Deshalb wäge und wähle genau, wer Verantwortung für das Land zu vergeben hat, wem er sie anvertrauen kann - und wem nicht.”

Und automatisch gehen alle Spitzengenossen davon aus, dies wäre ein Wahlkampfaufruf gegen die SPD …

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6 Kommentare zu “Was soll denn die Aufregung?”

  1. 21.01.2008 | 15:32

    Ich finde den Satz von Clement nett: “… wer Verantwortung … zu vergeben hat”: Die Verantwortung haben auf Bundesebene zur Zeit CDU und SPD: Soll ich denen nun vergeben oder dafür sorgen, das sie die Verwantwortung an Fähigere weitergeben? ;)

  2. 21.01.2008 | 16:00

    Naja, die Genossen scheinen halt selbst nicht davon auszugehen, dass ein rationaler Mensch Andrea Ypsilanti wählen würde, und werten Clemens Aufruf wohl deswegen auf sich selbst gemünzt … :-D

    Ernsthaft: Das wurde aus dem Kontext schon sehr deutlich, und natürlich hat Clemens auch recht. Die Energiepolitik-Agenda von AY ist nicht die einzige Dummheit im Programm der SPD in Hessen.

  3. 22.01.2008 | 10:09

    Hrhrhr… Blöder Gag, R.A. ;)

  4. R.A.
    22.01.2008 | 12:43

    Nun ja, ich gebe schon zu daß Clements Äußerungen in einen gewissen Kontext gehören.

    Trotzdem ist schon erstaunlich, wie die SPD-Spitze reagiert.

    “Parteischädigende” Äußerungen dieser Art haben Nahles, Ypsilante (!) und die anderen SPD-Linken in den 7 Jahren Schrödertum andauernd losgelassen - da war nie von Parteiausschluß die Rede.

    Und Clement hat immerhin sehr inhaltlich argumentiert, keiner seiner Kritiker geht darauf auch nur mit einem Wort ein.

  5. 22.01.2008 | 12:52

    @R.A.

    “Parteischädigende” Äußerungen dieser Art haben Nahles, Ypsilante (!) und die anderen SPD-Linken in den 7 Jahren Schrödertum andauernd losgelassen - da war nie von Parteiausschluß die Rede.

    Mit der Konsequenz, mitten im Wahlkampf die Nichtwahl eines SPD-Kandidaten zu empfehlen? Das wage ich zu bezweifeln.

  6. R.A.
    22.01.2008 | 14:03

    @Rayson:
    Sie haben m. E. nie die Wahl einer anderen Partei empfohlen.
    Das hat Clement aber auch nicht direkt.

    Und wenn Yps und Co. über Jahre die Politik der eigenen Partei als unsozial und ungerecht verurteilen, hinterläßt das deutlich mehr Wirkung als ein Interview kurz vor einer Wahl.

    Ich möchte sogar sagen: Wenn nicht Yps und Nahles und Konsorten ideologisch den Boden bereitet hätten, hätte es die WASG und damit die Linke nie gegeben.

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