Parasiten und Schmarotzer oder: Toxoplasma gondii ist schuld

Neoliberale und Biochemiker sind für den Untergang des Abendlandes verantwortlich, darüber besteht ja weitestgehende Einigkeit. Nachdem wir am Beispiel Nokia unsere neoliberale Kaltherzigkeit hinreichend zur Schau gestellt haben, ist es an der Zeit, zur Abwechslung mal wieder auf einen Artikel mit biochemischem Aufregungs-Potential zu verweisen (via Perlentaucher):

Unheimliche Gäste
Können Parasiten unsere Persönlichkeit verändern?
Von Gottfried Schatz, Neue Zürcher Zeitung

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Einige Untersuchungen sprechen dafür, dass Toxoplasma unsere Psyche auch auf subtilere Weise verändern kann: Es macht Frauen oft intelligenter, dynamischer und unabhängiger, Männer dagegen eifersüchtiger, konservativer und gruppenhöriger. In beiden Geschlechtern erhöht es die Neigung zu Schuldbewusstsein, was manche Psychologen als negative emotionale Grundhaltung deuten.

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3 Kommentare zu “Parasiten und Schmarotzer oder: Toxoplasma gondii ist schuld”

  1. 23.01.2008 | 14:53

    Davon hat doch schon mal der “Libero” vor langer, langer Zeit in den Kommentaren erzählt. Das Thema scheint so eine Art “Wiedergänger” zu sein…

  2. 23.01.2008 | 19:40

    Erinnert mich an Richard Dawkins mit seinem Beispiel eines Erregers der Ameisen dazu bringt an die Spitze eines Grashalms zu krabbeln um die Chance zu erhöhen von einem Schaf gefressen zu werden. Dem eigentlichen Ziel des Parasiten. Und dann leitet Dawkins gekonnt zum Thema Religion über. *SCNR*

  3. 23.01.2008 | 20:08

    Klaus,

    ja, Libero hat auch auf Dawkins hingewiesen. (Das “S” in “SCNR” zweifele ich hiermit an. ;-))

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