23. Januar 2008
Wikipedia, der Schrecken des Establishments
Bei John Gapper habe ich das hier gefunden:
Klaus Kleinfeld, the former chief executive of Siemens, described his reaction to the growing influence of Wikipedia concisely at a Davos breakfast this morning: “Scary. Absolutely scary”.
The thing that intimidated him most was that “the person who was editing my site [The page devoted to Mr Kleinfeld in the German language Wikipedia] was a 15-year-old schoolkid in Germany.”
Mr Kleinfeld left Siemens after the company was engulfed in a bribery scandal and is now president of Alcoa. He had a tussle over his Wikipedia entry, which at one point included an unfounded suggestion that he and his wife were separating.
Siemens’ public relations department corrected the entry but there was controversy over whether it should have done so. The incident ended with Mr Kleinfeld’s entry being suspended.
Nun bin ich wohl auf ewig vor der Gefahr gefeit, einen Wikipedia-Artikel gewidmet zu bekommen (zumindest keinen, der sich länger als 1 Minute halten kann ;-)), aber ich kann sehr gut verstehen, dass es dem Herrn Kleinfeld etwas mulmig wird, wenn sein Eintrag in einem der wichtigsten Online-Medien dieser Tage von einer Person bearbeitet wird, die noch nicht einmal voll geschäftsfähig ist und dann auch noch Gerüchte über sein Privatleben darin verbreitet werden.
Auf der anderen Seite wird immer gerne Kritik laut, sobald eine Organisation oder eine Person sie selbst betreffende Einträge verändert.
Ich fürchte, es wäre tatsächlich etwas zu optimistisch zu erwarten, dass gerade bei kontrovers diskutierten Einträgen die Mischung aus Inkompetenz, Lobbyismus, PR und Kreuzrittertum einen halbwegs objektiv gehaltenen Eintrag ergibt.
Verfasst von Rayson um 16:17 Uhr in der Kategorie Allgemein (Trackback)