2. Februar 2008
Ein Leben ohne SPON
Der Kollege von “Libertas Cara” hat mich inspiriert: Ab heute ist bei mir Schluss mit “Spiegel Online”.
Aktualität und Breite sprachen immer für dieses Medium. Andererseits nervten die hier oft thematisierten Gegensätze zwischen Überschrift und “Teaser” auf der einen und dem jeweiligen Text auf der anderen Seite. Mittlerweile aber bekommt man den Eindruck, als habe SPON eine Agenda jenseits der Berichterstattung, und die beginnt immer mehr aufzustoßen. Hinzu kommt die Praxis, zunächst allgemein verfügbare Beiträge nach einer gewissen Zeit in den Bezahlbereich zu verschieben, was insbesondere Bloggern einigermaßen lästig ist.
Auch die Gastbeiträge nerven im Verhältnis von 2:1. Ich brauche keine rappenden Möchtegernstars und keine abgehalfterten Politikwissenschaftler, die mir da die Welt erklären. Ein Hubert Kleinert macht noch keinen Sommer.
Internet ist einfach: Schwupps, weg ist das Lesezeichen.
Verfasst von Rayson um 18:02 Uhr in der Kategorie Presse / SPON- und taz-Blog (Trackback)