Bastiat-Wiki

Ich bin ja sehr skeptisch, was die Realisierungschancen solcher “man müsste mal”-Ansätze wie den sich zum Schluss hier in den Kommentaren herausbildenden betrifft. Aber jedenfalls gibt es unter http://bastiat.bissige-liberale.com jetzt ein Wiki, wo jeder, der Lust dazu hat, sich als Übersetzer austoben kann. Optisch wird sich bestimmt noch was tun, je nach meiner Lernkurve oder stefanolix’ Zeitbudget, aber schaun mer doch erstmal, wie das so anläuft.

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16 Kommentare zu “Bastiat-Wiki”

  1. 4.02.2008 | 17:40

    Fein. Was mir gerade noch einfällt: Aus urherberrechtlichen Gründen muß natürlich sicher gestellt werden, daß nicht passagenweise eins-zu-eins aus geschützten Übersetzungen kopiert wird. Wo bringt man den dicken, fetten Hinweis denn am besten an?

  2. 4.02.2008 | 17:46

    Wo du willst ;-)

  3. 4.02.2008 | 17:51

    Yay! Meinte nur, weil Du die Struktur erschufst, wüßtest Du vielleicht auch augenblicks den rechten Ort für’s Wort.

  4. 4.02.2008 | 17:59

    Die Struktur habe ich nur widerwillig vorgegeben, insgeheim auf die mich hier korrigierende Weisheit der möglichst Vielen hoffend. Aus Erfahrung weiß ich schließlich, wie furchtbar motivierend für viele eine leere Seite als Vorgabe ist…

    Aber bei Profis wie dir darf ich auf den fundamentalen Wiki-Grundsätzen bestehen ;-)

  5. 4.02.2008 | 18:10

    Done. Gleich auf der Einstiegseite. Welche Lizenz verwenden wir jetzt eigentlich? GNU FDL?

  6. DDH
    4.02.2008 | 18:19

    „Wenn das Gesetzbuch den Bürgern unter dem Vorwand der Brüderlichkeit gegenseitige Opfer auferlegt, ändert sich die menschliche Natur dadurch nicht. Die Mühe eines jeden richtet sich dann darauf, zur Masse der Opfer wenig beizutragen und viel herauszuholen. Nun, sind in diesem Kampf etwa die Unglücklichsten diejenigen, die gewinnen? Sicherlich nicht, sondern die Einflußreichsten und Intrigantesten.“
    Frédéric Bastiat

    „Weg mit den Kletten des Finanzamts, dieser gefräßigen Bürokratie, dem schmarotzenden Ungeziefer am Gesellschaftskörper; keine indirekten Steuern mehr, dieses mit Gewalt und List geraubte Geld, diese fiskalischen Fallen auf allen Pfaden der Arbeit, diese Fesseln, die uns mehr noch schaden durch die Freiheiten, die sie uns nehmen, als durch die Mittel, die sie uns rauben.“
    Frédéric Bastiat

    „Was müssen wir von einem Volk denken, wo man nicht zu ahnen scheint, daß die gegenseitige Plünderung nicht weniger Plünderung ist, weil sie gegenseitig ist; daß sie nicht weniger verbrecherisch ist, weil sie sich gesetzmäßig und in aller Ordnung vollzieht; daß sie nichts zum öffentlichen Wohl beiträgt; daß sie es im Gegenteil um all das mindert, was der verschwenderische Vermittler kostet, den wir STAAT nennen?“
    Frédéric Bastiat

    „Man muß es einmal sagen: Es gibt zu viele bedeutende Männer auf der Welt; es gibt zu viele Gesetzgeber, Organisatoren, Einrichter von Gesellschaften, Führer des Volkes, Väter der Nation etc. Zu viele Menschen stellen sich außerhalb der Menschheit, um sie zu regieren, zu viele Menschen machen einen Beruf daraus, sich um sie zu kümmern.“
    Frédéric Bastiat

    „Wenn die natürlichen Neigungen der Menschheit so schlecht sind, daß man ihr die Freiheit nehmen muß, wie kommt es dann, daß die Neigungen der Organisatoren gut sind? Gehören die Gesetzgeber und ihre Vertreter nicht zur Menschheit? Sind sie denn aus anderem Lehm geknetet als der Rest der Menschen? Sie sagen, die Gesellschaft müsse, sich selbst überlassen, schicksalhaft in den Abgrund laufen, weil ihre Instinkte pervers sind. Sie geben vor, sie auf diesem Hang aufzuhalten und ihr eine bessere Richtung aufzuzwingen. Sie haben also vom Himmel eine Intelligenz und Tugenden bekommen, die sie außerhalb und über die Menschheit stellen – sollen sie ihre Titel vorweisen. Sie wollen Hirten sein, sie wollen, daß wir die Herde sind. Dieses Verhältnis setzt bei ihnen eine überlegene Natur voraus, für die wir wohl das Recht haben, im vorhinein einen Beweis zu fordern.“
    Frédéric Bastiat

    Siehe auch: http://www.bastiat.de

  7. 5.02.2008 | 7:50
  8. R.A.
    5.02.2008 | 12:51

    Mal eine doofe Frage: Wozu soll das jetzt gut sein, wenn es doch schon deutsche Übersetzungen gibt?

  9. 5.02.2008 | 12:56

    Erstens, daß wäre jedenfalls meine Präferenz, könnte man eine freie Übersetzung erstellen. Was anderes ist auf Wiki-Basis auch schwer vorstellbar, denke ich.
    Zum Anderen ist das langfristige Ziel ja eine Gesamtausgabe, die es, soweit ich weiß, noch nicht gibt. Dazu gehört dann aber auch, das nochmal zu übersetzen, was schon übersetzt ist. Und nicht zu copy&pasten (schönes Verb).

  10. 5.02.2008 | 13:27

    @R.A.:

    Was da als Bastiat-Brevier im Buchhandel steht sind ein paar Auszüge, nicht die Gesamtausgabe. Ansonsten bindet das Ganze wertvolle Ressourcen, mit anderen Worten, die Kinder kommen weg von der Straße. ;-)

    Übrigens, ich hab mit dem Chef vom IUF gesprochen. Wenn wir alle schön fleißig sind, macht das Institut für Unternehmerische Freiheit in Berlin ein richtig schönes Buch aus dem Projekt und übernimmt dafür die Kosten. Das ist doch ein Angebot, oder?

  11. R.A.
    5.02.2008 | 14:28

    @David & Steffen:
    Danke für Eure Antworten.
    Ich bin gar nicht auf die Idee gekommen, daß es einen Bastiat noch nicht komplett auf Deutsch geben könnte …

    Dann ist dies natürlich ein schönes Projekt.
    Und vielleicht eine gute Gelegenheit, mal wieder etwas Französisch zu betreiben (eine Zweitübersetzung aus der englischen Übersetzung könnte qualitativ zweifelhaft sein).

    Nun braucht aber Übersetzen etwas Zeit, in der man jeweils eine Passage am Stück durcharbeitet.

    Es wäre sehr ärgerlich, sich ein Stück Bastiat vorzunehmen, dann mit dem Ergebnis zurück zu kommen und dann zu sehen, daß ein anderer inzwischen das Wiki ergänzt hat.

    Wäre es vielleicht sinnvoll, irgendwo “Reservierungen” zu sammeln?
    Wo jemand ankündigen kann, daß er als nächstes Abschnitt X machen wird, dann kann man einen anderen Text nehmen.

  12. 5.02.2008 | 14:30

    Entsprechendes einfach reinschreiben, würde ich sagen.

  13. 5.02.2008 | 14:33

    Wollte ich auch gerade sagen.

  14. 5.02.2008 | 14:35

    @R.A.:

    Ich denke die Einschränkung aufs Französische raubt uns einige interessierte Übersetzer, zumal die englischen Übersetzungen ganz ordentlich sind. Es ist ein freies Projekt, also sollte man sich diese Freiheit auch gönnen. Hauptsache der Inhalt bleibt erhalten und die Lektüre tut nicht weh. Das aber hängt im Wesentlichen von den muttersprachlichen Fähigkeiten der Übersetzer ab.

  15. R.A.
    5.02.2008 | 15:39

    @Steffen:
    Da hast Du wohl recht.

    Ist ja so schon schwierig genug.
    Ich hänge z. B. schon am Titel.
    Für “l’agitation anglaise” wäre laut dict.leo.org nur Agitation die richtige Übersetzung.

    Das hat aber im Deutschen eine klare negative Konnotation und ich gehe davon aus, daß Bastiat das im zeitgenössischen Kontext nicht so gemeint hat.

    Also müßte man wohl “Argumentation” übertragen.

  16. 19.02.2008 | 11:31

    [...] Muss den Rayson immer Recht behalten? Selbst eine freundliche Erwähnung bei Marginal Revolution scheint nichts gegen das langsame Sterben unseres Bastiat-Projekts ausrichten zu können. Schade, schade… [...]

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