5. Februar 2008
Datenschutz durch Blödheit ausgehebelt
Gefahr für sensible personenbezogene Daten droht nicht nur seitens grundgesetzlich enthemmter Innenminister auf Überwachungspirsch.
Nein, auch schlichte Unaufmerksamkeit beim Fax-Versand kann dazu führen, dass Ihre Krankenakte, lieber Leser, in die Hände eines Hinz, Kunz oder Boche gerät.
Dem Letzgenannten hat es im Übrigen den Tag verdorben, dass die Caritas Paderborn eine Seite einer solchen Krankenakte versehentlich an seine private Fax-Nummer geschickt hat. Und dass er erfahren musste, dass Herr X aus Y (Namen, Adresse, Geburtsdatum, Krankenkasse und Versicherungsnummer waren in bestlesbarem Klartext vermerkt) an einer ausführlich genannten (und wohl unheilbaren) Krankheit mit diesen und jenen Symptomen erkrankte. Und dass Dr. Z (auch dieser war mit Unterschrift und Stempel auf dem Fax vorhanden) diese und jene Therapie vorgenommen hat.
Kurzum: Eine schlampige Sauerei, liebe Caritas. Wäre das vielleicht gar ein Fall für die Justiz?
Verfasst von Boche um 15:10 Uhr in der Kategorie Allgemein (Trackback)