Die Integration und ihre Feinde

Das Thema “Deutschland und seine Einwanderer” lässt die Öffentlichkeit nicht los.

Was man Koch vorwarf, nämlich ein emotional anrührendes Ereignis für Wahlkampfzwecke zu missbrauchen, praktiziert jetzt sein türkischer Kollege Erdogan. Bei letzterem ist es aber nicht das Bemühen, sich mit einem thematischen Schnellschuss vergangener Erfolgsrezepte zu bedienen, sondern da hat es den strategischen Charakter, den man von diesem Politiker angesichts seiner bisherigen Leistungen auch erwarten kann. Wie weit sich sein Handeln durch seinen religiösen Hintergrund erklären lässt, ist schwer zu sagen. Man braucht ihn aber auch nicht für eine schlüssige Ableitung, denn Erdogans Auftritte in Deutschland, die vorsichtig ausgedrückt etwas Befremden ausgelöst haben, scheinen mir sehr gut zu den Interessen eines türkischenn Ministerpräsidenten zu passen, der ein etwas “unverkrampfteres” Verhältnis zur eigenen Nation hat, als es in Deutschland aus den bekannten Gründen vorherrscht.

Selbstverständlich kann ein türkischer Ministerpräsident, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, sein Land zu größerer Bedeutung zu führen, mit Menschen mehr anfangen, die sich vor allem über Türkischsein definieren, als mit solchen, die bereits so sehr von Werten, Sitten und Gebräuchen des Landes, in dem sie leben, infiziert sind, dass ihnen ein solches Bekenntnis vielleicht nicht mehr so leicht über die Lippen kommt. Die “Bekenntnistürken” wird er zum einen nicht als Wähler verlieren, was im Fall Erdogans, dessen Partei gerade Menschen mit dem Hintergrund anspricht, den viele der türkischen Einwanderer mitbringen, besonders wichtig ist. Zum anderen hat er mit ihnen einen Resonanzboden für seine außenpolitischen Positionen, bei denen der EU-Beitritt zur Zeit eine vordringliche Rolle spielt. Welcher Regierungschef eines Landes würde sich auch die Chance entgehen lassen, im größten EU-Land Einfluss auf die inländische Debatte nehmen zu können?

Nicht immer tut er das direkt. Es wäre auch ein taktischer Fehler, sich selbst derart abzunutzen. Aber niemand hier sollte sich der Illusion hingeben, Funktionäre türkischer Verbände in Deutschland seien völlig frei von politischer Einflussnahme aus ihrem Herkunftsland. Das wäre in einer solchen Konstellation nie der Fall, egal durch welche anderen Nationalitätsbegriffe wir hier die Begriffe “türkisch” und “Deutschland” ersetzen.

In einer Zeit, wo die Deutschen sich gerade dazu gratulieren, ihr Land öffentlich als Einwanderungsland bezeichnen zu können, lebt auf türkischer Seite der Gastarbeiter-Begriff öffentlich weiter. Gerade also, wo die einen endlich erkannt haben (oder zu erkennen beginnen), dass eine zahlenmäßig nicht unwesentliche Einwanderung ohne Integration zu einer politisch nicht gewünschten Schaffung ethnischer Minderheiten führen könnte, bekräftigt der Herkunftsstaat der anderen die alte Abgrenzung neu. Das kann deswegen auch jetzt erst so richtig als Gegensatz auffallen - früher hat es sich ergänzt.

Die alte deutsche Position war aber falsch, und die damalige und heutige türkische (gemeint jeweils als staatliche Politik) ist es auch. Sie entsprechen einem Status ex-ante: Womöglich haben Inländer und Einwanderer tatsächlich gemeinsam geglaubt, dass letztere wieder dahin zurückkehren, wo sie hergekommen sind. Dass sich beide Seiten gegenseitig komplett ignoriert haben, spricht jedenfalls dafür. Wenn ein seit über zwanzig Jahren in Deutschland lebendes Ehepaar kein Wort deutsch spricht, dann ist daran sicher nicht nur die deutschsprechende Mehrheit schuld, sondern dann kommt darin auch die Definition der eigenen Situation zum Ausdruck. Es handelt sich in solchen Situationen um eine Art Lebenslüge: Innerlich fühlen sich diese Menschen noch so sehr ihrer alten Heimat zugehörig, dass sie der Wahrheit, nämlich der so gut wie hundertprozentigen Wahrscheinlichkeit, bis an ihr Lebensende in Deutschland zu bleiben, nicht wagen ins Auge zu blicken.

Ähnlich muss wohl das Bemühen, Frauen zur Eheschließung aus der Türkei nach Deutschland zu holen, als Versuch gewertet werden, diese “Gastarbeiter-Illusion” am Leben zu halten.

Nun könnte man sagen: Was soll’s. Die Leute wollen so leben, es ist legal, so zu leben, also wo ist das Problem. Eins wurde schon erwähnt: die Schaffung ethnischer Minderheiten. Man kann sich zwar bemühen, an Begriffen wie Ethnie so lange herumzuwerkeln, bis diejenigen, die sie in den Mund nehmen, endlich als Nazis entlarvt wurden, aber dadurch wird man höchstens den Begriff los, nicht den Zustand, auf den er sich bezieht. Man kann aber auch sagen: Ok, ethnische Minderheiten - dann haben wir die eben. Wieder: Wo ist das Problem? Vielleicht hilft es, sich in der Welt umzuschauen, und solche Situationen nicht an dem Ideal zu messen, was wir uns wünschen, sondern an den dunklen Seiten, die in der Realität immer wieder zum Ausbruch kommen. Ich glaube, es gibt gute Gründe, solche Konstellationen politisch weder anzustreben noch widerstandslos entstehen zu lassen. Gerade Liberale sollten sich aufgerufen sehen, den Einzelnen gegen alle Versuche von innen und von außen zu bewahren, in Lebenswirklichkeiten zu geraten, in denen er die eigene Identität aufgestülpt bekommt.

Aber rein konkret und praktisch gibt es schon eine Gruppe, die an dieser Situation ganz besonders leidet. Und das sind die Kinder dieser Einwanderer, die den Kontakt zur sie umgebenden “Mehrheitsgesellschaft” (die auch nur als “Outgroup” eine solche ist) nicht so vermeiden können wie vielleicht ihre Eltern. Von Pädagogen hört man immer wieder, dass einer der schlimmsten Erziehungsfehler Inkonsequenz ist. Die Kinder solcher sich selbst abschottender Einwanderer erleben diese Inkonsequenz aber systematisch: Zwischen dem “draußen” und dem “drinnen” klaffen z.T. Welten. Ich weiß nicht, um jetzt den Kreis zu schließen, inwieweit solche Situationen tatsächlich mitursächlich für das gerade so peinlich diskutierte Thema Jugendgewalt sind. Aber klar ist, dass Kinder, die so aufwachsen, einen Rucksack von Problemen mitbekommen, den “Urdeutsche” (um den Ates-Ausdruck zu verwenden) und integrierte “Deutschländer” nicht haben. Schon in ihrem Sinne sollte deswegen Schluss sein mit der Instrumentalisierung deutscher Migrationswirklichkeit für nationale politische Zwecke. Nicht nur in Wiesbaden, sondern auch in Ankara.

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16 Kommentare zu “Die Integration und ihre Feinde”

  1. 12.02.2008 | 14:42

    Koch und Erdogan in einen Topf zu werfen finde ich falsch, auch wenn es gleich relativiert wird. Der eine ist für Knast, Abschiebung, harsche Strafen, der andere ist für Schulen, Universitäten und Pflege der Kultur. Erdogans Einstellung kommt mir auch ehrlicher und aufrichtiger vor, wobei ich gleich hastig hinzufüge, dass dies bei Politikern relativ gesehen werden muss.

    Die Pflege des Türkentums, auf die es Erdogan so ankommt, wäre vielleicht wichtig, dann wäre nämlich der Vorfall den Koch ausschlachtete gar nicht passiert. Derartige Respektlosigkeit gegenüber Älteren wäre in der Türkei völlig undenkbar, ganz zu schweigen von Gewalttätigkeiten. Aber die Täter sind hier geboren, aufgewachsen und zur Schule gegangen, in einem Land in dem Respekt vor Älteren und Autoritäten anrüchig ist, wo man sogar den Bundeskanzler schlagen kann.

  2. 12.02.2008 | 14:51

    Der eine ist für Knast, Abschiebung, harsche Strafen, der andere ist für Schulen, Universitäten und Pflege der Kultur.

    Nein. Das sind beide gleichermaßen. Nur die Gruppen, denen sie das angedeihen lassen wollen, dürften sich unterscheiden. Und beide haben gemein, dass sie fordern, was es längst gibt.

  3. R.A.
    12.02.2008 | 15:06

    @Klaus:
    > Koch und Erdogan
    > in einen Topf zu
    > werfen finde ich
    > falsch …
    Natürlich gibt es wie bei jedem Vergleich diverse Unterschiede zwischen den beiden.
    Aber beim hier angesprochenen Aspekt geben sie sich in der Tat wenig: Sie nutzen die Probleme zwischen den Nationalitäten für Wahlkampf-Sprüche.

    Und ich stimme Rayson ziemlich komplett in seiner weiteren Analyse zu.

    WObei man übrigens mal fragen kann, ob sich Integration und “Parallelgesellschaft” wirklich ausschließen.

    Sowohl in Deutschland wie in anderen Ländern gibt es viele Beispiele von Minderheiten, die zwar beharrlich ein gewisses Eigenleben führen, aber trotzdem die Sprache der Mehrheitsgesellschaft können und die dort üblichen Normen respektieren.

    Das bedeutet für die Minderheit zwar, für die “Schnittstellenarbeit” Aufwand zu bringen (insbesondere eben eine Sprache mehr zu lernen), aber dies tun sie ja freiwillig.

    Und damit gibt es wenig Grund, eine weitergehende Integration zu fordern oder auch nur anzustreben.

  4. 12.02.2008 | 15:25

    Gerade Liberale sollten sich aufgerufen sehen, den Einzelnen gegen alle Versuche von innen und von außen zu bewahren, in Lebenswirklichkeiten zu geraten, in denen er die eigene Identität aufgestülpt bekommt.

    Schön gesagt. Aber was heisst das schon konkret? Wie erreicht man, dass eine Gruppe sich öffnet und zu seinen Einwanderern sagt: Ihr seid willkommen hier - auch dauerhaft - und könnt euch voll in unsere Gesellschaft einbringen? Dieses Zeichen ist es m.E. das Migranten in Deutschland brauchen - dann verpufft auch das Nicht-loslassen-wollen eines Erdogan.

    Die Politik scheint mir in Deutschland jedoch an allen Ecken und Enden das Problem nur zu verschärfen. Sei es ein Koch, sei es ein Deutschtumstest à la Oettinger. Oder sei es die Entmündigungsmaschine namens “Sozial”staat.

  5. R.A.
    12.02.2008 | 15:40

    @Christian:
    > Wie erreicht man,
    > dass eine Gruppe
    > sich öffnet …
    Ich behaupte mal, Deutschland ist vergleichsweise ziemlich offen.
    Nicht so wie klassische Einwandererländer à la USA - aber deutlich mehr als die meisten übrigen Länder dieser Welt, insbesondere den Rest Europas.

    Die meisten Einwanderergruppen haben sich nämlich (auch ohne besondere staatliche Hilfe) ganz ordentlich integriert. Und werden auch akzeptiert.

    Die Probleme beschränken sich im wesentlichen auf einige wenige (aber leider zahlenmäßig große) Gruppen, und haben sehr stark mit internen Vorgängen dort zu tun (Stichwort Reislamisierung) und wenig mit den Bedingungen in Deutschland.

    Und man kann auch klar sagen, daß es ZUERST die neuen Integrationsprobleme gab, und dann viel später erst politische Versuche, darauf zu reagieren.

  6. 12.02.2008 | 15:53

    @Christian Hoffmann

    Ich wage zu behaupten, dass die Mehrheit der Deutschen und vor allem die von ihnen gestützten solche Zeichen im Alltag immer wieder bringen, auch wenn sich der eine oder andere davon vielleicht mehr vorstellen könnte.

    Die Annahme, alle Migranten warteten nur auf ein Zeichen, um sich dann heftigst zu integrieren, oder würden von den bösen Deutschen irgendwie mutwillig von der angestrebten Integration abghehalten, ist wohl eher ein Irrtum.

    Manche Integrationsdebatte besteht nur aus dem Versuch, Hunde zum Jagen zu tragen. Es gibt offensichtlich viele Einwanderer, die Integration gar nicht so toll finden und auf ein Minimum beschränken möchten.

  7. 12.02.2008 | 15:57

    “von ihnen gestützten Institutionen

  8. Lina
    12.02.2008 | 16:42

    “Leben und leben lassen” - in den USA ging’s doch auch. - Warum müssen wir ständig verkrampfte Reden zur Integration schwingen, die in beiden Lagern doch kaum einer will? Müssen wir denn unbedingt miteinander oder können wir nicht auch nebeneinander leben? Das muss doch gehen.

    Um unter einem gemeinsamen (freiheitlich-rechtlichen) Dach zu leben, braucht es als Pflichtfach nur die gemeinsame Sprache - per Gesetz sofort und für jeden - und in der Gemeinschaftsküche soll jeder kochen dürfen, was er will.

    Ich frage mich deshalb wie Du, Rayson: “Wo ist das Problem?”

  9. 12.02.2008 | 17:01

    @Lina

    Sicher kann es nicht Ziel der Politik sein, die “Nebeneinanders” gänzlich zu beseitigen. Die wird es immer auch geben. Aber ohne eine große Grauzone in der Mitte, ohne Menschen, die sich nicht so leicht irgendwo zuordnen lassen, weil sich bei ihnen verschiedene Einflüsse vermischt haben, also ohne Menschen, die allein durch ihre Existenz beweisen, dass die Trennung weder Ideal- noch Normalzustand sein muss, wird das Nebeinander ein von Misstrauen und Abgrenzung dominiertes bleiben, das auf Dauer nur schwer unter einem gemeinsamen staatlichen Dach existieren kann.

  10. 12.02.2008 | 17:18

    Das Nebeneinanderleben würde schon gehen, zu mindestens solange sich alle an die gleichen Gesetze halten. Aber es ist IMHO gar nicht so sehr ein Problem der Parallelgesellschaften, welche man auch in den USA oder Kanada findet, sondern eher eines der Gegengesellschaften, jedenfalls dann wenn die Gruppe der Einwanderer nach ihren althergebrachten Bräuchen und Gesetzen leben will. Selbiges ist, sofern man ein friedliches Zusammenleben wünscht, leider nicht möglich.

  11. Lina
    12.02.2008 | 18:55

    @ Rayson

    Dann wäre es eigentlich die Ausdehnung der Grauzone, zu der wir ermutigen sollten! Aber wie macht man das? Indem die Politik den Begriff der Integration (in die Gesellschaft) fairerweise durch den der Partizipation (an der Gesellschaft) ersetzt? Dann wäre der Kuchen problemlos gemeinsam zu essen? Schöne neue Welt ;-)…

    In der Aufforderung zur Integration jedenfalls sehe ich zuerst Zwang. Wer bewusst als “fremd”, “grau” oder als klassischer Aussenseiter am Rand (der Gesellschaft) bleiben will, muss sich durch sie - IMHO - gedrängt fühlen, sich (deutsch-) nationales Empfinden und Verhalten anzutrainieren, was für diverse andere Nationalitäten und Ethnien doch wesensfremd und eigentlich eine Zumutung ist. Liberale Politik sollte das von niemandem verlangen wollen - IMHO.

    @ Hardy

    Gegengesellschaften? Leben nach althergebrachten Bräuchen und Gesetzen? Das sollte es bei für beide Teile verbindlicher Rechtlage nicht geben können, denn das Gesetz setzt auch missbräuchlicher und missbrauchter Toleranz Grenzen.

  12. 12.02.2008 | 20:55

    @Lina
    Ich schrieb “alle an die gleichen Gesetze halten”, ergo die des Landes in das sie eingewandert sind. Gegengesellschaften sind logischerweise nicht möglich, da sie auf einer anderen Gesetzgebung beruhen.

  13. 12.02.2008 | 22:39

    Der Witz ist ja der, dass die nichtintegrationswilligen traditionalistischen Türken in Deutschland oft in der Türkei auch als Fremde wirken, da die türkische Gesellschaft sich weiterentwickelt hat. Die Kölner Erbakan-Anhänger würden in der Türkei größere politische Probleme bekommen als in Deutschland. Das Konzept des Multikulturalismus ist gescheitert, weil es Menschen über Herkunftskulturen definiert. eine Einwanderungsgesellschaft ist aber nur als Schmelztiegel lebensfähig, und das heißt: Elemente der Gesellschaft, in die eingewandert wurde, übernehmen und eigene Elemente in diese Gesellschaft, die offen sein muss einbringen.

  14. 12.02.2008 | 22:47

    @Che

    Es gibt in Istanbul mit Zuwanderern aus den ländlichen Gebieten wohl ähnliche Problemlagen. Der Hauptunterschied zur Situation in Deutschland besteht in der sprachlichen Isolation, die darauf wie ein Katalysator wirkt.

  15. Libertarian
    13.02.2008 | 18:07

    “Die kulturelle Hegemonie des Staates und die multikulturelle Gesellschaft bedrohen beide die traditionellen Gruppenidentitäten, jedoch ganz unterschiedliche Aspekte von ihr. Der Staat verbietet, was an freiwilliger Gruppenidentität gegen die Konkurrenz der umgebenden Majoritätskultur Bestand hat. Meist ist die eigene Sprache, deren Gebrauch in der Öffentlichkeit oder in der Schule verboten wird, der Hauptansatzpunkt der Repression. Die multikulturelle Umgebung bedroht demgegenüber die repressiven Elemente der Gruppenidentität, vornehmlich die Unterwerfung der Frauen und die Intoleranz religiöser Gebote.” Stefan Blankertz, Die Therapie der Gesellschaft

  16. DDH
    15.02.2008 | 18:15

    Das war dann wohl der Spagat zwischen “Ich bin zwar liberal…” und “… aber ich bin auch für erzwungene Integration”. Wer zur Hölle hat in einer Gesellschaft freier Menschen eigentlich das Recht, irgendwen zu “integrieren”?

    Das Gejaule um “multi-ethnische Konfliktgesellschaften” kenne ich noch aus der “Deutschland-Bewegung” von Alfred Mechterheimer, wo ich mich als Teenager rumgetrieben habe. Würde mir wünschen, daß diese déjà-vu-Erlebnisse hier bald mal aufhören!

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