12. Februar 2008
Noch ein Zwischenruf, zu George W. Bush
Eines der größten Rätsel in der Einschätzung von Barack Obama durch die liberale Blogosphäre ist für mich, wie man als Liberaler gleichzeitig ein Anhänger von George W. Bush und ein entschiedener Gegner von Barack Obama sein kann.
Da meine Zeit im Moment nur für Zwischenrufe ausreicht, bin ich sehr froh, dass mir diesbezüglich zwei andere Personen einen Teil der Arbeit abgenommen haben:
Denjenigen, die Barack Obama seinen big government approach vorwerfen, empfehle ich den Kommentar von Kevin Hassett: How George Bush, Big Spender, Destroyed Nirvana und möchte gleichzeitig darum bitten, sich die Wartezeit auf meinen großen Barack-Obama-Eintrag damit zu verkürzen, zu begründen, inwiefern sich unter einem Präsidenten John McCain an der amerikanischen Haushaltspolitik etwas zum Positiven ändern soll, wenn man die außenpolitischen Vorstellungen von McCain berücksichtigt.
Und diejenigen, die sich über die (Pseudo-)Religiösität von Barack Obama ereifern, können das Thema drüben bei Manfred Messmer diskutieren.
Verfasst von Marian Wirth um 23:45 Uhr in der Kategorie International, Politik (Trackback)