Zeichen & Wunder

Ich hätte ja nicht gedacht, dass ich jemals jemandem die Lektüre der Gesinnungs-Katjuscha der Post-68er empfehlen würde. Aber dieses steuer-, bildungs- und verbraucherpolitische Triplet hat durchaus einen Hinweis verdient.

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9 Kommentare zu “Zeichen & Wunder”

  1. R.A.
    19.02.2008 | 16:50

    In der Tat ein sehr gutes Interview.

    Für mich die zentrale Stelle:

    Vielleicht muss man den Leuten mal wieder deutlich machen, dass man in jedem Staat Steuern zahlen muss. Ich will sie auch zahlen, weil mir ein sicheres Land am Herzen liegt, ordentliche Schulen, gute Straßen und eine funktionierende Polizei. Aber das alles nicht zu dem Preis, dass der Staat zum Polizeistaat mutiert. Er muss immer ein bisschen weniger dürfen als Kriminelle. Das ist der Preis der Freiheit.

  2. 19.02.2008 | 17:17

    Und dann noch die lobende Erwähung von Kirchhoff! Der arbeitet bestimmt auch für die INSM (wo wir heut’ dann schon dabei sind) ;)

  3. Lego
    19.02.2008 | 17:38

    “In der Schweiz oder in Liechtenstein würde er sofort festgenommen und zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt. In Deutschland gibt der Staat so jemandem 5 Millionen Euro Steuergelder”
    Der Mann ist ein Fasler. Der Schweizer oder Liechtensteiner verfolgen nur Informanten, die die wirtschaftliche Grundlage ihrer Staaten schädigen. Logisch. Wenn er andere Staaten schädigen und ihnen nützliche Informationen verkaufen würde, würden sie selbstverständlich auch zahlen. Der Schwätzer Wedel soll mal versuchen, 2 Kilo Rindfleisch in die Schweiz einzuführen. Dann wird er mal erleben, wie wenig zimperlich ein protektionistischer Staat mit ihm umgeht.

  4. Lina
    19.02.2008 | 18:28

    Gern gelesen! “Der Profit rechtfertigt alles. Der Zweck heiligt die Mittel. Ich halte das für eine Form von wirklichem Wolfskapitalismus” - sagt hier Dieter Wedel im Zusammenhang mit den faulen Geschäften des Finanzministers.

    Ich übertrage es auch gern radikal auf alle fragwürdigen, ihm wie mir unverständlichen Motive und Methoden im Umgang mit und bei der Anhäufung von Kapital, und ich bin sicher, er, Wedel, der aus seinen Recherchen allerlei Einsichten gewonnen hat, wäre einverstanden ;-)…

  5. R.A.
    19.02.2008 | 19:55

    > Der Schweizer oder
    > Liechtensteiner
    > verfolgen nur
    > Informanten, die
    > die wirtschaftliche
    > Grundlage ihrer
    > Staaten schädigen.
    Falsch.
    Sie verfolgen genau die Straftaten, die auch anderswo (also auch in Deutschland) strafbar sind.
    Und es geht dabei um das Rechtsverhältnis von Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

    Irgendwelche möglichen negativen Auswirkungen auf die “wirtschaftliche Grundlage” dieser Staaten spielen keine Rolle.

    > Wenn er andere Staaten
    > schädigen und ihnen
    > nützliche Informationen
    > verkaufen würde, würden
    > sie selbstverständlich
    > auch zahlen.
    Das ist eine völlig unbelegte Unterstellung.
    Nur weil ein Steinbrück in dieser Weise skrupellos ist, kann man dies nicht anderen Staaten unterstellen.

    Und schon gar nicht Staaten, die deutlich mehr Wert auf Finanzkorrektheit und Rechtsstaatlichkeit legen als Deutschland.

  6. 19.02.2008 | 23:18

    taz.de - Plädoyer für eine plurale Bildungslandschaft: Entstaatlicht die Schulen!…

    Immer mehr Linke zweifeln inzwischen an der Einheitsschule. Und auch die Ergebnisse des gegliederten Schulsystems sind nicht gülden. Was also tun? Die linke taz fordert das richtige: Entstaatlicht die Schulen!
    Ich hätte nie gehofft, so etwas so deutl…

  7. 19.02.2008 | 23:26

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  8. 19.02.2008 | 23:29

    Ich bitte um Entschuldigung für den doppelten Trackback. Soll nicht wieder vorkommen…

  9. 19.02.2008 | 23:32

    Things happen.

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