Überraschung!

Ypsilanti will mit Linken Ministerpräsidentin werden

Wer hätte das geahnt?

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14 Kommentare zu “Überraschung!”

  1. 20.02.2008 | 11:12

    Dass Ypsilanti sich zum Wohle Hessens aufopfert rechne ich ihr hoch an. War sicher eine schwere Entscheidung …

  2. Spruance
    20.02.2008 | 11:14

    Wer hätte das gedacht!

  3. 20.02.2008 | 12:11

    Äh, da wird jetzt hier aber das gemacht, was man sonst an der Presse oder Politikern kritisiert. Ein Gerücht wird zur Tatsache erklärt.

    Dass sich AY von der Linken wählen lassen wird, will ja noch nicht einmal ein Genosse mit seinen Namen bestätigen. “Parteikreise” steht da.

    Natürlich kann das ein Versuchsballon sein - von Befürwortern oder Gegner einer solchen Zusammenarbeit.

    Warten wir doch mal die Hamburg-Wahl ab.

  4. R.A.
    20.02.2008 | 12:20

    Daß die Ypsilanti sich jederzeit gerne von den Linken wählen lassen würde glaube ich ja gerne.

    Aber ob die SPD das macht bleibt erst einmal offen - da hat Marc schon recht.

    Obwohl schon sehr verdächtig ist, daß der Parteisprecher eine Kommentierung dieser angeblichen Pläne ablehnt.
    Üblicherweise müßte er die selbstverständlich dementieren und die bekannte Ablehnungs-Position wiederholen.

    Ein solcher Dementi-Verzicht ist schon sehr häufig die Vorstufe zur Veröffentlichung.

  5. 20.02.2008 | 12:39

    Für ein reines Gerücht erscheint mir das nicht vage genug. Was Ypsilanti wirklich *will*, weiß natürlich nur sie selbst…

  6. 20.02.2008 | 13:01

    Ich frage mich warum die SPD Neuwahlen anstreben sollte, nur die CDU würde doch profitieren. Die halten sich bloß bedeckt damit man etwas Abstand zum Wahldebakel gewinnt.

  7. R.A.
    20.02.2008 | 13:52

    Das mit den Neuwahlen ist natürlich völliger Käse.
    So dumm kann Ypsilanti gar nicht sein, sich gleich Ohrfeige für so einen Wortbruch abzuholen.

    Und es es wäre auch inhaltlich nicht begründbar.
    WENN sie offiziell mit den Linken zusammen geht - dann könnte sie natürlich sagen, daß sie diesen Kurswechsel vom Wähler bestätigt haben möchte (à la 1983).

    Aber eine Neuwahl mit dem Ziel, die altbackene rot/grüne Option zur Mehrheit zu bringen, das ist absurd.

  8. 20.02.2008 | 16:36

    Bei Neuwahlen würde, meiner Einschätzung nach, zur Zeit, nur die Union was gewinnen. Leute, die Koch wegen seiner Jugendkrimininalitätsideen zu anderen Parteien getrieben hat, werden zurückkehren, weil die CDU ja genug gestraft wurde. Die Linke ist zu knapp drin, die werden das nicht riskieren. Und ob SPD und FDP ihr Ergenbis verbessern können ist auch offen.

  9. 20.02.2008 | 16:39

    Lustiger ist es übrigens, wenn rot-rot-grün alle missliebigen Unions-Gesetze (Studiengebühren, G8, Operation sichere Zukunft) kassiert und die geschäftsführende CDU-Regierung diese ausführen muss. :-D

  10. 22.02.2008 | 12:37

    Jetzt wird das mit der Linkspartei und der SPD etwas klarer.

    Aber ich halte den Plan AY mit der Linkspartei wählen zu lassen für mutig. AY sitzt nicht so fest im Sattel, bei rot-rot-grün müssten nur zwei für Koch stimmen und wir haben ein Patt. Aus dem AY nur beschädigt herrauskommt. Und bei einer Partei wie der SPD kann mir immer Leute vorstellen, die daran ein Interesse haben. (Nein, ich habe dafür keine Hinweise, ich denke nur - wie schon oft geschrieben - an Heide Simonis und ihre vier Wahlgänge.

  11. 22.02.2008 | 14:07

    Was ist das alles für ein langweiliges, verlogenes Gehampel…

  12. R.A.
    22.02.2008 | 14:23

    Egal wie genau es weitergeht: Es zeigt sich immer mehr, daß der Problembär mit seiner Rolle in der Bundespolitik völlig überfordert ist.
    Den Zeitpunkt für dieses merkwürdige Manöver hätte er nicht schlechter wählen können.
    Und die Hühnerhaufen-Reaktionen der übrigen SPD-Spitze sorgen nun dafür, daß der Schaden für die Partei maximiert wird.

  13. 22.02.2008 | 14:26

    Warum überfordert? Ist es denn sicher, dass eine (wie indirekt auch immer) angekündigte Zusammenarbeit der SPD mit der SED Stimmen kostet? Wer kennt denn SPD-Wähler mit ausreichend großer Abneigung gegen die Kommunisten, als dass sie der Wahl deswegen fernblieben?

  14. R.A.
    22.02.2008 | 19:29

    > Warum überfordert?
    Weil er hier ganz eindeutig die Kommunikation verdusselt hat.
    Man kann ja lange spekulieren, ob nun ein SED-Bündnis Stimmen kostet oder nicht (ich glaube schon).
    Aber sich beim Rumeiern und taktischem Lügen erwischen lassen, das ist immer schädlich.

    Marcs Link zur SZ ist hochinteressant und gibt Hinweise, wo Beck die Entwicklung aus dem Ruder gelaufen ist.

    Ich habe dazu beim wahlrecht.de einen ausführlichen Beitrag geschrieben.

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