Teures Vergnügen

Der Abschuss des amerikanischen Spionagesatelliten ist zwar geglückt, war aber nach Ansicht von Roger Pielke Jr. ein unerhört teures Vergnügen. Wie der amerikanische Politologe vorrechnet, kostete die Rettung eines Menschenlebens mit dieser Maßnahme etwa 2 bis 3 Milliarden US-$. Angesichts der üblichen Wertansätze für ein Menschenleben in Kosten-Nutzen-Analysen von rund 2 bis 4 Millionen US-$ kann man davon ausgehen, dass der unmittelbare Sicherheitsaspekt für den Menschen wohl nur von untergeordneter Bedeutung für den Abschuss war.

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3 Kommentare zu “Teures Vergnügen”

  1. 22.02.2008 | 10:23

    Natürlich war nicht die Sicherheit der Menschen rund um den potentiellen Absturzort oder gar die Sicherheit des sich gerade im Landeanflug befindlichen Space Shuttles der ausschlaggebende Grund, zumal der Luftraum *so* groß ist, dass eine Kollision von Shuttle und Satellit (bzw. dessen Trümmern) schon einem mehrfachen Lotto-Sechser gleichkäme.

    Es sollte wohl eher demonstriert werden, dass die USA auch unter schwierigsten Bedingungen (Zeitfenster für den Abschuss: 10 Sekunden!) in der Lage sind, Satelliten zuverlässig vom Himmel zu holen.

    Und was mit Satelliten klappt, das klappt dann ja auch vielleicht mit iranischen Langstreckenrakten …

  2. tigger
    22.02.2008 | 10:28

    In die Kosten-Nutzen-Analyse sollte man vielleicht auch den möglichen Prestigeverlust einberechnen, wenn der Satellit mit seiner giftigen Ladung wirklich irgendwo auf der Erde einschlägt.

  3. muhaaa
    6.03.2008 | 17:44

    Das war die amerikanische Antwort auf den Satelitenabschuss der Chinesen vor ein parr Monaten.

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