Störrische Amis

Während “pro-westliche” Blogger uns jeden Tag aufs Neue beweisen, wie erfolgreich der Irak-Krieg doch ohne jeden Zweifel war, üben sich nur diese defätistischen Amerikaner wieder im Anti-Amerikanismus, indem sie sich Gedanken darüber machen, warum Schönredner eigentlich so populär sind.

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3 Kommentare zu “Störrische Amis”

  1. Lina
    25.03.2008 | 22:10

    Mit den “Anti-Kassandras” halten sich die Amerikaner doch seit jeher über Wasser; es ist ihre Think-positive-Lebensphilosophie, die zugleich ihren wirtschaftlichen Erfolg ausmacht.

    Wenn die Wirtschaft Psychologie ist, wie gesagt wird, dann machen sie es richtig, wenn sie sich die “unangenehmen Wahrheiten” erfolgreich schönreden lassen. Dergleichen anfeuernde mediale Motivation hat sie wahrscheinlich noch aus jeder Krise gerettet; scheint also ein gutes Rezept zu sein, auch diese zu überstehen.

    Nein, ich habe nichts dagegen, verstehe es nur nicht ganz, habe eigentlich noch nie verstanden, wie das geht, ist ein echtes Phänomen für mich (um nicht Problem gesagt zu haben…will doch hier nicht noch als antiamerikanisch gelten…)

    Nicht umsonst sind sie auch die Erfinder der “Cheer Leaders…” ;-D

  2. 25.03.2008 | 22:20

    Ich weiß ja nicht. CNN? Bill Maher? Daily Show? New York Times? The Nation? Wo sind denn da die Schönredner?

    Mir kommt das so vor, wie die übliche Behauptung von jeder Seite, daß die Medien fest in der Hand der jeweils anderen Seite seien. Jeder hält seine eigene Meinung für medial unterrepräsentiert, aber wenn man sich die Sache mal mit etwas Abstand in Ruhe ansieht, dann erscheint die Berichterstattung doch ganz ausgewogen.

  3. DDH
    31.03.2008 | 15:09

    Statler tut mal wieder mit treuherzigem Augenaufschlag so, als wüßte er nichts von der Existenz des medial-edukativ-gouvernementalen Komplexes.

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