Religionswissenschaft - offen und offensiv

Über den neuen Eintrag in unserer Blogroll “Wirtschaftliche Freiheit” stieß ich auf das “Religionswissenschaft”-Blog von Dr. Michael Blume. Das Witzige an der Sache ist, dass ich den Michael Blume aus gemeinsamen Dol-Tagen kenne, wo ich mich in der legendären PLL (für mich immer noch die faszinierendste Mischung aus Liberalen und Linken, die ich je erlebt habe) herumtrieb und er beim christdemokratischen Ableger @union. Sein damaliger Nickname fällt mir leider nicht mehr ein. Michael Blume ist so ziemlich das Gegenbild eines Dogmatikers - extrem offen gegenüber anderen Religionen und Nichtreligiösen, aber ohne je die eigene Position aus dem Blick zu verlieren.

Und er ist interessiert an allen Gebieten, in die Religion dieser Tage hineinspielt. Interessant und lesenswert finde ich z.B. seinen Beitrag “Gibt es in der deutschen Theologie stärkere Vorbehalte gegen Ökonomen?“, der mir nicht nur deshalb gefällt, weil hier ein Religionswissenschaftler mit Hayek argumentiert.

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28 Kommentare zu “Religionswissenschaft - offen und offensiv”

  1. 16.04.2008 | 21:17

    Es wäre ja auch unsinnig, als Religionswissenschaftler dogmatisch zu sein. Kann es sein, dass Du Religionswissenschaft mit Theologie verwechselst hast? ;)

  2. Dagny
    16.04.2008 | 21:32

    Ach, die PLL…. was da liberal war, weiss ich eigentlich bis heute nicht. Wenn ich da allein an die ‘Koalitionsverhandlungen’ mit IDL und FPI denke…

  3. Lina
    16.04.2008 | 21:57

    Ahhh! Jetzt weiss ich auch, wo mein Problem mit der Ökonomie begraben lag - hättest Du diesen Beitrag nicht ausgegraben; da steht nämlich drin, was auch von Hayek beklagt haben soll:

    “Umgekehrt verfällt sie jedoch allzu oft in rationalistische Engführungen und die Versuchung, ihre theoretischen Modelle für Realität zu halten.”

    Wäre es ganz falsch zu sagen, dass ich genau das hier oft erlebe ;-)?

  4. 16.04.2008 | 23:09

    @Christian

    Da magst du recht haben. Vielleicht war meine Formulierung zu sehr vom Wissen geprägt, dass Michael Blume ein Christ ist.

    @Dagny

    Das werden Leute wie du nie begreifen ;-). Müssen sie auch nicht.

    @Lina

    Es kann nie falsch sein, etwas zu sagen, was du empfindest. Wie sehr deine Empfindung von anderen geteilt wird und wie berechtigt sie denn sein mag, sind natürlich ganz andere Fragen. Bei denen ich übrigens aus gutem Grund vor Schnellschüssen warne.

  5. Lina
    17.04.2008 | 6:37

    “Es kann nie falsch sein…”

    Doch, denn erst so wird richtig, was ich ausdrücken wollte: dass ich hier oft rationalistische Engführungen zu erleben glaube, die meiner Ansicht nach die Realität verzerren.

    (Was zugegebermassen auch als Schnellschuss aus meiner nicht ganz a-moralischen persönlichen Empfindung kommt;-)…)

  6. 17.04.2008 | 7:12

    Das ist so eine Sache… Manchmal wird die eigene Wahrnehmung von Realität mit dieser selbst verwechselt. Und dass vieles, was hier so gebloggt wird, überhaupt nicht zu den üblichen Sichtweisen und Sprachregelungen passt, ist schon mal durchaus gewollt, ja der eigentliche Sinn der Sache.

  7. Lina
    17.04.2008 | 8:16

    Das ist mir klar - und auch Sinn der Sache für mich als Leserin!

    Keine Zeitung hat es bisher vermocht, meine Gedanken derart in Gang zu setzen wie das beim Mitlesenkönnen hier (und nebenan) geschieht.

    Nimm das ruhig mal als Kompliment für jede aufgetischte Kontroverse!

  8. 17.04.2008 | 10:17

    @Lina:

    Ich kann gut verstehen, wenn mancher sich bei hyperrationalen Modellerklärungen der Realität brüskiert fühlt. Deshalb sind es ja auch Modelle, die zwangsläufig die Realität vereinfachen und entkernen müssen, um sich dann systematisch zu etwas mehr Realität hinzubewegen. Es macht also keinen Sinn, sich über rationale Modelle bockig aufzuregen, sondern es erfordert vom Kritiker sachliche und kritische Relativierungen der bewusst oder unbewusst vereinfachten Annahmen in die Diskussion einzubringen. Eine fundamentale Ablehnung formaler Rationalität bringt die Diskussion dagegen nicht weiter. Es gibt kein “man kann doch nicht” oder “Man darf doch nicht”, höchstens ein “Es ist nicht sinnvoll, weil…”. Manchmal habe ich auch den Verdacht, dass so manch ein Kritiker den Link zwischen seiner Alltagsrationalität und der eines ganzen Wirtschaftssystems nicht erkennen kann oder will. Viel schlimmer noch, wenn sich der eine oder andere ertappt fühlt, angesichts einer ihm vorgeführten Denkrationalität, die gesellschaftlich nicht en vogue ist.

  9. Lina
    17.04.2008 | 11:40

    @ SteffenH

    Einverstanden! Nach meiner Erfahrung können Blogs wie dieses aber dazu beitragen, zwischen “hyperrationalen Modellerklärungen” und der Alltagsrationalität seiner Leser zu vermitteln. Dass es nicht immer gelingt, oft mehrerer (lästiger?) Nachfragen bedarf, liegt an mangelndem Fachwissen derjenigen, die sich (wie ich!) aus reinem Interesse dazugesellen.

    Wenn ich solche Blogs aber quasi als Fach-Foren verstehen soll, wo möglichst ungestört (von Fachkenntnislosen) Theorien und Modelle diskutiert werden wollen, dann sind unsachgemässe Meinungsäusserung und Konversation tatsächlich nicht angebracht. (Wolltest Du darauf hinaus?)

  10. 17.04.2008 | 12:21

    @Lina:

    Du bringst es auf den Punkt. “Lästiges” Nachfragen ist genau die richtige Reaktion, jedoch nicht die mitunter mehr oder weniger laut geäußerten Denk- oder Äußerungsverbote (ich kann mich an den kürzlichen Aufruhr erinnern, den meine in die Diskussion geworfene genetische Theorie der Homosexualität bei einigen Kommentatoren erzeugte).

  11. 17.04.2008 | 18:08

    Hallo Rayson, so sieht man sich wieder! (-: Danke für die freundliche Empfehlung. Ja, die Dol-Tage… *Erinner*

    Die durchaus auch guten Erfahrungen da haben mich seinerzeit angeregt, einen (mindestens in meinem Fach) neuen Weg zu versuchen und in einer eigenen Homepage Vorträge, Papers und wo immer möglich auch Artikel als pdf zu veröffentlichen und in einem eigenen Blog (inzwischen zuzügl. eines Wissenslogs beim Spektrum-Verlag) aus der Forschung zu berichten und zu diskutieren. Ob es gelingt (wie ich hoffe) oder ob man sich damit nur angreifbar und die eigenen Befunde der Plagiatur aussetzt (wie ich vielfach gewarnt wurde), wird sich zeigen. Ich dachte einfach, Freiheit heißt ja auch, etwas Neues zu riskieren! Das Interesse und die Rückmeldung von Dir und anderen macht da Mut - ein ehrliches Danke dafür!

    @ Lina, SteffenH

    Eure Debatte finde ich genial - und typisch. Denn in der Tat sind die hyperrationalen Modelle meist Männersache (weswegen Frauen in libertären Zirkeln deutlich unterrepräsentiert sind, gerne auch weggebissen werden), wogegen Frauen gegenüber einem massiven Rationalismus skeptischer (und im Gegenzug durchschnittlich deutlich religiöser) sind. Warum das so ist, lässt sich ggf. mit der Evolutionsbiologie beantworten (um dem mutigen von Hayek zu folgen). Wir haben es hier m.E. mit evolutiv gewachsenen Strategiekonflikten zu tun:

    http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/natur-des-glaubens/gretchenfrage/2008-04-04/gretchenfrage-sind-religi-se-frauen-dumm

    Also, bitte, Lina, lass Dich nicht unterkriegen! Rationalistische Liberale blicken zwar gerne auf die vermeintlich mindere Frauenlogik hinunter und erwägen auch schon mal, Frauen das Wahlrecht wieder zu entziehen (siehe die letzten ef-Ausgaben) - aber evolutiv gesehen sieht die Sache schon ganz anders aus. Wusste bzw. ahnte schon Johann Wolfgang von Goethe…

  12. 17.04.2008 | 18:09

    Ach, und: Bissige Liberale, willkommen auf meiner Blogroll! (-:

  13. Lina
    17.04.2008 | 19:43

    @ Michael Blume

    Du willst mir Mut machen? Ich soll mich nicht unterkriegen lassen? Dabei fühle mich eigentlich gar nicht bedroht, indem ich von jeher evolutionsbiologischen Erkenntnissen anhänge und die nun mal gegebenen Unterschiede zwischen Mann & Frau gut aushalte.

    Wenn ich auch nicht zu den “religiösen Frauen” gehöre und anders als Gretchen viel eher nach dem Kontostand fragen würde (allenfalls noch, ob das Geld auch “redlich” erworben ist ;-)), bin ich von Deinem Text per Link durchaus angetan. Er vermittelt mir den Eindruck, dass (religiöse) Frauen immerhin ein biologisches Recht darauf haben, als dumm dazustehen - weil sie es nicht sind.

    Habe ich es erfasst? Ich glaube schon. Auf dieser Basis lässt sich gut rationalistisch schwächere Frau sein, wenn sie ihre Stärken doch anderswo weiss.

    Danke für Beistand und Widmung!

  14. 18.04.2008 | 9:22

    @ Lina

    Danke, Du hast es erfasst! Eine Welt voller kalkulierender Individualisten, die sich bestenfalls zeitlich “unverbindlich” binden und bei der eine Frau selber schuld und mitsamt ihrem Kind arm dran ist, wenn sie eine Schwangerschaft nicht vorher vertraglich abgesichert hat - evolutiv völlig logisch, dass vermeintlich “liberale” Männer dieses Traumbild gerne als vermeintlich “vernünftig” proklamieren (ohne eine schlüssige Definition anbieten zu können, was “rational” eigentlich genau bedeutet, übrigens).

    Ebenso evolutionsbiologisch schlüssig ist es, dass Frauen stärker an sozialen Bindungen und Absicherungen interessiert sind - schließlich gehören wir Homo Sapiens zu den Säugetieren, was enorme Kosten für jede Schwangerschaft und für jeden Kindesaufzug mit sich bringt. Wer sich da auf eiskalte Individualisten einließ oder auch nur die hohe Sterblichkeit, die natürlich auch loyale Partner treffen konnte, ignorierte, mendelte sich aus unserer Vorfahrenlinien. (-;

    Ich möchte gar nicht behaupten, das eine sei “besser” als das andere - schlechter aber eben auch nicht. Es ist ein klassischer Interessenkonflikt, der individuell “und” sozial ständig ausgehandelt wird. Und bei dessen Nicht-Lösung Reproduktion (und also “Leben an sich”) scheitert oder unterbleibt. Ökonomie und Liberalismus könnten m.E. enorm an Überzeugungskraft gewinnen, wenn sie ihre theoretischen Modellen bio-logisch erden und damit im übrigen ernsthaft auf den Boden der Wissenschaft(en) stellen würden. Dann würde auch das Elend des rationalistischen Liberalismus überwindbar, das F.A. von Hayek bereits 1959 (!) eindrucksvoll beschrieb, siehe hier:

    http://religionswissenschaft.twoday.net/stories/3828356/

    Es freut mich also sehr, Dir (wie ich lese, nur noch mehr (-; ) Mut gemacht zu haben, mit den Liberalen mit zu beißen! (-:

  15. Lina
    18.04.2008 | 10:00

    @ Michael Blume

    “Ich möchte gar nicht behaupten, das eine sei “besser” als das andere - schlechter aber eben auch nicht.”

    Eben. Und deshalb bin ich bereit, noch das Beste daraus zu machen ;-).

    “Ökonomie und Liberalismus könnten m.E. enorm an Überzeugungskraft gewinnen, wenn sie ihre theoretischen Modellen bio-logisch erden und damit im übrigen ernsthaft auf den Boden der Wissenschaft(en) stellen würden.”

    Mir ganz wichtig, was Du hier sagst! In Ergänzung des Gedankens finde ich auch diesen bei Dir gefundenen Artikel sehr lesenswert:

    http://derstandard.at/druck/?id=3248631

    Danke für Deine interessante Einlassung!

    (Unter uns noch: die hier versammelten Männer scheinen eher eine Beisshemmung zu haben oder sie kultiviert zu unterdrücken, was ich als sehr angenehm empfinde; jedenfalls haben sie mir ihre Zähne - ausser mich belächelnd :-) - noch nicht gezeigt, ihresgleichen aber schon…)

  16. 18.04.2008 | 10:10

    Dabei habe ich mir so viel Mühe gegeben, patzig zu sein…

  17. Lina
    18.04.2008 | 10:32

    @ Rayson

    Hast Du. Ist halt alles eine Frage des rezeptiven Vermögens, oder auf gut deutsch: ich halte allerhand aus ;-)

  18. 18.04.2008 | 14:05

    Hihi.
    Sag, Heinrich, wie hälst du’s mit der Inflation?

  19. 18.04.2008 | 19:36

    @ David

    Sehr gut! (-:

    Heinrich: “Du weißt, Margarethe, ich bin dir gut, für meine Zinsen gäb ich Leib und Blut!” (-;

    Und Mephistopheles: “Herr Doktor wurden katechisiert! Die Mädels sind doch sehr interessiert, ob einer strikt und liberal nach rationalem Brauch. Sie denken: Will er von aller Gemeinschaft frei sein, lässt er mich sitzen auch.”

    (-:

  20. 18.04.2008 | 22:22

    Um mal einen Gedanken einzuwerfen, der ohne tieferen Wert ist:

    Dass Männer eher die rationale Diskussion bevorzugen, während Frauen das Gefühlige schätzen (oder, je nachdem, vermissen) scheint mir einige (genetisch erklärbare? *g*) Klischees zu bestätigen:

    Der Mann diskutiert lieber das, was mit rationalen Argumenten anzufassen, zu begreifen ist. Über das Gefühlte deckt er stattdessen lieber den Mantel des Schweigens, und - fühlt es.
    Dazu passt dann auch der (zugegebenermaßen: alberne) Spruch vom Gentlemen, der schweigend genießt.

    Die Frau findet auf die Schnelle meist keinen Mantel des Schweigens in ihrem Kleiderschrank.

    Wie gesagt: Klischee. Bitte nicht allzu ernst nehmen. (Außer den Part mit dem “genetisch erklärbar”. Das hat schonmal so schön viel Kommentare eingebracht …)

  21. 18.04.2008 | 22:46

    Wieso heisst das eigentlich “Religionswissenschaft”, wenn ohnehin nur geglaubt und ohne Wissen fabuliert und dogmatisiert wird?

  22. 18.04.2008 | 22:59

    Keine Ahnung. Zum Glück ist das ja nicht der Fall.

  23. Lina
    19.04.2008 | 7:44

    @ Boche

    “Über das Gefühlte deckt er stattdessen lieber den Mantel des Schweigens, und - fühlt es.”

    Diesen Satz rahme ich mir ein, lieber Boche, weil er der schönste ist, den ich zum Thema je gehört habe!

    Die Frage bleibt auf ewig: wie fühlt sie dann, dass er - fühlt ;-)?

    (Im Klischee ist Wahrheit, im Gen erst Recht.)

  24. 19.04.2008 | 9:49

    @Lina

    Die Frage bleibt auf ewig: wie fühlt sie dann, dass er - fühlt ;-) ?

    Keine Ahnung. Aber lass uns drüber schweigen. ;-)

  25. Lina
    19.04.2008 | 10:38

    @ Boche

    OK ;-). - Lieber noch etwas (Populär-)Wissenschaft hinterher?

    Die biologische Grundausstattung von Mann und Frau hängt von *Genen und Hormonen* ab - sagt der der Hirnforscher Gereon Fink. Das biologische Geschlecht, das man in diesem Fall mit der Hardware eines Computers vergleichen kann, steht bereits ab dem Zeitpunkt der Befruchtung fest: Bestimmte Gene auf den Chromosomen sorgen dann dafür, dass die Hormonproduktion anläuft.

    Den Zusammenhang zwischen Geschlechtshormonen, kognitiven und emotionalen Fähigkeiten untersuchten zahlreiche Studien. Das Fazit: Das Männerhormon Testosteron steht demnach unter anderem in Verbindung mit der Fähigkeit, sich Gegenstände besonders gut räumlich vorstellen zu können. Die weiblichen Geschlechtshormone verbessern unter anderem die *Sprachfähigkeit*. Im emotionalen Bereich sind sie mit Empathie assoziiert, die männlichen mit der Neigung zu Aggressivität.

    …und (aggressivem) Schweigen…? Sprachfähigkeit (bis zum Sprachdrang) also bei unsereiner, wohingegen er - fühlt und schweigt…

    Ja, lassen wir’s dabei ;-).

  26. 19.04.2008 | 11:18

    Genau, versaubeuteln wir nicht länger den Kommentarbereich des Beitrags, der Michael gewidmet ist.

    Den ich hiermit übrigens auch sehr herzlich (wieder-be-)grüßen möchte. Auch mir ist er aus Dol-Zeiten sehr angenehm in Erinnerung.

  27. 21.04.2008 | 10:06

    @ Gilbert

    Frage “Wieso heisst das eigentlich “Religionswissenschaft”, wenn ohnehin nur geglaubt und ohne Wissen fabuliert und dogmatisiert wird?”

    Genau das fragt sich die Religionswissenschaft, die selbst religiös-weltanschaulich neutral ist und also von Angehörigen verschiedenster Konfessionen, Agnostikern und Atheisten gemeinsam gestaltet wird. Mein persönlicher Forschungsansatz ist die Neuro- und dann Evolutionsbiologie! Siehe z.B.:
    http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/natur-des-glaubens/grundlagen/2008-03-16/gene-f-r-glauben-neues-aus-der-verhaltensgenetik

    oder auch mit Video (-; :

    http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/natur-des-glaubens/willkommen/2008-03-12/evolution-der-religiosit-t-wenn-denkmauern-fallen...

    Theologen sind häufig Kooperationspartner, noch häufiger aber Studienobjekte. (-;

    @ Boche

    Du, auch hier!? Wie ich sehe, sind hier einige Dol-Veteranen versammelt! Ja, ich erinnere mich auch gerne an die Zeit zurück und beantrage die Aufnahme in die Dol-Bekanntenliste! Und wenn es mal ein liberales Veteranentreffen gibt, bin ich gerne dabei! (-:

    Erinnerst Du Dich noch an die legendären Dol-USA-Diskussionen, in denen die Links-Rechts-Schemata meist ziemlich wild durcheinander gepurzelt sind!? Das mach ich heute noch gerne, siehe hier:
    http://religionswissenschaft.twoday.net/stories/4822508/

    Doch, Dol prägt und ich möchte die Erfahrungen damals nicht wissen - wenn auch das Auftreten eigenen Nachwuchses mir die Zeit für virtuelle Abenteuer auf Jahre hinaus kürzte. Nach der Geburt von unserem Zweiten habe ich auch den Stadtrat aufgegeben. Denn online und in der Politik verkünden, wie wichtig Familie sei, daheim aber nicht anwesend zu sein - das ging m.E. gar nicht. Trotzdem fehlt Ihr mir manchmal noch und ich muss aufpassen, dass mich die Dol-Manie nicht irgendwann mal wieder packt…

    @ Rayson

    Du schriebst, dass Dir mein Dolias nicht mehr einfiel. Kunststück - ich war mit Klarnamen aktiv. (-:

  28. 21.04.2008 | 10:23

    @Michael

    Boche und ich sind seit ein paar Jahren aus Dol raus und zwischendurch nur mal für die letzten Stunden der PLL zurückgekommen. Irgendwie sind wir beide auf die Idee mit dem Bloggen gekommen, und zum Schluss kam dieses Blog hier raus. Reiner Zufall, dass dann auch noch Marian dazu kam (R.A. hat dann irgendwie auch noch zu uns gefunden). In Dol wirst du uns also nicht mehr antreffen - ich glaube auch nicht, dass da noch ähnlich viel los ist wie früher. Vielleicht findest du irgendwo mein Fazit, das ich anlässlich der PLL-Beerdigung geschrieben habe, in einer der letzten dol2morrow-Ausgaben im Netz.

    RL-Treffen sind übrigens ziemlich selten unter uns. Boche habe ich z.B. vor einem Jahr das erste Mal gesehen…

    Der Eintrag unter den Dol-Bekannten war selbstverständlich überfällig…

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