Doch sinnlos

Was ich schon im vergangenen September kritisiert habe, kommentiert jetzt auch die SZ entsprechend. Florian Töpfl macht klar, dass Jugendliche ohne Berufsausbildung in der Entwicklungshilfe nicht nur unnötig, sondern teils sogar eher schädlich sind - und sei es nur, weil man das Geld, das man für ihre Anwesenheit etwa in Afrika aufbringen muss, dann nicht mehr sinnvoll ausgeben kann. Töpfl zitiert:

»Wie sollen 18-jährige Weißnasen mit Rückflugticket in Entwicklungsländern auch helfen?«, fragt die Berliner Politikprofessorin Claudia von Braunmühl fast verärgert. Sie ist »entsetzt« über das neue Weltwärts-Programm der Bundesregierung. Die Professorin hält die Initiative für »grenzenlos populistisch«, weil sie kaum frage: Was brauchen die Menschen in diesen Ländern wirklich? Eines sei jedenfalls sicher, schimpft von Braunmühl: »An unqualifizierten Händen fehlt es dort nirgends!«

Genau.

(via Verwickeltes)

Schwäbischer Qualitätsjournalismus

Aus liberaler Sicht ist der baden-württembergische Rigorismus, am diesjährigen Muttertag wegen eines der Mehrheit völlig unbekannten Festes den Verkauf von Blumen zu untersagen, ein weiteres Symbol staatlicher Machtanmaßung. Aber darum soll es hier ausnahmsweise mal nicht gehen.

Bundesweit bekannt in diesem Zusammenhang wurde der Versuch des Oberbürgermeisters von Bretten, dieses Verbot auf kreative Weise zu umgehen. Auch das “heute journal”, Flaggschiff des seriösen Verlautbarungsjournalimus im zweiten großen überregionalen öffentlich-rechtlichen Fernsehkanal, berichtete davon. Allerdings fatalerweise verbunden mit einem Lob für “schwäbische” Findigkeit.

Liebe Mainzelmännchen, auch wenn euch euer Nachbarbundesland so unbeschreiblich weit weg erscheint: In Baden-Württemberg leben nicht nur Schwaben. Die da kein Hochdeutsch können, sind auch die Badener. Egal? Na, dann schickt doch mal den zuständigen Redakteur beim nächsten Heimspiel des KSC gegen den VfB vorbei. Am besten, er wendet sich gleich an ein paar der sympathischen jungen Herren mit den blauweißen Schals und den schwarzen T-Shirts, die zwischendurch gerne “ein Baum, ein Strick, ein Schwabengenick” skandieren, und erklärt ihnen, warum Bretten, die Stadt im Kraichgau und im Landkreis Karlsruhe, von nun an dem schwäbischen Landesteil zuzurechnen ist. Das dürfte dem Sparkurs, den ihr angeblich fahrt, sehr förderlich sein.

Aber etwas ernsthafter: Wenn ihr euch schon ein paar Kilometer weiter südwestlich nicht auskennt, wieviel Expertise soll ich euch eigentlich bei euren weltpolitischen Informationen zutrauen?

Abschied von den “Bissigen”

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Liebe B.L.O.G. Leser!

Das hier ist mein letzter Beitrag bei den “Bissigen Liberalen”.

Wie unschwer zu erkennen ist, habe ich seit fast einem halben Jahr hier keine Beiträge mehr geschrieben. Es wurde allmählich Zeit, dass ich diesen Schwebezustand, der etwa seit Weihnachten andauert, beendete.

Einer der Gründe dafür, dass ich auch vorher nur selten hier schrieb, ist der, dass mir, unter den Beiträgen, die mir “bloggenswert” erscheinen, ziemlich wenige sind, die auch für B.L.O.G. und - vielleicht noch wichtiger - zum B.L.O.G. passen.

Es gibt einige weitere Gründe, die vermutlich niemanden interessieren. Und ein paar, die sicherlich den einen oder anderen interessieren würden, über die ich es aber vorziehe, zu schweigen.
Ein entscheidender Grund ist aber der, dass ich bei einige Beiträgen hier im B.L.O.G. eine entschieden andere Position vertrete - und zwar so entscheidend, dass das nicht mit einem kritischen Kommentar getan ist.

Ich habe es mir jetzt ein halbes Jahr überlegt - hin und her. Es wird Zeit, dass ich endlich Nägel mit Köpfen machen.

Alles Gute, liebe B.L.O.G.!

Martin

Abdäit

Nach eindringlicher Ermahnung unseres Providers haben wir Wordpress mal auf die neueste Version aktualisiert. Für zwischenzeitliche Probleme bitten wir ebenso um Entschuldigung wie wir für alle Hinweise dankbar sind, die uns zeigen, wo es noch zwickt und zwackt.

Die rote Kelle

Die SPD hat im harten Rennen um die erfolgreichsten Maßnahmen zur Bevormundung der Bürger die Nase vorn. Das hat sie nicht nur Frau Bätzing und Frau Schmidt, sondern auch dem heldenhaften Einsatz des sächsischen Wirtschaftsministers Thomas Jurk zu verdanken. Während sich andere SPD-Politiker beispielsweise mit Vorschlägen zur Reduzierung der Alkoholsteuern des Alkoholgenusses hervortun, geht Thomas Jurk ganz neue Wege. Diesen Namen wird man sich merken müssen.

Thomas Jurk ist großen Teilen unseres Publikums wahrscheinlich noch unbekannt, deshalb möchte ich ihn wenigstens mit einem Satz vorstellen. Er ist seinem Parteivorsitzenden Kurt Beck in Beruf und Karriere sehr ähnlich: beide haben in einem Elektrobetrieb gelernt, beide bringen gern mal Spannung in die Koalition, beide fallen sonst nicht durch allzu große Erfolge auf und beide müssten sich eigentlich gegen einen stärkeren Koalitionspartner durchsetzen, denn bald sind wieder Wahlen.

Was kann man also tun, um in die Zeitung zu kommen? Kurt Beck spekuliert öffentlich über die Zukunft seiner Bartpracht und Thomas Jurk beschränkt sich nicht auf seine erfolglose Arbeit als sächsischer Wirtschaftsminister, sondern er zeigt selbst Einsatz im Kampf gegen »Verkehrssünder«. Nach einer Agenturmeldung des DDP hat sich am letzten Montag folgendes ereignet:

Der SPD-Landeschef und Vize-Ministerpräsident Jurk hatte sich am Donnerstag selbst einer «Dummheit» bezichtigt, weil er bei einer Fahrt im Dienstwagen auf der Autobahn 13 zwischen Berlin und Dresden am Montagabend einen Motorradfahrer mit einer Haltekelle herausgewunken hatte. Er und sein Fahrer hätten sich von dessen «auffälliger Fahrweise» genötigt und provoziert gefühlt. Zuvor habe der Brandenburger das Minister-Auto durch abwechselndes Fahren auf der linken und der rechten Spur am Überholen gehindert.

Immerhin scheint bei Thomas Jurk die Selbstwahrnehmung noch wesentlich besser zu funktionieren als bei SPD-Fraktions-Pullunder Stiegler. Der bezichtigte die Medien gleich mal des Mobbings gegen die SPD und ihren Vorsitzenden, wenn sie nicht wie gewünscht berichten.


Aus unserer Serie »Schöne Momente beim Bloggen«: Man sucht im Firefox auf einer Nachrichtenseite nach »Beck« und klickt auf »Abwärts«;-)

Geschichte aus erster Hand

Gestern traf ich auf einer Messe einen alten Mann. Seine Gebrechlichkeit - er ging, sehr tief gebückt, an zwei Krücken - sowie der dazu nicht passende Ort (ringsumher nur Anzugmenschen in vertrieblich-geschäftlicher Erregung) verleitete mich zu der Fehlannahme, ich hätte es mit einem dieser Werbegeschenksammler zu tun. Messeerfahrene werden sie kennen, diese Bettlern ähnlichen Leute mit den prall gefüllten Einkaufsbeuteln und Plastetüten.

“Sind Sie IT-Fachmann? Was bedeutet http?” fragte er mich. Eine ungewöhnliche Frage für einen Werbegeschenksammler. Nachdem ich seine Frage beantwortet hatte, kamen wir ins Gespräch. Im großen Kontrast zu seinem gebrechlichen Äußeren stand seine Neugier, die Klarheit seiner Gedankens und das Interesse an den Meinungen anderer.
Und dann erfuhr ich: Ein Blogger stand mir gegenüber!

Der 87-jährige Mann hat im letzten Jahr begonnen, seine Lebensgeschichte wie auch seine (”kunterbunten” nennt er sie) Gedanken über Gott und die Welt in eine Spracherkennungssoftware zu sprechen. Und eine Freundin von ihm füttert damit dieses Blog.

Man findet dort Biografisches (das Kürzel BI vor den Titeln kennzeichnet entsprechende Einträge), seine in der Gegend von Danzig beginnende und ihn durch Krieg, Gefangenschaft und Vertreibung führende Lebensgeschichte. Daneben kann man auch seine (am Kürzel GK erkennbaren) Gedanken über dies und jenes, über Politik, die Gesellschaft und über seinen Gott lesen. Man erschrecke nicht: Der Mann hat Ansichten, die wohl teilweise recht abstrus erscheinen. Nicht nur, dass ihm Nation und “Volksgemeinschaft” wichtige Begriffe sind (auch, wenn er meiner Ansicht nach kein Nationalist ist). Bei Familien braucht es seiner Ansicht nach mindestens 3 Kinder, damit sich ein ominöser Gemeinschaftssinn “herbei-mendelt”. Und rund um eine befürchtete Begrenztheit der Erdölressourcen baut er fixe, von Zukunftsangst bestimmte Ideen auf. Man spürt, dass die Ideenwelt, in der sich sein Geist herausgebildet hat, die des Europas im beginnenden zwanzigsten Jahrhunderts war.

Aber: Der Mann hungert förmlich nach Reaktionen und Meinungen zu seinen Thesen und Geschichten! Wer deshalb Lust und Zeit hat, möge sich doch dort als Kommentator betätigen. Es dürfte immer seltener werden, dass man mit Menschen einer solch langen Lebenserfahrung in Austausch treten kann. Nur etwas Geduld muss man sicher mitbringen. Die Antworten werden ihm in seine Offline-Welt übermittelt, dann dort von ihm beantwortet und zu seiner Freundin zurückgeschickt, die sie online stellt.

Wir Deutschen…

…haben eine ausgeprägte Neigung stets anderen die Schuld in die Schuhe zu schieben. Ob das nun bei Lebensmittelpreisen oder einfach nur im privaten Alltag der Fall ist. Ein besonders anschauliches Beispiel ist mir in einem Testbericht für ein Smart-Phone aufgefallen:

Das Gerät ist optisch gut gelungen und auch gut verarbeitet. Das verspiegelte Display ist zwar schick, wird jedoch sehr schnell fleckig wenn man das Telefon am Ohr hat was ein paar Minuspunkte gibt.

Vielleicht sollte sich der User einfach vor jedem Anruf die Ohren waschen.

Der Aasgeier

Der prominenteste Wahlverlierer der USA läßt wieder einmal keine Chance ungenutzt.

Verbieten hilft

Verbieten ist “in” hierzulande.

Was tun, wenn Menschen für zu wenig Geld zu lange arbeiten? Verbieten, verhaften, das wenige Geld wegnehmen.
Was tun, wenn Nichtraucher nicht genügend gastronomische Angebote vorfinden? Rauchern wird das Rauchen in allen Lokalen verboten.

Und was tun, wenn Kinder und Jugendliche zu zeitig in ihrem jungen Leben zu oft und zu viel Alkohol trinken? Die Alkohol-Werbung verbieten.
Fordern Eltern. Also die, die wohl eher erzieherisch gefordert wären und überfordert scheinen.
Ich kann mich gut an die Zeit erinnern, als ich 16-, 17-jährig in der DDR lebte. Alkoholwerbung gab es nicht. Und trotzdem waren Besäufnisse an jedem Wochenende ein verbreitetes Phänomen.

Der große Sprung nach vorn

Das PIK in Potsdam berät die Bundesregierung in Sachen Klimawandel. Weil die Forderung nach einer “Kulturrevolution” zur Abwendung der Folgen des Treibhauseffekts bei einigen Lesern zu Assoziationen mit einer finsteren chinesischen Epoche führten, wurde die Radikalkur jetzt in eine “Große Transformation” des globalen Wirtschaftslebens, inklusive Neudefinition von Stadt- und Landleben umbenannt. Ich kann mir nicht helfen, aber die Wortwahl lässt immer noch Spielraum für schlimme Befürchtungen.

Via Achse des Guten.

Ist die Rente sicher?

Manche meinen ja, obgleich die durchaus nicht völlig von der Hand zu weisenden Argumente letztlich etwas an Substanz vermissen lassen. Vor allem kommen die Anreizeffekte einer privaten Rentenvorsorge gegenüber einer Rentenabgabe ohne späterer Substanzgarantie in diesem Kommentar zu kurz. Kapitalgedeckte Rentensysteme auf Basis privater Spareinlagen und eine soziale Grundsicherung als gesellschaftliche Notsicherung schließen sich nicht aus. Nur ist das, was wir heute haben meilenweit von einer derartigen Grundsicherung entfernt. Vielmehr belastet das für viele nach wie vor als Hauptquelle der Altersvorsorge gesehene, hart umkämpfte Umverteilungsvolumen als Abgabe auf Arbeitseinkommen mit den bekannten negativen Anreizeffekten und Ausweichreaktionen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern die Produktivität der Gesellschaft und damit ihr Vermögen auch in Zukunft noch ein solide finanziertes Ruhekissen für Ältere zu gewährleisten.

Berliner Leser von B.L.O.G. haben daher Glück am Donnerstag Abend einem Vortrag des Vaters der chilenischen kapitalgedeckten Rentenversicherung José Piñera zum diesem Thema lauschen zu können. Ich bin persönlich auch zugegen…

Bundesliga-Notizen, außer der Reihe

“Fanfreundschaften” - das ist ein Mythos, der durch die eisernen Fans aller bekannteren Fußballmannschaften geistert. Viele überlebten den Zeitpunkt ihrer Initiierung nicht lange. Das ist kein Wunder: Beim Fußball treffen die Mannschaften pro Saison nicht nur zweimal direkt aufeinander, über die Tabelle gibt es noch eine weitere Rivalität.

Eine Fan-Freundschaft, die sehr lange gehalten hat, konnte ich gestern live im Berliner Olympiastadion erleben: “Ein Bündnis für die Ewigkeit” stand da zu lesen, und hinter dem Bekenntnis steckt statistische Substanz: Hertha und der KSC sind sich lange Zeit geschickt aus dem Weg gegangen. Dennoch entstand die Fan-Freundschaft zu einem Zeitpunkt, als beide Mannschaften in derselben Liga spielten. Bei einem Spiel in Karlsruhe wurde der Berliner Anhang auf ungewöhnlich freundliche Weise begrüßt (so sind sie, die Badener, wenn es sich bei den Gästen nicht gerade um Schwaben handelt), und von da an nahmen die Dinge ihren Lauf.

Es hat seinen eigenen Reiz, wenn im Berliner Olympiastadion die Ostkurve “Kaaarls-ruuu–he” ruft und die der Fanblock der Gäste neben dem Marathontor “Hertha, Hertha” antwortet. Der verbindende Schlachtruf lautet “Hertha und der KSC” (gesungen nach der Melodie von “Wo bleibt denn das 1:0″ - das Schlager-Original ist mir leider nicht bekannt). Schon den ganzen Freitag über waren an den touristischen Berliner “Hotspots” KSC-Fans anzutreffen, und die gesamte Stimmung war völlig entspannt. Zu Spielbeginn wurde auch die KSC-Hymne gespielt und die KSC-Fahne geschwenkt. Ich vermisste nur “Willi Wildpark”, das Karlsruher Maskottchen. Und dessen Fehlen war wahrscheinlich auch der Grund für die Niederlage, die bei mir und meiner Liebsten beinahe zu einer Beziehungskrise geführt hätte, als ich trotz aller (wirklich ernstgemeinten, aber alte Liebe rostet nie) Neutralitätsbekundungen zum 3:1 der Hertha aufsprang und die Faust gen Himmel stieß (dass es Abseits war, konnte ich von meiner Position aus nicht sehen).

Zum Spiel: Der KSC hat sich wirklich gut verkauft und seine Klasse bewiesen, aber ohne Kennedy zeigte sich wieder einmal, dass die Badener einfach zu viele Chancen brauchen. Hertha hatte Dusel beim 1:0, spielte super zum 2:0 und erzielte einen vom Glück begünstigten (Ball sprang vom Pfosten zu Skacel) irregulären (Mineiro war im Abseits) Treffer.

Das ist Fußball.

P.S.: Mir gefällt es sehr, das umgebaute Olympiastadion. Und die blaue Laufbahn ist voll o.k.

Über Bulgaren und andere minderwertige Fremdlinge

Das Schöne am öffentlich geäußerten Moralismus ist, dass er individuell nichts kostet. Etwas weniger schön für die Betreffenden ist vielleicht, dass diese Haltung schon im NT einen prominenten Platz eingeräumt bekommen hat (Lk 18, 9ff.).

Da entrüsten sich bei uns in einer Diskussion über das Verbot deutscher Behören, Bulgaren hierzulande zu Bedingungen arbeiten zu lassen, die der gute Deutsche als unzumutbar ablehnen gelernt hat, die Moralisten nach allen Regeln der Kunst. Zum Kotzen sei das, die armen Bulgaren. (mehr…)

Der Österreicher als solcher …

Seit den Verbrechen von Amstetten scheint es wieder einmal klar zu sein: der Österreicher als solcher ist obrigkeitshörig, hat eine sture Mentalität der Realitätsverweigerung und ist grundsätzlich verkniffen. Ein prominenter A-Blogger kennt sich in Österreich bestens aus, ist deshalb prinzipiell nicht überrascht vom Geschehen und schreibt zum Fall Amstetten:

Der Fall Amstetten ist furchtbar, aber ich bin nicht überrascht, dass es sowas in Österreich gibt. Auch hier wieder: Etwas von der Obrigkeitsdenke, die in Deutschland kaum mehr vorstellbar ist. Es gibt da so eine bockige, sture, unsagbar dumme Mentalität der Realitätsverweigerung von oben herab [...]

In den letzten Tagen wird viel über diesen Schwerverbrecher geredet, der seine eigenen Kinder in furchtbarer Gefangenschaft und Isolation hielt. Das Schreckliche lässt viele Menschen sprachlos zurück, andere schreien wieder einmal nach der Todesstrafe oder gehören eben zu den schon-immer-gewusst-Habern.

Manche Medien beklagen die »Hetzjagd auf die Opfer von Amstetten« und saugen doch zur gleichen Zeit selbst Honig aus dem Fall. Seitenweise wird Papier damit gefüllt, viele Gigabyte Daten werden erzeugt. Aber es geht um ein singuläres Verbrechen, das nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Könnte man auch nur ein Zehntel dieses Papiers mit einem anderen Thema aus Österreich bedrucken oder wenigstens ein Gigabyte Speicherplatz für einen anderen Zweck bereitstellen? Ich habe am Rand der deutschen Medienlandschaft ein solches Thema gefunden …
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