12. Mai 2008
Doch sinnlos
Was ich schon im vergangenen September kritisiert habe, kommentiert jetzt auch die SZ entsprechend. Florian Töpfl macht klar, dass Jugendliche ohne Berufsausbildung in der Entwicklungshilfe nicht nur unnötig, sondern teils sogar eher schädlich sind - und sei es nur, weil man das Geld, das man für ihre Anwesenheit etwa in Afrika aufbringen muss, dann nicht mehr sinnvoll ausgeben kann. Töpfl zitiert:
»Wie sollen 18-jährige Weißnasen mit Rückflugticket in Entwicklungsländern auch helfen?«, fragt die Berliner Politikprofessorin Claudia von Braunmühl fast verärgert. Sie ist »entsetzt« über das neue Weltwärts-Programm der Bundesregierung. Die Professorin hält die Initiative für »grenzenlos populistisch«, weil sie kaum frage: Was brauchen die Menschen in diesen Ländern wirklich? Eines sei jedenfalls sicher, schimpft von Braunmühl: »An unqualifizierten Händen fehlt es dort nirgends!«
Genau.
(via Verwickeltes)
Verfasst von Karsten um 10:07 Uhr in der Kategorie Politik (Trackback)