2. Juni 2008
Pressewetterfrösche
Die Tagesschau unkt tiefsinnig, ohne sich weiter mit konkreten Daten aufzuhalten:
Ein einzelnes Unwetter an sich ist für diese Jahreszeit nicht weiter ungewöhnlich. So was hat es schon immer gegeben und wird es immer geben. Ein Gewitter bei dem innerhalb von einer halben Stunde 70 Liter fallen, kann schon mal vorkommen. Ungewöhnlich ist aber, dass diese subtropische Wetterlage nun schon so lange anhält. Dass ist wie beim Würfeln. Wenn man einmal eine Sechs würfelt ist das nicht weiter ungewöhnlich. Wenn man aber fünf mal hintereinander eine Sechs würfelt, fragt man sich natürlich schon, ob das alles mit rechten Dingen zugeht. So ist das bei dieser Wetterlage auch. Ein Unwetter im Mai ist nicht ungewöhnlich, soviel Tage hintereinander schon.
Der Deutsche Wetterdienst berichtet trocken über das diesjährige Frühjahrswetter:
Ein ganz normaler Frühling
In Deutschland stand der Frühling 2008 im starken Gegensatz zum Vorjahr. März und April waren nasser, kälter und sonnenscheinärmer als 2007, der Mai deutlich trockener und viel sonniger als im Vorjahr. Insgesamt zeigte sich der Frühling 2008 recht typisch. Er war im Vergleich zum langjährigen Mittel leicht zu warm und sonnig und bot eine durchschnittliche Niederschlagsbilanz. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2 100 Messstationen.
Es kommt eben darauf an wer für wen die Nachrichten macht.
Verfasst von SteffenH um 18:15 Uhr in der Kategorie Presse / SPON- und taz-Blog (Trackback)