14. Juni 2008
Öffentlich-rechtliches Internet
Die Medien streiten sich momentan untereinander. Vor allem schießen Zeitungen und Zeitschriften gegen die Pläne der öffentlich-rechtlichen Sender, das Internet als Verbreitungsmedium auszubauen. Da geht es dann um solche Details, wie “textähnlich” das Angebot sei.
Ich habe da eine ganz andere Frage: Warum, zum Henker, brauchen wir überhaupt ein öffentlich-rechtliches Internetangebot, das nicht von seinen Nutzern, sondern von denen finanziert wird, die in Deutschland einen Fernseher oder Computer besitzen? Wo doch auf der ganzen Welt jeder das Gleiche zu sehen und zu lesen bekommt?
Kann vielleicht mal einer den selbstgefälligen Funktionären und Politikern, die da so selbstverständlich über unser Geld verfügen, in die Parade fahren? Oh, sorry, mit den Volksabstimmungen haben wir es ja nicht so… Und die Stasi-Methoden der GEZ erscheinen manchen Politikern wohl mehr als Ideal denn als Schreckensbild.
P.S.: Man könnte auch mit immer mehr Recht fragen, wozu wir überhaupt die öffentlich-rechtlichen Sender brauchen. Aber vielleicht bringt die Konkretisierung am Beispiel Internet mehr.
Verfasst von Rayson um 20:16 Uhr in der Kategorie Kultur, Politik (Trackback)