16. Juni 2008
Feine Nuancierungen
Köhler wird vorgeworfen, sie durch billige Angriffe auf “die Politiker” zu befördern. Schwan sagt, sie wolle die Politikverdrossenheit überwinden, indem sie für neues Vertrauen in die Politik wirbt. Man müsse Politik erklären, damit die Menschen begreifen, worum es geht, und sich nicht abwenden. Der Bundespräsident dürfe nicht zu einem “Affekt gegen das Parlament” beitragen. Dieser Affekt sei antidemokratisch.
(SPON)
Und mir kommt es darauf an, in der langen Zeit, die bis zum Mai besteht, die wichtigen Probleme, die vor uns liegen, auf das Tapet zu bringen und nicht die vielen Parteitaktierereien.
Ich denke, wir sollten überhaupt nicht immer diese inneren Parteiredereien betreiben. Das interessiert die Menschen nicht. Sie wollen viel eher wissen, wie unsere Zukunft aussieht. Wie können wir die Globalisierung angehen, damit wir Chancen haben. Sie wollen nicht immerfort das Klein-Klein der Parteien. Ich höre das von allen Seiten. Das mag Sie im Moment interessieren, aber ich glaube die Menschen interessiert das nicht.
(Gesine Schwan im Interview bei “Berlin direkt”)
Verfasst von Rayson um 11:51 Uhr in der Kategorie Politik (Trackback)