14. Juli 2008
Die böse Wolf
Die Grünen basteln sich ihren Pendant zum Radikalenerlass. Nur drehen sie dabei den Spieß um.
Verfasst von SteffenH um 17:45 Uhr in der Kategorie Grundsatzfragen (Trackback)
Die Grünen basteln sich ihren Pendant zum Radikalenerlass. Nur drehen sie dabei den Spieß um.
Verfasst von SteffenH um 17:45 Uhr in der Kategorie Grundsatzfragen (Trackback)
Das ist doch was Grünen-internes, lass sie doch. Die Gehälter der Vorstände bestimmen auch - mehr oder weniger - die Aktionäre.
Es ist aber interessant wo gerade Leutet landen, die sich immer zu den Guten gezählt hatten. Ich möchte nicht wissen, was die vor 20 Jahren zu sowas gesabgt hätten.
Ein Grund mehr für mich auf solche Typen weiterhin nicht zu hören. Wenn es nämlich darauf ankommt, dann zahlen die mir auch nicht die Miete, nur weil ich die reine Lehre befolgt und das Geldverdienen vergessen hatte,
Die Grünen sind ja momentan weit genug von der Macht entfernt, von denen befürchte ich keinen Radikalenerlass. Und die Große Koalition jagt heute keine Radikalen mehr, sondern lieber diejenigen, die man seit Rot/Grün verächtlich »Besserverdiener« nennt.
@Marc:
Natürlich ist das intern, es spricht aber Bände über eine Partei, die sich selbst als fortschrittlich und pluralistisch bezeichnet:
Wir stehen für die demokratische Teilhabe in einer offenen, pluralistischen Gesellschaft, in der unterschiedliche Lebensformen Platz haben.
Naja, das gilt natürlich nicht für jeden - bei keiner Partei. ![]()
Das ist sooo lustig: Atomenergie spart kein Geld, aber, das was die Union vorschlägt, würde den Energiekonzernen 250 Mrd Euro bringen. (Wenn es so wäre, warum versteigern wir dann nicht weitere Restlaufzeiten?). Haha Das ist wohl jemand auf der falschen “Logik Ebene”. Dafür wurden aber die Prioritäten geklärt: Klimawandel = Belzebub, Kernenergie= Teufel.
@ Dirk: Ich hab gelegentlich auch das Gefühl, dass der Klimawandel den Grünen nicht so recht in den Kram passt; das macht die ganze Energie-Sache argumentativ nicht gerade einfacher.
…vielleicht sollten die mal einen Sonderparteitag abhalten, auf dem sie sich auf eine gemeinsame Argumentationslinie einigen, denn was dort der ein oder andere zum Thema Atomkraft zur Zeit so von sich gibt, ist echt nur noch peinlich…
Bezüglich Klimawandel und erneuerbare Energien habe ich in der aktuellen Novo ein interessantes Argument gelesen: Wenn man an den Klimawandel glaubt, ist es recht riskant, auf so extrem wetterabhängige Technologien wie Windkraft und Solarenergie wie auch Biomasseerzeugung zu setzen und daraus langfristig den Löwenanteil unserer Energie gewinnen zu wollen.
Ganz abgesehen davon, welch enormen Landschaftsverbrauch man damit verursacht.
Der Klimawandel ist ja politisch damals von Thatcher erfunden worden, um bei ihrem Kampf gegen Kohlesubventionen bzw. für Zechenschließungen ein nicht-monetäres Argument zu haben.
Und die AKW-Lobby hat das auch immer kräftig gefördert.
Jetzt haben die Grünen (nicht nur die so benannte Partei) ein massives Logikproblem. Da aber Gutmenschen-Politik sowieso weitgehend logikfrei ist, werden sie das verkraften.
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