Benebelt

Man muss wohl einiges geraucht haben, um einer solchen Ex-Terroristin das Klagen über Verhaltensweisen, die auf “die Vernichtung des Anderen” aus sind, ohne kritische Nachfrage zur Konsistenz der eigenen Position durchgehen zu lassen.

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37 Kommentare zu “Benebelt”

  1. 21.07.2008 | 12:33

    Viel interessantere Frage: was treibt Dich denn auf solche Seiten, Boche? ^^

  2. 21.07.2008 | 13:02

    Sehe ich das richtig, dass das Interview über 10 Jahre alt ist? Gibt es denn einen konkreten Anlass, das jetzt rauszukramen?

    Wikipedia: Im Januar 1997 wurde nach Verbüßung der halben Strafe der Rest zur Bewährung ausgesetzt, und sie [Inge Viett] konnte das Gefängnis verlassen.
    “Grow”: Du [Inge Viett] bist Anfang des Jahres aus dem Knast raus. Wie waren die Haftbedingungen?

  3. stefanolix
    21.07.2008 | 13:24

    Ich fragte mich gerade besorgt, was man geraucht haben muss, um ganz im linken Genossenjargon Sofortige Freilassung von Serkan und Spyros! (das sind die beiden Fast-Totschläger aus der Münchner U-Bahn) zu fordern. Wie ich darauf gekommen bin? Nun, ich habe auf den Link zum Blog unseres Gastes »classless« geklickt und wollte einfach mal sehen, was er zu diesem Thema als lesenswert erachtet. Ekelerregend.

  4. 21.07.2008 | 13:40

    @jo@chim / christian

    Das erklärt sich recht einfach: Ich habe einen Bericht über die Demo gegen die Gelöbnisveranstaltung bei Welt Online gelesen, in dem der Name der RAF-Frau fiel. Allerdings offenbar falsch geschrieben: ‘Inge Vieth’ statt ‘Inge Viett’. Die Suche nach diesem falschen Namen über die 0815-Suchmaschine lieferte das Interview. Weil derselbe Schreibfehlerteufel auch dort zugeschlagen hatte.

    Die Suche nach dem falsch geschriebenen Namen erbrachte auch Ergebnisse wie dieses. Man lese, wie sich “Angelika Maisch” dort am 08.01.2001 um 20:47 äußert. Da wird aus Mord “Plattmachen”, aus Mördern Stars, denen gegenüber groupiehaftes Verhalten an den Tag gelegt wird.

  5. 21.07.2008 | 13:46

    @stefanolix

    Der Suchpfad ist mir nicht klar geworden. Hat classless einen Beitrag geschrieben, der diese Parole zum Inhalt hatte?

  6. 21.07.2008 | 14:05

    Aus dem Forum, das Boche verlinkt hat:

    Da kann ich nur bejahend nicken! Atem- und sprachlos lese ich, mit was für Leuten ich mich in diesem Forum auf Du und Du bin. Ich muss mal meine Mutter fragen, ob nicht vielleicht doch ein klitzekleiner Terrorist in unserem Freundeskreis sich aufgehalten hat, wenigsten als ich ganz klein war. Aber hier in der Schweiz gibt es ja kaum Terroristen, die Chance dünkt mich also bedrückend klein.

    Wie kann man nur so beschränkt sein? Da fehlen mir wirklich die Worte.

    stefanolix: Geht es um diesen Artikel? (via)

    Das ist in der Tat ein neuer Tiefpunkt. Wenn Möchtegern-Mörder zu Opfern gemacht werden, dann stimmt irgendwas nicht.

  7. 21.07.2008 | 14:07

    @Christian

    Das Zitierte klingt aber schon ziemlich ironisch. Wobei es natürlich auch Realsatire sein kann. Dumm genug sind ja Viele.

  8. admin
    21.07.2008 | 14:07

    Nein, hat er nicht! Er hat hier zwei Beiträge verlinkt und auf der einen Seite fand ich am Ende dieses Beitrags die zitierte Forderung.

  9. stefanolix
    21.07.2008 | 14:09

    @Christian: Genau. Ich habe ihn aber auf einem anderen Weg gefunden.

  10. 21.07.2008 | 14:12

    @stefanolix/aka admin

    Ok, verstanden.

  11. 21.07.2008 | 14:21

    Boche: Scheint mir keine Satire zu sein, sondern einfach extreme Dummheit. Die restlichen Blog-Einträge in diesem Umfeld passen da wie die Faust aufs Auge, bspw. der hier. Das tut mir richtig weh, dass sich solche Deppen als “links” bezeichnen.

  12. stefanolix
    21.07.2008 | 14:21

    Meine erste Assoziation nach dem Bekanntwerden der Feier für den freigelassenen palästinensischen Terroristen war übrigens: so ähnlich, wenn auch eher im Verborgenen, geht’s doch auch zu, wenn wieder mal einer der RAF-Terroristen oder eine der RAF-Terroristinnen aus der Haft entlassen wird. Man feiert, dass man unbelehrbar geblieben ist.

    Die Unbelehrbaren … Irgendwie passt dazu, dass am Wochenende auch noch Margot Honecker aus der Versenkung aufgetaucht ist und den Arm zum Gruß der stalinistisch-kommunistischen Machthaber gehoben hat.

  13. 21.07.2008 | 14:33

    @Christian S.

    Der von dir zuletzt verlinkte Artikel ist in meinen Augen aber nicht sehr problematisch. Man sieht die politische Einschätzung der Angelegenheit sicher mit Erstaunen. Die Diskussion, ob es sich bei der U-Bahn-Tat aber um “Mordversuch” oder “gefährliche Körperverletzung” handelte, ist doch eher juristisch als dumm oder ausschließlich polemisch.

  14. 21.07.2008 | 14:39

    @stefanolix

    Der Vergleich mit dem “Feiern” entlassener RAF-Mörder ist interessant. Was mich am Fall Kuntar aber besonders erschreckt ist der Umstand, dass hier ein Staat mit allen Offiziellen feiert. Ein Staat, der Terror befürwortet und Kindermörder zu Helden erklärt, ist doch viel beängstigender als ein paar ideologisch vernebelte Idioten.
    Richtigerweise wurde anlässlich des Helden Kuntar irgendwo geschrieben, dass der nächste Angriff der Hisbollah tatsächlich ein Angriff des Libanon auf Israel sein wird. Denn schließlich hat sich der Staat Libanon nun freiwillig zu Nasrallahs Bande gesellt.

  15. 21.07.2008 | 14:39

    Ja, stimmt, der letzte Artikel ist nicht so krass wie die anderen verlinkten. Ich finde es dennoch absurd, hier implizit zu behaupten, die komplette Medienlandschaft hätte sich gegen die Täter “verschworen” und betriebe Ausländerhetze. Für mein Rechtsempfinden ist es als Mordversuch zu werten, auf einen auf dem Boden liegenden alten (!) Mann mit dem Fuß einzutreten - aber ich bin ja auch kein Jurist.

  16. stefanolix
    21.07.2008 | 15:02

    @Boche (in Sachen U-Bahn-Mordversuch): Sicher kann man darüber diskutieren, an welcher Stelle die Körperverletzung aufhört und an welcher Stelle der Mordversuch beginnt. Aufgrund der Wehrlosigkeit des Opfers und der Vorgeschichte der Täter würde ich aber immer für die juristische Wertung als Mordversuch plädieren.

    @Boche (in Sachen RAF und palästinensische Terroristen): mir kam der Gedanke ja auch, weil es in der Vergangenheit durchaus Verbindungen gab. Was die Würdigung des Mörders durch große Teile der palästinensischen Gesellschaft angeht, hast Du natürlich recht.

    @Christian: Um es zu präzisieren — die Täter traten auf den Kopf eines am Boden liegenden alten Mannes ein. Und ich frage mich: wie sehr muss man mit den Tätern »Bruder im Geiste« sein, wenn man ihre sofortige Freilassung fordert oder zur Solidarität mit ihnen aufruft.

  17. 21.07.2008 | 15:13

    @stefanolix (in Sachen U-Bahn-Mordversuch):

    Ich bin in juristischen Fragen nicht bewandert genug, um da ein Urteil abzugeben.

    @stefanolix (in Sachen RAF und palästinensische Terroristen):

    Was die Würdigung des Mörders durch große Teile der palästinensischen Gesellschaft angeht, hast Du natürlich recht.

    Dass die Palästinenser jubeln fand ich weniger erschreckend als das Jubeln der Libanesen und dort vor allem der staatlichen Spitze.

  18. Lina
    21.07.2008 | 15:22

    …ohne kritische Nachfrage zur Konsistenz der eigenen Position

    Sie sei doch erst ein Jahr draussen, sagt sie, müsse sich erst orientieren. Ihre Position befindet sich also im Härtetest, dem sie schon einiges abgerungen hat. Die “Verfettung” von intellektuell “Links” z.B.; das gefällt mir (ihr weniger…), indem es im Sinne von deren fetter “Selbstgewissheit der eigenen Welt” tatsächlich zutrifft; so entdeckt sie Linkssein als Attribut, als Sticker (-;.

    Und das zeugt von guter Einjahres-Beobachtung: “Dieser sich von allen sozialen Verpflichtungen und politischer Verantwortung freimachende Neoliberalismus wird unausweichlich Widerstand in vielfältiger Form hervorbringen, das wissen auch die Machthaber und sie antizipieren dies in ihren repressiven polizeilich/militärischen und juristischen Projekten.” Genau.

    Dass aber das, was sie Neoliberalismus nennt, sich als politische Idee auf dem Weg ins gesellschaftliche Abseits befindet (weil es durch grausige Funde “neoliberalen” Handels medial dahin geredet wurde), ist ihr nach einem Jahr offenbar noch nicht aufgefallen; mir schon, aber ich verneble mich ja auch nicht mit Gras.

    (…von radikal Links) “schlägt mir derselbe elitäre Hohn entgegen wie aus bürgerlichen Kreisen”.

    Ja, das wird die Konsistenz ihrer Positionen erschüttern; sie wird sich gar neu positionieren, sogar Fett ansetzen müssen. Wer ist Inge Viett - heute und morgen? Da sind unsere fetten Linken weiter. Empfehle Abregung (-;.

  19. 21.07.2008 | 15:30

    Ich bin doch gar nicht aufgeregt, Lina.

    Vielleicht, weil ich nicht weiß, was Frau Viett und du mit Neoliberalismus nun genau meinen. Scheint was Schlimmes zu sein. Würde mich vielleicht aufregen, wenn ich es vor mir sähe.

  20. Fuchur
    21.07.2008 | 15:53

    @stefanolix
    Man feiert, dass man unbelehrbar geblieben ist.

    Perfekt getroffen!

    @Boche
    Ein Staat, der Terror befürwortet und Kindermörder zu Helden erklärt

    Ohne jetzt Kuntar und seine Terroristenfreunde auch nur im Entferntesten entschuldigen zu wollen: Nach “offizieller” libanesischer Lesart ist Kuntar kein Kindermörder. Er selbst hat das ja auch immer geleugnet. Für die Araber ist er der mutige Held, der mit einem Schlauchboot in Israel gelandet ist und sich dort ein Gefecht mit der israelischen Armee geliefert hat. Alles andere ist nur bösartige zionistische Propaganda.

  21. Lina
    21.07.2008 | 15:56

    Willst Du’s wissen, Boche? Ich versuch’s mal akkustisch, als Hör-Bild sozusagen: “Neoliberalismus” - das ist doch dieses verdächtige Heuschrecken-Zirpen aus Hedge-Fond-Hecken, wie es Inge Viett laut hören und ich nur lesen kann.

    (Ich geh schon mal hinter der Hecke in Deckung (-;…)

  22. Lina
    21.07.2008 | 15:58

    Sorry, plus: …wovon (ich)…

  23. 21.07.2008 | 16:47

    @Fuchur

    Es ist inzwischen die offizielle Lesart.
    Wie dieser von Buenavista hier verlinkte ZEIT-Artikel es aber darstellt, ist es schon bisher zumindest in den Nicht-Hisbollah-Kreisen durchaus bekannt, dass am Kindermord-Vorwurf wohl etwas dran ist.

  24. 21.07.2008 | 16:48

    @Lina

    Ich liebe Sprachbilder. Aber nicht jedes bietet mir mehr als das Vergnügen am Bildlichen.

  25. FAB.
    21.07.2008 | 17:27

    Ich habe mich zwar seit Jahren nicht mehr mit dem Strafrecht befaßt, aber ein paar Grundbegriffe sind noch hängengeblieben. Etwa die Unterscheidung zwischen dem unbeendeten und dem beendeten Versuch. Bei letzterem genügt zum strafbefreienden Rücktritt nicht das schlichte Aufhören. Der Täter muß vielmehr aktiv etwas tun, um den Eintritt der Tatfolge zu verhindern. Also bei einem Schwerverletzten mindestens mal schleunigst den Notarzt rufen.
    Daher ist hier die Annahme eines strafbefreienden Rücktritts m.E. juristisch ziemlich fernliegend.

  26. 21.07.2008 | 17:33

    @Fuchur
    Selbst in libanesischen Bloggerkreisen ist es bekannt, und selbige empfinden die Feierlichkeiten als Schande für den Libanon.

  27. Lina
    21.07.2008 | 17:50

    @ Boche

    Sehr elegant herübergebracht, aber ganz ehrlich: mehr war von mir auch nicht gewollt. Mit Dir in ein Gespräch über Hedge-Fonds als reguläres Instrument marktgängiger Kapitalvermehrung zu treten, fehlt es mir momentan an ausreichend grundierter Tapferkeit.

  28. Fuchur
    21.07.2008 | 20:50

    Es ist inzwischen die offizielle Lesart.

    Aus dem verlinkten Zeit-Artikel kann man das aber nicht herauslesen.

    Klar ist jedenfalls, dass zumindest jeder, der halbwegs an der Wahrheit interessiert ist, die Wahrheit über Kuntar kennen sollte. Auch im Libanon oder in Palästina.

    Aber ich finde, da sieht man die oben angesprochene Ähnlichkeit zu den DDR/RAF Apologeten: Es ist dieselbe frappierende Bereitschaft, die Fakten einfach so zu ignorieren. Oder, die Fakten als irrelevant anzusehen: Was Kuntar/Viett wirklich getan hat, zählt gar nicht. Wichtig ist vielmehr, was er/sie “eigentlich” erreichen wollte.

  29. Fuchur
    21.07.2008 | 20:58

    @FAB
    Fällt mir grade ein: Im Fall des Frankfurter Rabbis Gurevich, der von einem jungen Moslem “angestochen” wurde, ist das Gericht von einem “Rücktritt vom Mordversuch” ausgegangen. Auschlaggebend war (wenn ich es richtig verstanden habe), dass der Täter nach dem ersten Stich nicht erneut zugestochen hat, sondern weggelaufen ist.

  30. 21.07.2008 | 21:31

    @Fuchur

    Es ist inzwischen die offizielle Lesart.

    Aus dem verlinkten Zeit-Artikel kann man das aber nicht herauslesen.

    Nein. Das ergibt sich aus der Art des Empfangs.

    Ansonsten sind wir aber wohl einer Meinung.

  31. Thomas Wolf
    21.07.2008 | 23:16

    Man muss wohl einiges geraucht haben, um einer solchen Ex-Terroristin das Klagen über Verhaltensweisen, die auf “die Vernichtung des Anderen” aus sind, ohne kritische Nachfrage zur Konsistenz der eigenen Position durchgehen zu lassen.

    Das wundert Dich? Mich wundert das genausowenig wie etwa der Umstand, dass man in Dackelzüchterforen der Dackelzucht geenüber positiv eingestellt ist.

    Zum Thema “Münchner U-Bahnschläger in der linken Wahrnehmung”: NUB verlinkt hier (Kommentar 20. Juli um 15.30 Uhr) einen Artikel, der mir physisch Übelkeit verursacht hat. Da wird das Opfer zum “HJ-Onkel Bruno N., der von zwei Migranten, die er nazistisch bepöbelte, eins auf die Fresse bekam”, das Urteil ist ein “rassistisches Racheurteil”.

    Der Blogger scheint auch sonst nicht ganz dicht zu sein. Die Mauer stellte, “weil sie Deutschland seiner Einheit und Souveränität beraubte, eine legitime Strafe für deutsche Verbrechen” dar; der Mauerfall trat “die größte Pogromwelle dieses Landes seit dem 9. November 1938″ los (20. Februar 2008).

  32. stefanolix
    22.07.2008 | 7:42

    Zum »Rücktritt vom Mordversuch«: Im Fall des Frankfurter Rabbis war der Hergang ein ganz anderer und das Kräfteverhältnis zwischen den Beteiligten war auch ein ganz anderes. Der Rabbi hat ja nicht wehrlos am Boden gelegen. Diese beiden Fälle würde ich also nicht vergleichen. Was DDH in Bezug auf den Münchner Fall geschrieben hat, finde ich recht plausibel. Hätten die beiden Täter irgendeine Form der tätigen Reue gezeigt, wäre die Tat anders zu bewerten gewesen.

    Ich habe schon damals hier in unserem Blog kritisiert, dass die beiden Täter, offenbar angetrieben durch ihre Anwälte, lediglich eine Art Pseudo-Entschuldigung loswerden wollten. Im Rückblick scheint es mir richtig, dass das Opfer die Entschuldigung nicht angenommen hat und dass das Gericht nicht auf diese durchschaubare Taktik hereingefallen ist.

  33. 22.07.2008 | 9:36

    @Thomas

    Das wundert Dich?

    Ja, immer wieder neu.

  34. FAB.
    22.07.2008 | 9:49

    @Fuchur
    Wie gesagt, unbeendeter oder beendeter Versuch. Beim ersteren hat der Täter noch nicht “genug” getan, damit der Tod auch ohne sein weiteres zutun eintritt - zum Rücktritt genügt es, freiwillig aufzuhören. Beim beendeten Versuch hat er bereits genug getan, daß aus seiner Sicht der Tod auch ohne sein weiteres zutun eintreten kann - dann muß er sich für einen Rücktritt aktiv um die Rettung des Opfers bemühen.
    Das Frankfurter Gericht dürfte einen unbeendeten Versuch angenommen haben, das Münchner Gericht einen beendeten.

  35. Fuchur
    22.07.2008 | 20:56

    Ah - jetzt verstehe ich das. Ich war irgendwie davon ausgegangen, dass ein “Versuch” automatisch “unbeendet” ist (weil es ja sonst kein Versuch mehr wäre).

  36. 23.07.2008 | 14:53

    @Thomas Wolf
    “Das wundert Dich? Mich wundert das genausowenig wie etwa der Umstand, dass man in Dackelzüchterforen der Dackelzucht geenüber positiv eingestellt ist.”

    Kiffer und Leute die Cannabis legalisieren wollen sind also Terroristen? Oder will ich den Satz falsch verstehen?

  37. Thomas Wolf
    25.07.2008 | 19:53

    Kiffer und Leute die Cannabis legalisieren wollen sind also Terroristen?

    Natürlich nicht. Aber das Mazagin, aus dem das Interview stammt, scheint mir nicht einfach nur ein Kiffer-Blatt, sondern ein dezidiert linkes kiffer-Blatt zu sein. Und bei Linken habe ich die von Boche kritisierte Bigotterie schon zu oft beobachten dürfen, als dass mich so etwas noch überraschen könnte.

    Vielleicht tue ich den Grow!-Leuten aber auch furchtbar unrecht. Ich gebe zu, mein obiger Kommentar war ein bißchen ein Schnellschuss.

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