26. August 2008
Äpfel? Birnen? Hauptsache für alle genauso wenig!
Das ist ja mal eine gelungene Argumentation, gefunden in der taz:
Rein zahlenmäßig betrachtet ist es richtig, dass die gesetzliche Rente für heute Jüngere keine ergiebige Geldanlage darstellt. [...] Ein intergenerationales Umlagesystem, in dem die späteren Rentner auf die Arbeitskraft der dann geschrumpften Bevölkerung angewiesen sein werden, ist tatsächlich kein boomendes Geschäft.
Schlussfolgerung? Die hier:
Einiges spricht daher dafür, den Kreis der Einzahler per Gesetz auszuweiten, also etwa auch Selbständige in die gesetzliche Rentenkasse miteinzubeziehen. Dies wäre gerechter [...]
Im Klartext:
Man verschenkt Geld (allerdings nur “rein zahlenmäßig”), wenn man es (zwangsweise) in die staatliche Rentenkasse einzahlt. Nach den vorliegenden Zahlen führe jeder mit einer privaten Kapitalanlage besser.
Daraus ergibt sich “logisch”, dass möglichst alle gezwungen werden sollten, die staatliche Rentenversicherung zu nutzen. Das wäre “gerechter”.
Alles klar, Frau Dribbusch.
Verfasst von Boche um 14:24 Uhr in der Kategorie Politik (Trackback)