2. September 2008
Anarchie; oder: Freiheit für die Nacktschnecke!
Eine interessante Betrachtung der Notwendigkeit eines gewissen Restes an Anarchie findet sich im Blog der Wirtschaftlichen Freiheit.
Interessant, weil es erstens die Anarchie in den Zusammenhang mit dem liberalen Verhältnis zum Staat setzt. Und dann, weil es meine instinktive Abneigung gegen zentralistische Gebilde wie die EU quasi philosophisch erklären hilft.
Rein assoziativ kommt mir dabei auch die Vorstellung an eine gesunde Rest-Wildnis in meinem Garten in den Sinn: Statt alles zu vereinheitlichen, ordentlich und “schön” zu machen - einfach ein paar Reste Unordnung, Wildnis (mitsamt Insekten und Unkraut) übrig lassen. Das dürfte - ähnlich des von Roland Vaubel erwähnten positiven Effektes zwischenstaatlicher Unordnung - auch im Garten insgesamt von Vorteil sein. Oder was sagt der Biobauer da drüben bei den Linken dazu? ![]()
Verfasst von Boche um 16:35 Uhr in der Kategorie Politik (Trackback)