Auf halbem Weg

Es gibt Leute, die eine Lösung des Problems der von der EU in die Mitgliedsstaaten schwappenden zunehmenden Bevormundungen in einer Stärkung des EU-Parlaments sehen. Diese Romantiker dürften jetzt um eine Hoffnung ärmer sein.

Die in Brüssel und Straßburg hin und wieder tagenden Damen und Herren sehen es offensichtlich als ihre Aufgabe an, eine ideale Gesellschaft zu gestalten. Und wenn sie das schon in der Substanz nicht schaffen, dann soll es nach außen wenigstens so aussehen. Eine beliebte Spielwiese für diese Art von Sozialingenieurswesen ist die Werbung. Die mag ja außer denen, die sie in Auftrag geben, gestalten und senden, eigentlich niemand. Deswegen sind auch keine Proteste zu erwarten, wenn unsere demnächst wieder zu wählenden Erlöser dort ein Verbot nach dem anderen erlassen.

Die Hausfrau an Herd oder Waschmaschine soll nach dem Willen des Europa-Parlaments aus der Fernsehwerbung verschwinden. Mit großer Mehrheit forderten die Abgeordneten ethisch oder rechtlich verbindliche Regeln für Reklamesendungen. Damit könnten Werbespots unterbunden werden, die diskriminierende oder entwürdigende Botschaften auf der Grundlage von Geschlechterklischees vermitteln oder zu Gewalt anstacheln, teilte die Parlamentsverwaltung zum Inhalt des Vorstoßes mit.

Das wird sicher einer Menge Leute auf Dauer viel Beschäftigung verschaffen. Vielleicht verstehe ich das ja auch falsch, und es handelt sich in Wirklichkeit um eine Maßnahme im Angesicht einer schwächelnden Konjunktur.

Das Parlament wünscht zudem Aufklärungsaktionen und Bildungsprogramme, um gegen sexistische Beleidigungen und entwürdigende Bilder von Frauen und Männern in der Werbung und im Marketing vorzugehen. Klischeehafte Bilder oder Botschaften, die die menschliche Würde verletzen, sollen dem rechtlich nicht bindenden Beschluss zufolge auch aus Lehrbüchern, Videos, Computerspielen und dem Internet verbannt werden.

Ich finde, dafür lohnte sich sogar ein eigenes Ethik-Ministerium. Das hätte ganz generell, auch ohne diese lästige und selbst in hohem Maße diskriminierende Beschränkung auf das Geschlechterbild allgemein unethische Motive aus unserer Umwelt zu verbannen. Die römisch-katholische Kirche und viele praktizierende Imame stehen da als Berater sicherlich gerne zur Verfügung. Aber nur als Berater, denn schließlich geht es hier ja um die Vollendung unseres demokratischen Gemeinwesens.

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44 Kommentare zu “Auf halbem Weg”

  1. 3.09.2008 | 19:40

    Nun immerhin ist es diesmal das EU Parlament und nicht die Kommission ,womit zu Mindest formaldemokratische Kriterien eingehalten wären. Ob das ein Fortschritt ist, ich weiss es nicht.

    Die EU und linke Parteien zusammen - das ist eine gefährliche Mischung. Vermutlicha auch deshalb, weil es keine europäische Gesellschaft gibt, die einen europäischen Staat in Schach halten kann. Regieren in Deutschland oder in Frankreich die linken, dann gibt es eine deutsche oder französische Öffentlichkeit die wenigstens ansatzweise dagegen halten kann. Aber in der EU - keine Spur.

  2. F.Alfonzo
    3.09.2008 | 20:15

    Oh Mann.
    Hätte es noch eines Beweises für die völlige Sinnlosigkeit dieser Institution bedurft, dann wäre er hiermit erbracht; Bürokraten auf der verzeifelten Suche nach Problemen, was für ein trauriges Bild.

    P.S.: Bürokratie als Konjunkturprogramm - ein Wunder, dass das dieses Argument noch niemandem eingefallen ist ;-)

  3. 3.09.2008 | 20:28

    Und ich wärme meinen alten Lösungsvorschlag wieder auf: Von der Wirtschaft heisst siegen lernen. Was machen Unternehmen mit nervigen Aufsichtsratsgremien? Nehmen wir das Modell VW.

    Ernsthaft. Lasst und alle ABgeordneten auf eine Party Insel stecken - all inclusive. Mit Sex, Drugs and Rock’n’ Roll. Das ist immer noch billiger als das, was wir jetzt haben

  4. Paul
    3.09.2008 | 20:57

    Das die immer andere zwangsbekehren müssen. Haben die keinen eigenen Staat? Achso…da würde ja niemand hinziehen.

    Boche liest Mankiw…empfehlenswert.

  5. Lina
    3.09.2008 | 21:03

    Ich finde, dafür lohnte sich sogar ein eigenes Ethik-Ministerium.

    Ganz Deiner Meinung. Unter Vorsitz einer Frau … sagen wir mal … der roten Heidi; die hat immerhin Erfahrung im Umgang mit Diskriminierungen aller Art, realpolitischen, dazu wirtschaftlichen, in Sachen Hautfarbe und/oder Geschlecht - weltweit und von unten! Die Vakanz wäre auch mit einer Grünen gut zu besetzen; dann wüssten wir auch gleich, was wir während des Werbe-Konsums keinesfalls zu uns nehmen dürfen - risky when fat. Auch die bereits in Forschungsfragen penibel aktive Ethik-Kommission des Bundestages könnte eine Kandidatin nach Strassbourg entsenden (ich wüsste auch schon welche…).

    Gut, man könnte sich jetzt aufregen, aber grosse Lust hat man nicht mehr dazu - zu offenkundig sind die Demokratie ausschmückenden personellen Auslastungsbemühungen des Apparats; zu dumm aber auch, um darüber noch lachen zu können…

  6. Jana
    3.09.2008 | 21:30

    Ich warte jetzt nur noch auf den Vorschlag, für besonders gutmenschliche Werbung öffentliche Fördergelder springen zu lassen. Wetten?

  7. Lina
    3.09.2008 | 21:50

    @ Jana

    Halte ich für möglich - mit Preisvergabekommitee und allem pipapo. Schliesse mich Deiner Wette an! Wer noch (-:?

  8. gelegentlicher Besucher
    3.09.2008 | 21:53

    Die römisch-katholische Kirche und viele praktizierende Imame stehen da als Berater sicherlich gerne zur Verfügung.

    Hmm, wessen Kirche gleich zu Anfang erstmal in der staatlichen Inquisition des Kulturkampfes auf die angenehmere Seite gewechselt und auch seither noch jeder staatlichen Mode begeistert hinterhergelaufen ist, der sollte aus seinem Glashaus vielleicht keine Steine schleudern.

  9. 3.09.2008 | 23:01

    @gelegentlicher Besucher

    Gerade das von dir Getadelte disqualifiziert ja für den Beraterjob.

  10. hw
    4.09.2008 | 0:12

    Das Parlament kann im Alleingang keine Gesetze beschließen, also sollte man dem Ganzen nicht mehr Aufmerksamkeit entgegenbringen, als es mit solch schwachsinnigen Ideen verdient.

  11. 4.09.2008 | 0:26

    @hw

    Alle um die Demokratie Besorgten möchten das Parlament aber “stärken”. Denen sollte man durchaus klarmachen, was die Folgen sein könnten.

  12. Freie Radikale
    4.09.2008 | 2:49

    Es geht nicht mehr um halbwegs fassbare Dinge wie im Antidiskriminierungsgesetz, man will Bilder und Worte verbieten. Das Motiv spielt keine Rolle, die Idee allein ist befremdend.

    Was ist da los in Teheran Brüssel? Kann es sein, dass die Volksvertreter unsere Vorurteile bestärken wollen, um demnächst Kritik an ihnen einfach als „klischeebeladen“ verbieten zu können?

    Selbst definierte Klischees als Normativ heranzuziehen, eröffnet dem Staatsapparat übrigens ganz neue Perspektiven. Mir fröstelt ein wenig bei dem Gedanken daran, wohin das führen könnte.

  13. fpk
    4.09.2008 | 5:20

    Herr (oder wer da oben eben sonst so ist) wirf Hirn vom Himmel!

    Ist schon traurig, was manche so unter Emanzipation verstehen. Die emanzipatorische Linke schafft Stückchen für Stückchen die Redefreiheit ab. Ein Hoch aufs Gender Mainstreaming und sonstigen emanzipatorischen Quark. Brrr …

  14. fpk
    4.09.2008 | 6:12

    Frage mich, ob das hier dann nicht auch verboten werden müsste:

    http://www.wulffmorgenthaler.com/strip.aspx?id=f7c1252a-fb26-4505-9572-d227375dfb5c

    Ist doch ganz klar auch eine dieser “diskriminierenden und entwürdigenden Botschaften auf der Grundlage von Geschlechterklischees”, dass Gott n Mann is. Und es ist sicherlich auch nicht sehr vorteilhaft für das Selbstwertgefühl und entwicklede Sexualität Heranwachsender, wenn die vorzeitige Ejaculatio in dieser Form dargestellt wird. Das kann sicherlich Traumata zur Folge haben.

    Gehört also zum Schutz von Jungs und Mädels verboten das.

    Wo die gerade dabei sind, wäre es nicht vielleicht ökonomisch sinnvoll, sich auch gleich mal mit Zeug was so zwischen der Werbung kommt zu beschäftigen. Da findet sich sicherlich auch einiges an diskriminierenden und entwürdigenden Botschaften, was verboten reguliert werden muss.

    Mann/Frau, ich möcht kein/e EU-Parlamentarier/Inn sein. Da denkt man/frau man/frau kann Feierabend machen und schon tauchen die nächsten diskriminierenden Botschaften auf. Ein/e Systiphusarbeit das.

  15. fpk
    4.09.2008 | 6:32

    oder wars sogar noch schlimmer und er keinen …? Mein Gott!

  16. 4.09.2008 | 7:54

    >Ich finde, dafür lohnte sich sogar ein eigenes
    >Ethik-Ministerium.

    Ein Ministerium für Wahrheit; darauf warte ich schon seit 1984

  17. F.Alfonzo
    4.09.2008 | 8:11

    @fpk:
    Wohin wird das führen? Werden Priester am Ende per Gesetz/Verordnung dazu gezwungen, in ihren Predigten in Zunkunft “der Herr” durch “die Herrin” zu ersetzen? S&M-Vokabular in der Kirche? Ich lach mich kaputt, DAS würd ich mir dann doch mal ansehen/-hören :-)

  18. Lina
    4.09.2008 | 8:41

    @ fpk

    Ich staune über die männliche Auslegung dieses Comics: wenn Gott, der Herr, (wie hier!) resigniert von der Wolke auf die Erde herabschaut - dann hat er eine Ejaculatio? (Ich kenn’ mich nicht aus, aber ist das ein Grund (;…?)

  19. stefanolix
    4.09.2008 | 10:47

    Also zunächst finde ich interessant, was hier so über die Vorgeschichte des Dialogs vermutet wird;-)

    @Lina: Die Frage geht tief in’s Persönliche, vermutlich wirst Du darauf — in männlicher Auslegung — kaum eine Antwort bekommen. Hätte der Künstler uns wirklich etwas sagen wollen, dann hätte er gesprochen und nicht gezeichnet;-)

  20. stefanolix
    4.09.2008 | 11:00

    Ich weiß ja als Fernseh-Abstinenzler nicht, ob »die Hausfrau an Herd oder Waschmaschine« in der Werbung überhaupt noch eine Rolle spielt. Aber wenn ich Fernsehwerbung früher mal zur Kenntnis genommen habe, war nie zu erkennen, ob die Frau wirklich eine Hausfrau war. Es war nur zu erkennen, dass sie gerade gewaschen oder geputzt hat. Was mich daran erinnert, dass ich nachher noch meine Sportsachen aufhängen sollte;-)

    Eine Arbeit am Herd ist doch im Zeitalter der Kochwettbewerbe und der vielen Kochzeitschriften wirklich keine Schande mehr. Kochen ist zum Kult geworden. Schämen müsste man sich allenfalls, wenn man sein Essen mit industriell hergestellten Pülverchen zubereitete, anstatt sich selbst Mühe mit der Herstellung eines Fonds oder einer Sauce zu geben.

    Aber wenn wir Werbung für diese Pülverchen verbieten würden, dann würden wir unzulässig in den Markt eingreifen: natürlich soll man diese Produkte anbieten und kaufen können. Wenn man aber für Saucenpulver wirbt, muss man auch jemanden beim Einrühren des Pulvers zeigen dürfen.

    Also sollte alles bleiben, wie es ist. Auch wenn es mich dabei manchmal schaudert.

  21. R.A.
    4.09.2008 | 11:10

    Ich bekenne mich schuldig, mehr Kompetenzen für das EUP zu wollen.
    Aber nur im Bezug auf das Machtverhältnis zur Kommission.

    Ansonsten liegt der Knackpunkt darin, die europäische Ebene insgesamt in ihrer Zuständigkeit auf einige wenige Bereiche zu beschränken.
    Wozu Werberegelung bestimmt nicht gehören würde.

    Und dann würde solche Ideen entweder gar nicht erst aufkommen - oder wären so unwichtig wie der Beschluß des Gemeinderats von Posemuckel zum Kaukaususkonflikt.

  22. 4.09.2008 | 11:20

    Ja, Stefanolix, die Wascher der Wäsche und Einrührer der gar verabscheuungswürdigen, ekelerregegenden Saucenpulver (brrr ;-) sind tatsächlich meist Frauen. Männer sind meist die Versager am Herd.

  23. Lina
    4.09.2008 | 11:39

    @ stefanolix

    Ich finde es bedenklich, wenn Du meine Frage als tief ins Persönliche zielend verstehst (;. Es ging mir darum, zu vermitteln, dass Gott hier in resignativer Pose auf die Welt herabblickend dargestellt wird, was den männlichen Schluss m. E. gar nicht zuliesse; es genügt, dass er sieht…

    Und was die Frau am Herd angeht: doch, sie ist wieder im Kommen. Nach einer Phase der Relativierung (in einer inzwischen verstaubten Staubsaugerwerbung sagt “sie” nämlich noch in charmanter Selbstverteidigung - so quasi: Was wollt Ihr? Ich leite ein kleines Familienunternehmen … !), wird jetzt wieder “vorgeführt”, aber harmlos, wie selbstverständlich - was es auch ist.

    Und es ist auch so, wie Du sagst: Kochen ist “in”, egal wer es tut, und diesbezügliche Werbung beinhaltet in meinen Augen nicht die Bohne einer geschlechtlichen Diskriminierung, ganz im Gegenteil. - Ich kann mich Deinen Ausführungen also nahtlos anschliessen und verstehe die Welt (wie Gott, da oben) nicht mehr(:.

  24. stefanolix
    4.09.2008 | 11:44

    @David: also ich bin (als Amateur) kein Versager am Herd, das möchte ich doch hier mal klarstellen;-)

    Im Kino sah ich irgendwann eine Werbung, in der man das Problem einfach gelöst hatte: man zeigte ein Pärchen in romantischer Stimmung beim Verzehr einer billigen Tiefkühlpizza und blendete den Prozess des Aufbackens der Pizza wohlweislich aus.

    Ich bekenne tapfer: im Sinne einer möglichst umfassenden Wahlfreiheit der Konsumenten soll es auch weiterhin Pülverchen und Tiefkühlpizza geben. Auch wenn es mir wirklich schwerfällt, solch einen Satz hier einzutippen. Ich bin gespannt, wann im Sinne einer Quotenregelung immer ein Mann und eine Frau gemeinsam rühren oder aufbacken werden.

  25. 4.09.2008 | 11:45

    Aus dem heiß diskutierten Gottescartoon ziehe ich übrigens den größten humoristischen Gewinn, wenn ich nicht Ejaculatio Präcox sondern, in scharfem Kontrast zur zu erwartenden Omnipotenz, Impotenz unterstelle.

  26. 4.09.2008 | 11:49

    @Stefanolix: Ich bin selbst auch kein ausgewiesener Versager am Herd und sprach von der Darstellung in der Werbung, nicht der Realität.

    Gegen Tiefkühlpizza im Allgemeinen ist im Übrigen nicht das Geringste Einzuwenden. Gegen billige allerdings schon, aber die wird nicht im Fernsehen beworben.

    (Juhu, endlich ein interner Jihad!)

  27. stefanolix
    4.09.2008 | 11:50

    Lina, Du musst doch aber zugeben, dass jeder männliche Kommentar zu diesem Comic tiefen Einblick in den antwortenden Mann gewährt;-)

    Es ist doch völlig egal, wer am Herd steht, solange es eine Person ist, die gut kochen kann. Wer Kochen als lästige Pflicht ansieht, wird ohnehin nie etwas Gescheites auf den Tisch bringen. Der Herd ist in meinen Augen kein Symbol für monotone Hausarbeit und kein Arbeitsort für eine Hausfrau. Der Herd ist ein Ort, an dem gutes Essen entstehen soll.

  28. stefanolix
    4.09.2008 | 11:56

    @David: Gib es zu, Du hast auch die Kommentare unter dem Comic gelesen;-)

    Unter Liberalen kann es eigentlich keinen internen Glaubenskrieg über Tiefkühlpizza geben, denn sowohl der Anbieter einer Tiefkühlpizza als auch der italienische Wirt müssen sich am Markt mit ihren Angeboten durchsetzen.

    Bei uns ist das Kino nur wenige Minuten von einem guten Italiener entfernt und wer dort mal gegessen hat, will sich nie wieder etwas aus dem ewigen Frost aufbacken;-)

  29. 4.09.2008 | 12:03

    Habe ich nicht, bin ja kein Jauchetaucher. :-D

    In Pizzerien habe ich übrigens auch schon gegessen. Natürlich ist das besser als Tiefkühlpizzen, aber Tiefkühlpizzen (jedenfalls die Markenpizzen) sind nicht schlecht - schon gar nicht so schlecht wie ihr Ruf. Als schnelle Mahlzeit zwischendurch nahezu ideal - anders als der Gang zum Italiener.

  30. F.Alfonzo
    4.09.2008 | 12:26

    @ David:

    Wobei die Markenpizzen sich preislich nicht sonderlich von jenen der Pizzerien unterscheiden; ich würde mich im Zweifel für die 2. Alternative entscheiden, falls in Reichweite.

  31. stefanolix
    4.09.2008 | 12:41

    Ich meinte mit »Italiener« jetzt eher ein (gar nicht allzu teures) italienisches Restaurant, in dem sie z.B. auch ein stilgerechtes Saltimbocca, eine frische Minestrone, handgemachte Pasta, selbstgebackenes Ciabatta oder einen echten Mozzarella anbieten;-)

    Koordinaten: Dresden, Blaues Wunder (Körnerplatz), dann einige Schritte zur Elbe hinunter, im alten Fährgut. Nicht übertrieben chic, man setzt mehr auf die typische Kochkunst als auf Dekoration …

    Soviel zu unserem Beitrag aus der Reihe »Werbung, für die wir nichts kriegen«;-)

  32. Lina
    4.09.2008 | 13:48

    @ stefanolix

    >”Du musst doch aber zugeben, dass jeder männliche Kommentar zu diesem Comic tiefen Einblick in den antwortenden Mann gewährt;-)”<

    Nach Davids potenter, also eigenmächtiger wie auch überzeugender Antwort schon (-:!

    Jetzt wäre ich nur noch an der Empfehlung einer Tefkühlpizzamarke interessiert, die man auch essen kann ^^…

  33. stefanolix
    4.09.2008 | 14:02

    @Lina: David und ich posteten fast im gleichen Augenblick, ich kannte seinen Kommentar also noch nicht. Es gibt mindestens zwei Deutungen und wenn man eine Weile überlegt (oder Woody Allen ranlässt), findet man sicher weitere. Aber wir wollen ja hier nicht frivol werden;-)

    Zur Tiefkühlpizza: in diesem Fall nehme ich weder die Markennamen noch die Produkte in den Mund;-)

  34. Lina
    4.09.2008 | 14:11

    @ stefanolix, noch was:

    Du sprichst von meinem Lieblingskäse; kann es sein, dass in Dresden (ausser beim Lieblingsitaliener) “unechter” verkauft wird? Was für eine Schande! Also immer noch diese Benachteiligung des Ostens bei der Versorgung mit Luxusgütern aus Büffelmilch. Keine Abnehmer, hmm (;?

    (Sorry, Rayson, nicht in Europa geblieben zu sein.)

  35. stefanolix
    4.09.2008 | 14:43

    @Lina: Italien ist auch in der EU. Die allgemeine Mozzarella-Situation hier in Dresden möchtest Du bestimmt nicht kennenlernen. Aber falls es Dich mal nach Dresden zieht, kennst Du ja nun einen Ort, wo man ordentlich mit italienischem Essen versorgt wird;-)

  36. Lina
    4.09.2008 | 15:37

    @ stefanolix

    >”Die allgemeine Mozzarella-Situation hier in Dresden möchtest Du bestimmt nicht kennenlernen”<.

    Wieso? Ist die wirklich so schlecht, wie ich sie hingestellt habe (-;? Nein, dann komme ich nicht. Und der eigene “Italiener” ist näher, ja sogar Italien … Ich fürchte, ich hab’ Dich gekränkt, wo ich doch nur den stolzen Dresdner aus Dir herauskitzeln wollte. Ist mir nicht gut bekommen, probier’s auch nicht mehr, versprochen (-:!

    (Sorry, Rayson, nicht ganz und gar weggeblieben zu sein.)

  37. 4.09.2008 | 16:02

    Und der eigene “Italiener” ist näher, ja sogar Italien …

    Ich sage das nicht oft, aber …

    LOL

  38. 4.09.2008 | 16:08

    @F.Alfonzo: Richtig, ganz billig sind die nicht. Das mal detailliert mit den Restaurantpreisen zu vergleichen wäre sicher interessant. Ich glaube aber doch, daß die Tiefkühlpizzen noch etwas billiger sind. Und eben schnell zuhause gemacht. Ceteris paribus würde ich aber natürlich auch die Pizza im Restaurant vorziehen.

    @Lina, Pizza-Marken: Mir sind in diesem Bereich nur zwei Marken, die diese Bezeichnung verdienen, bekannt. Ich finde beide in Ordnung.

  39. stefanolix
    4.09.2008 | 16:26

    Ich musste auch lachen, ein Punkt für Lina. Wenn es auch kein großer Trost ist: ich habe es dafür näher nach Prag, also zur böhmischen Küche und zur See, also zu ganz frischem Fisch;-)

  40. Lina
    4.09.2008 | 17:07

    … und zur See, also zu ganz frischem Fisch;-)

    Fangfrisch (-;? - (Mmmm, mandelkrokantknusprig, diese (Elb-)Florentiner zum Capuccino…)

    @ David

    Es nützt niemandem, wenn Du die beiden vertretbaren Pizzenmarken diskret verschweigst; willst Du es Dir mit Dr.Oetker nicht verderben (-:? Bedenke bitte: Wir befinden uns auf einem freien Markt …

  41. F.Alfonzo
    4.09.2008 | 18:06

    @Lina:

    Bzgl. Marken sind die Geschmäcker (wie die Produkte) ziemlich verschieden… Generell würde ich aber eine Frischteigpizza dem vorgebackenen Pendant vorziehen; aber gerade diese sind so teuer, dass man gleich eine im Restaurant kaufen kann (man bedenke auch die zusätzlichen Energiekosten für Transport, Kühlung und Zubereitung ;-))

  42. 4.09.2008 | 19:28

    Nochmal zum Werbesexismusverbot: Was geschehen würde ist ja immerhin absehbar: Sexistische Werbung würde von der lauen Nervensäge im Fernsehen zum Kult auf youtube. Spätestens dann müßten die Parlamentarier sich natürlich intensiv Gedanken über effiziente Zensur des Internets machen. Genießen wir bis dahin doch einfach eine laue Nervensägen, schon jetzt auf youtube, solange es noch geht. Nicht wegen besonders hohen Niveaus oder tieferer Wahrheit, sondern einfach deshalb, weil sie noch erlaubt ist.

  43. Lina
    4.09.2008 | 22:42

    @ F.Alfonzo

    … dass man gleich eine im Restaurant kaufen kann

    Ecco, oder eben Pizzamehl mit Wasser anrühren, “gehen” lassen, basta. Grazie!

  44. 6.09.2008 | 11:42

    [...] heutige Zitat hat sogar einen aktuellen Bezug: Die Reform der Gesellschaft mittels von Gesetzen ist der Traum des leichtgläubigen [...]

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