Absolute Unpolitik

Ich erwähnte ja schon, dass ich ein großer Fan dessen bin, was Rayson und Boche so gerne Unpolitik nennen. Und was diese angeht, haben wir heute eine Sternstunde erlebt.

Thorsten Schäfer-Gümbel warb für sich in der letzten Sitzung des hessischen Landtages unter anderem mit dem Hinweis, dass er gegen Roland Koch zumindest einen “Next Topmodel”-Wettbewerbes gewinnen würde. Urkomisch, das, denn obwohl Koch ja nun nicht wirklich attraktiv ist, muss ausgerechnet einer darauf hinweisen, der zu den wenigen gehört, die selbst gegen Koch noch einen Schönheitswettbewerb verlieren würden. Wenn der Mann in Sachfragen und politischen Tricks und Kniffen genau so ungeschickt ist, hat Koch schon gewonnen…

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42 Kommentare zu “Absolute Unpolitik”

  1. Daniel
    19.11.2008 | 23:42

    Koch ist nicht schön, aber zumindest “interessant”.

  2. 19.11.2008 | 23:45

    Peinlicher geht es nicht mehr … nun ja, die hessische SPD muss selber wissen mit wem sie die Wahlen im Januar verlieren wollen.

  3. 20.11.2008 | 0:02

    @Daniel:
    Und er hat eine gewisse Ausstrahlung, das muss ich zugeben. Charisma? Hm. Vielleicht. Schäfer-Gümbel hingegen… würde ich wohl nicht mal zum Klassensprecher gewählt haben. Jetzt vom ersten Eindruck her.

  4. 20.11.2008 | 1:45

    Hihi, Schäfer-Gümbel sieht zwar aus wie Mike Krüger zu kurz gebacken, hat aber begriffen was die Leute wirklich interessiert. Oder er hofft, daß man ihn zum PartyMiniPrä wählt und will dann Wowereit Konkurrenz machen. Dann ist er natürlich größenwahnsinnig.

  5. 20.11.2008 | 7:36

    Könnte es sein, dass der Mann einfach nur auf dem Feld der Selbstironie punkten wollte?;-)

  6. 20.11.2008 | 8:30

    Schäfer-Gümpel ist doch die Verkörperung des Unmanns. Ein durch und durch gegendermainstreamtest Weibchen in falscher Verpackung. Ein sitzpinkelnder Hausmann und -sklave seiner Herrin Ypsilanti.

    Und dieses Möchtegern-Weibchen mit unaussprechlichem Doppelnamen sieht sich in Konkurrenz zu Roland Koch in Schönheitsfragen.

    Fehlt nur noch, dass man sich zum Armdrücken verabredet. Mein Gott, was haben diese Mütter bloß für Männer herangezogen.

  7. 20.11.2008 | 8:31

    Armdrücken. *seufz*

  8. FG
    20.11.2008 | 8:57

    Ach Kinder, lacht doch mal.

  9. 20.11.2008 | 9:19

    @Karsten:

    Wenn der Mann in Sachfragen und politischen Tricks und Kniffen genau so ungeschickt ist, hat Koch schon gewonnen…

    Koch hat schon gewonnen. Das ist der einzige Grund warum die SPD (wie schon vor vier Jahren) einen Pseudo-Kandidaten an den Start schickt, dessen Namen ich mir aus Prinzip gar nicht erst merken werde, weil das wirklich unwichtige Information ist. (Im Gegensatz etwa zu dem Wissen über die Länge und Breite des Millenium Falcon [34 x 25 Meter].)

    @DSadO:

    Ja, wo ist nur Richard Francis Burton wenn man ihm mal braucht? Aber bist du sicher das Koch als Stehpinkler im Landtag unterwegs ist? Und wieso weigert sich Koch dann, wie das von echten Männern erwartbar wäre, sich einen Männerbart stehen zu lassen? (Beispielbild: Echter Mann (vorne), weibischer Mann (hinten).)

    Und solltest du nach deinem tränenreichen Traktat über weibische Männer und männische Weiber nicht eher damit beschäftigt sein einen Fight Club aufzumachen, statt dich mit hessischer Unpolitik zu beschäftigen?

    Oder, in aller Kürze: Meine Güte, was für ein Schmarrn.

  10. 20.11.2008 | 9:28

    Ich weiß, meine Ansichten mögen manchmal etwas spießig erscheinen. Trotzdem: Lasst uns hier im BLOG bitte keine Witze über Namen machen (auch nicht über Thorsten Schäfer-Gümbel), lasst uns die Kandidaten als Personen ernstnehmen und lasst uns nicht unter die Gürtellinie gehen. Das sollten wir denen überlassen, die das ganze Jahr über nichts anderes tun.

    Thorsten Schäfer-Gümbel hat dem Vernehmen nach in der Lokalpresse seines Wahlkreises in einer Anzeige mit seinem Namen unterschrieben, dass es keine Zusammenarbeit mit den Kommunisten geben würde. Jetzt redet er anders. Dort sollte man ansetzen. Und unterschätzen sollte man ihn auf keinen Fall, das kann böse ins Auge gehen.

  11. 20.11.2008 | 9:43

    @stefanolix:
    Spießer! :)
    Außerdem hat Herr Schäfer-Gümbel angefangen.
    .
    .
    .
    .
    Unterschätzen: Wenn er ein ernsthaftes Interesse und die tatsächliche Befähigung hätte, die hessische SPD zu führen, dann hätte er Ypsilanti weggebissen. Zumindest einen ihrer Posten hätte sie aufgeben müssen. So aber wirkt er in einem Maße als ihre Kreatur, dass er entweder genau das ist - oder ein Idiot. Ich nehme ersteres an. Und denke, dass Frankenstein auch in dieser Version der Geschichte von seiner Kreatur in den Abgrund gerissen werden wird.

  12. 20.11.2008 | 10:47

    Und solltest du nach deinem tränenreichen Traktat über weibische Männer und männische Weiber nicht eher damit beschäftigt sein einen Fight Club aufzumachen, statt dich mit hessischer Unpolitik zu beschäftigen?

    Oder, in aller Kürze: Meine Güte, was für ein Schmarrn.

    Schnell! Ein Taschentuch! ;-)

  13. R.A.
    20.11.2008 | 11:27

    @stefanolix:

    Könnte es sein, dass der Mann einfach nur auf dem Feld der Selbstironie punkten wollte?;-)

    Wahrscheinlich.
    Wenn man Insidern glauben kann (andere kennen ihn ja nicht), ist das zumindestens ein Pluspunkt von Gümbilanti.

    Aber so etwas paßt nur, wenn man in einer souveränen Position ist - davon kann hier ja keine Rede sein.

    Und prompt fing er sich vom Profi Koch die Antwort ein:

    Die Steilvorlage nutzt Koch sogleich. “Wenn Sie glauben, Sie seien schöner als ich, akzeptiere ich das”, kontert er cool. Aber er wolle inhaltlich diskutieren. “Sie alleine sind kein ausreichender Gegner.”

    Der letzte Satz ist natürlich vernichtend - und wird heute auch in den Zeitungen zitiert.

  14. Lina
    20.11.2008 | 11:30

    @ stefanolix

    … lasst uns die Kandidaten als Personen ernstnehmen

    Muss das wirklich sein? Würde es nicht genügen, den Kandidaten ‘zur Kenntnis’ zu nehmen? Um des weiteren der Vermutung Raum zu geben, dass Ypsilanti ihn sich bewusst als (von Koch) ’schlagbar’ ausgesucht hat? Um danach als alte (und neue!) Beinahe-Besiegerin dazustehen? Ein Mann, der sich dafür hergibt, gibt auch mir zu denken …

    Komm runter von der Kanzel, hmm (-: ?

  15. R.A.
    20.11.2008 | 11:33

    @Stefanolix:

    Lasst uns hier im BLOG bitte keine Witze über Namen machen

    Im Prinzip hast Du ja recht.
    Aber abgesehen davon, daß das bei manchen Namen wirklich schwer fällt - hier handelt es sich ja um einen Namen, den sich der Betreffende selber ausgesucht hat.

    Über einen Thorsten Schäfer würde keiner herziehen.
    Aber er meinte ja, sich durch den “-Gümbel”-Zusatz herausheben zu müssen - dann muß er auch den Spott darüber akzeptieren.

    Und wer sich freiwillig so einen Namen antut, für den trifft die Beschreibung der Off-Stimme von wegen “gegendermainstreamtest Weibchen in falscher Verpackung” wohl zu.

    Aber Du hast ansonsten recht: Das Wesentliche muß die politische Diskussion bleiben.

  16. 20.11.2008 | 12:08

    Gümbilanti

    Muhahahahahaha! Der ist gemerkt! Genial, ich habe schon lange nicht mehr so laut losgelacht!

  17. 20.11.2008 | 12:10

    @R.A:

    Das der Name Schäfer-Gümbel klingt, als wäre der Mann einem Loriot-Sketch enstiegen, das ist eine Sache, aber diese ganzen Aussagen bezüglich seiner “Männlichkeit” finde ich gelinde gesagt irritierend.

    Der Mann hat sich entschieden sich seiner Frau zuliebe einen ziemlich unförmigen Namenszusatz anzuhängen, und ja, man kann über den Namen spotten. Daraus aber gleich abzuleiten, dass er kein “echter” Mann, sondern “Weibchen” und “Sitzpinkler” ist, das finde ich vom Niveau her doch arg suboptimal. Mal ganz abgesehen davon, dass hier gerade ziemlich wertkonservative Männer- und Frauen-Rollenbilder breitgetreten werden.

    Und jetzt habe ich mir den Namen des Kerls doch gemerkt… Mist…

  18. 20.11.2008 | 12:20

    Hach, wenn wenigstens ein Hauch einer Chance bestünde, dass die über TSG jetzt hier Häme ausschütten, ihn oder gar seine Partei wählen würden oder gewählt hätten, dann könnte man ja über die Kritik nachdenken. Wird aber nicht so sein, also ist das nicht mehr als billiges Abstänkern auf Juso-Level ;-) und sich freuen auf niedrigstem Niveau was gemeinsam zu haben.

    Zur Sache: TSGs Rede fand ich überraschend gut, keine Hänger, kein Stottern und auch ein, zwei Sprüche.

    Schlecht hingegen fand ich Uwe Hahn. Er verwies laufend auf Umfragen, was denn die Bürger wollten. Als ob er jemals auf Umfragen hören würde, wenn er regierte. Dann wäre das Druck der Straße.

    Janine Wissler hat der SPD schön erklärt, warum sie ihre Wähler an die Linkspartei verloren hat und nach Jürgen Walters Rede bin ich überzeugt, dass er seinem Gewissen folgte. Er kann und konnte einfach nicht diese Andrea Ypsilanti wählen. ;-)

    Aber Roland Koch war immer noch der beste Redner. Freie Rede, staatsmännisch, ein, zwei Sprüche und alle lauschen ihm wie gebannt. (Nein, ich habe ihn nicht gewählt.)

  19. Lina
    20.11.2008 | 12:55

    @ Björn

    Der Mann hat sich entschieden sich seiner Frau zuliebe einen ziemlich unförmigen Namenszusatz anzuhängen

    Und SIE hat ihn (in barer Unkenntnis der Loriot-Schablone?) nicht daran gehindert - was im Umfeld des Schönheitswettbewerbs eindeutig gegen sie spricht !!!

  20. 20.11.2008 | 14:12

    Und SIE hat ihn (in barer Unkenntnis der Loriot-Schablone?) nicht daran gehindert - was im Umfeld des Schönheitswettbewerbs eindeutig gegen sie spricht !!!

    Du tust der Frau vermutlich Unrecht. Sie wusste wohl genau, dass er mit dem Namen später Karriere als Hofnarr bei Ypsilanti machen würde.

  21. 20.11.2008 | 14:48

    @Marc

    Spötter Björn ist durchaus ein gewesener und weiterhin potenzieller Wähler der Sozis. Es hilft also nichts: Die musst die Kritik schon noch als solche akzeptieren…

  22. 20.11.2008 | 15:19

    @Rayson: Naja, der eine. Und die Konvertiten sind doch immer die, die am fundamentalistischsten auftreten. :-)
     
    Es gibt aber auch genug inhaltliches. Damit angefangen einen Nobody der Basis einfach so aufs Auge zu drücken. Unmöglich und verantwortungslos, finde ich. Wie soll man denn auf der Straße am Wahlkampfstand glaubwürdig für so jemanden eintreten können? Warum sollte man im Wahlkampf seinen Versprechen mehr glauben als AY, die ihn ausgeguckt hat?
     
    Weiterhin frage ich mich, woher er denn die Kompetenz haben soll ein guter MP zu sein; ich finde, Referent des Sozial- und Jugenddezernenten in Gießen etwas zu dünn als Regierungserfahrung. Und auf AYs Menschenkenntnis gebe ich mal nach der Nummer mit den “fanatischen Vier” eher wenig.
     
    Weiterhin frage ich mich, wie viel Marionette er ist, wo er doch arg aus dem Hut gezaubert wurde, wenn doch AY alle Ämter behält. Und wenn ich hier beobachte, dass keiner Nachfolger von Dagmar Metzger werden möchte, wundert mich das noch mehr. Allerdings gibt es dafür Listenplatz 1, was wenigsten sein eigenes Landtagsmandat sichert. ;-)
     
    Das andere ist, dass ich die Sorge habe, dass ich ihm recht ähnlich sehe, wenn ich so eine Brille aufsetzen würde. ;-) Frag’ mal R.A.

  23. 20.11.2008 | 15:21

    @Marc:
    *Hauch*
    Bei Bundestagswahlen ging meine Erststimme eigentlich durchgängig an die SPD. Was sich aber bei der nächsten ändern könnte, was wiederum an den Kandidaten liegt. Bisher fiel die Entscheidung zwischen Dieter Wiefelspütz und Laurenz Meyer. RWE-Meyer hätte ich niemals gewählt, also lieber Überwachungs-Dieter. Hier aber sind es Willy Zylajew (der mir sehr sympathisch scheint) und Gaby Frechen (die meine Begeisterung eher nicht erregt).

    Und was Herrn Schäfer-Gümbel angeht, so fand ich seine Rede gar nicht so schlecht, von Next Topmodel mal abgesehen. Vielleicht hätte ich ihn doch zum Klassensprecher gewählt, damals… ;)

  24. 20.11.2008 | 15:24

    @Marc:
    Aber Du würdest eine Schönheitskonkurrenz gegen ihn gewinnen, da bin ich mir sicher. :P

  25. 20.11.2008 | 15:24

    Rayson: Naja, der eine. Und die Konvertiten sind doch immer die, die am fundamentalistischsten auftreten

    Ich bin Konvertit und trete fundamentalistisch auf? Um mal die Wiki zu zitieren: [citation needed]

    Ansonsten zitiere ich mal Reagan: “I did not leave the Democratic party, the party left me.”

  26. 20.11.2008 | 15:41

    @ Björn: He, der “:-D” war schon wegen der scherzhaften Absicht gesetzt.

  27. 20.11.2008 | 15:53

    @ Marc: Was verlangst du genau? Sollen wir der Wetzstein sein, an der du deine Selbstvergewisserung SPD zu wählen aufbauen kannst, oder sollen wir die Argumente geben, das diesmal nicht zu tun?

  28. R.A.
    20.11.2008 | 15:56

    @Marc:

    wenn wenigstens ein Hauch einer Chance bestünde, dass die über TSG jetzt hier Häme ausschütten, ihn oder gar seine Partei wählen würden

    Was hier gewitzelt wird ist doch nichts gegen die Häme, die bei vielen (bisherigen) SPD-Wählern Standard ist.

    Es ist halt schon etwas peinlich, wenn man sich für so eine Nummer hergibt. Und Namen und Aussehen von Politikern sind schon vor Kohl übliches Ziel von Witzeleien gewesen.

    TSGs Rede fand ich überraschend gut

    Das “überraschend” läßt auf keine übertrieben Erwartungshaltung schließen ;-)

    Schlecht hingegen fand ich Uwe Hahn

    Ich habe ihn nicht gehört, fand aber seine Zitate wenig berauschend.

    Als ob er jemals auf Umfragen hören würde, wenn er regierte.

    Wohl richtig.
    Wobei sich man bei sehr starken Werten schon Gedanken machen sollte.

    Janine Wissler hat der SPD schön erklärt, warum sie ihre Wähler an die Linkspartei verloren hat …

    … und warum die SPD froh sein kann, daß das Bündnis mit den Wissler-Genossen rechtzeitig geplatzt ist.

  29. 20.11.2008 | 16:13

    @Michel: Der Gegensatz, den Du aufbaust ist meiner Meinung nach nicht konsistent. Wenn ihr zu unsachlich-prahlerisch auf SPD-Kandidaten herumhackt, dann seit ihr der Wetzstein, der mich bei der SPD mein Kreuzchen machen lässt und gleichzeitig(!) liefert ihr keine Sachargumente gegen so eine Wahlentscheidung.

    Wer hat denn hier aufgezählt warum ihm TSG nicht gefällt? Lass mich hochscrollen … oh, das war ja ich.

  30. 20.11.2008 | 16:17

    Björn: He, der “:-D” war schon wegen der scherzhaften Absicht gesetzt.

    Oh, okay. Dann will ich auch wirklich nichts gesagt haben.

    Bin wohl in letzter Zeit etwas zu oft als Speerspitze der neoliberalen Weltverschwörung gesehen worden und da etwas empfindlich geworden…

  31. 20.11.2008 | 16:31

    @ Marc: Ja eben, wenn du das nächste mal nicht SPD wählen willst, können wir das auch ändern.

  32. DDH
    20.11.2008 | 16:39

    “Herr Schäfer-Gümbel, die Ente geht nicht zu Wasser!” Das ist doch eine von Loriot kreierte Figur, nicht wahr? ;-)

  33. 20.11.2008 | 16:45

    @Michel: Ich bin doch gerade erst ausgetreten, jetzt mach diesen “Erfolg” doch nicht gleich wieder zunichte. ;-)

  34. 20.11.2008 | 17:12

    Bin wohl in letzter Zeit etwas zu oft als Speerspitze der neoliberalen Weltverschwörung gesehen worden

    Das passiert eben zuverlässig beim Realityshiften. Darf man sich nicht so zu Herzen nehmen. Irgendwann erwischt es jeden.

  35. R.A.
    20.11.2008 | 17:54

    @Marc:

    Weiterhin frage ich mich, woher er denn die Kompetenz haben soll ein guter MP zu sein

    Die Frage ist vor allem deshalb berechtigt, weil Ypsilanti ihm bisher nicht einmal zutraute, ein Ministerium zu leiten - er war nicht Mitglied im Schattenkabinett.
    Er ist nicht im Fraktionsvorstand (immerhin 7 Leute), nicht im Landesvorstand (30 Leute!), hat keinen Ausschußvorsitz - nirgendwo bisher hat ihm die Partei ein wichtiges Amt anvertraut.

    Seine Kandidatur ist eigentlich eine Beleidigung für die Wähler.

  36. 20.11.2008 | 21:42

    Wobei ich es auch ein wenig schade fände, wenn CDU und FDP gewännen.
    Zu gerne würde ich wissen, ob sich dann nicht Frau Ypsilanti anstelle von TSG dem Landtag zur Wahl stellt.

  37. 20.11.2008 | 23:44

    Dirk, ich denke schon um die Ecke und immer an Intrigen

    Aber Du bist echt pervers.

    Und ich meine das hier als Kompliment! :)

  38. 20.11.2008 | 23:49

    @Dirk: Ich bin an was ähnlichem interessiert. Ich würde gerne wissen, ob die vier Abweichler die Direktmandate gewinnen würden, wenn sie denn aufgestellt oder als unabhängige kandidieren würden. Angeblich haben sie ja enormen Zuspruch in der Bevölkerung und in Umfragen. ;-)

  39. 20.11.2008 | 23:51

    @Marc:
    *kicher*
    Das wäre ja noch viel Unpolitischer. Ich bin begeistert. :)

  40. Schmock
    21.11.2008 | 0:56

    @Karsten, Dirk
    “Zu gerne würde ich wissen, ob sich dann nicht Frau Ypsilanti anstelle von TSG dem Landtag zur Wahl stellt.”
    Ach was pervers, so etwas ähnliches ist vor kurzem in Polen passiert. Die dortige Ypsilanti hieß Jaroslaw Kaczynski und der dortige Schäfer-Gümpel Kazimierz Marcinkiewicz. Was politisches Theater angeht ist Polen Deutschland viele Jahre voraus.

  41. Schmock
    21.11.2008 | 0:59

    @Marc
    Wenn sie sich an meinem Wohnort zur Wahl stellten, wählte ich sie sofort. So eine Gelegenheit es einer Partei zu zeigen, kann man sich doch nicht entgehen lassen.

  42. 22.11.2008 | 0:54

    Koch ist nicht schön, aber zumindest “interessant”.

    Es gibt Leute, die das als schlimmste aller möglichen Beleidigungen betrachten. Ob nun mit oder ohne Anführungszeichen. Hoffentlich gehört Koch dazu :-)

    Karsten hat es ja eigentlich gesagt, unpolitisch ist das. Tina-Niveau sozusagen. Unsere Polemik gegen den auch vom Design-Tagebuch ausgerufenen hessischen Obama ist vor allem eines, ziemlich unfair! Das muss ich als Linker SPD’ler doch mal festhalten.

    Und deshalb jetzt noch mal was unpolitisches. Findet ihr nicht, dass er nur ne andere Brille brauchen würde? Vielleicht könnte der Scheitel weg. Scheitel? So genau habe ich ihn mir nun auch wieder nicht angesehen. Doch, er hat einen. Der ist allerdings nicht klar konturiert. Daran kann man ja was ändern.

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