“Den Sossialiehsmus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf” zitierte der Genosse Generalsekretär anlässlich seiner Reise ins westliche Deutschland noch im Jahr 1987.
Und recht hatte er. In den Augen der meisten Schüler heutzutage war die DDR ein demokratischer und sehr sozialer Staat mit herausragenden Politikern wie Willy Brandt. Es wird nicht mehr lange dauern, und Politiker der Linkspartei werden nicht mehr auf Widerspruch stoßen, wenn sie diesen Teil des Landes als das “bessere Deutschland” propagieren, und niemand, der das schon in den Siebzigern und Achtzigern so gehalten hat, muss dann heute noch so tun, als sei er inzwischen den “Men In Black” begegnet.
Kein Wunder, wenn man sich überlegt, welcher Aufwand veranstaltet werden muss, damit vom Tausendjährigen Reich nicht nur die Autobahnen und die Beseitigung der Arbeitslosigkeit übrig bleiben (wenn man Glück hat).
Man hätte vielleicht ein Stückchen “innerdeutscher Grenze” stehen lassen sollen. Ich kenne da einen Höhenzug im Harz, da würde das auch niemanden stören, aber die menschenverachtende Perversion des Denkens dahinter wurde, das konnte ich selbst erleben, an dieser Stelle mindestens genau so gut sichtbar wie auf den Aussichtstürmen nahe der Berliner Mauer.