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	<title>B.L.O.G. - Bissige Liberale ohne Gnade</title>
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	<description>Bürger zur Sonne, zur Freiheit!</description>
	<pubDate>Sun, 11 May 2008 22:26:30 +0000</pubDate>
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		<title>Schw&#228;bischer Qualit&#228;tsjournalismus</title>
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		<pubDate>Sun, 11 May 2008 22:23:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Presse / SPON- und taz-Blog]]></category>

		<category><![CDATA[Rochus]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus liberaler Sicht ist der baden-w&#252;rttembergische Rigorismus, am diesj&#228;hrigen Muttertag wegen eines der Mehrheit v&#246;llig unbekannten Festes den Verkauf von Blumen zu untersagen, ein weiteres Symbol staatlicher Machtanma&#223;ung. Aber darum soll es hier ausnahmsweise mal nicht gehen.
Bundesweit bekannt in diesem Zusammenhang wurde der Versuch des Oberb&#252;rgermeisters von Bretten, dieses Verbot auf kreative Weise zu umgehen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus liberaler Sicht ist der baden-w&#252;rttembergische Rigorismus, am diesj&#228;hrigen Muttertag wegen eines der Mehrheit v&#246;llig unbekannten Festes den Verkauf von Blumen zu untersagen, ein weiteres Symbol staatlicher Machtanma&#223;ung. Aber darum soll es hier ausnahmsweise mal nicht gehen.</p>
<p>Bundesweit bekannt in diesem Zusammenhang wurde der <a href="http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=3434754/44wuhv/index.html">Versuch</a> des Oberb&#252;rgermeisters von Bretten, dieses Verbot auf kreative Weise zu umgehen. Auch das &#8220;heute journal&#8221;, Flaggschiff des seri&#246;sen Verlautbarungsjournalimus im zweiten gro&#223;en &#252;berregionalen &#246;ffentlich-rechtlichen Fernsehkanal, berichtete davon. Allerdings fatalerweise verbunden mit einem Lob f&#252;r &#8220;schw&#228;bische&#8221; Findigkeit.</p>
<p>Liebe Mainzelm&#228;nnchen, auch wenn euch euer Nachbarbundesland so unbeschreiblich weit weg erscheint: In Baden-W&#252;rttemberg leben nicht nur Schwaben. Die da kein Hochdeutsch k&#246;nnen, sind auch die <a href="http://www.baden.net/">Badener</a>. Egal? Na, dann schickt doch mal den zust&#228;ndigen Redakteur beim n&#228;chsten Heimspiel des KSC gegen den VfB vorbei. Am besten, er wendet sich gleich an ein paar der sympathischen jungen Herren mit den blauwei&#223;en Schals und den schwarzen T-Shirts, die zwischendurch gerne &#8220;ein Baum, ein Strick, ein Schwabengenick&#8221; skandieren, und erkl&#228;rt ihnen, warum Bretten, die Stadt im Kraichgau und im Landkreis Karlsruhe, von nun an dem schw&#228;bischen Landesteil zuzurechnen ist. Das d&#252;rfte dem Sparkurs, den ihr angeblich fahrt, sehr f&#246;rderlich sein.</p>
<p>Aber etwas ernsthafter: Wenn ihr euch schon ein paar Kilometer weiter s&#252;dwestlich nicht auskennt, wieviel Expertise soll ich euch eigentlich bei euren weltpolitischen Informationen zutrauen?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Abschied von den &#8220;Bissigen&#8221;</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.com/2008/05/11/abschied-von-den-bissigen/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 May 2008 20:05:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MartinM</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Liebe B.L.O.G. Leser! 
Das hier ist mein letzter Beitrag bei den &#8220;Bissigen Liberalen&#8221;.
Wie unschwer zu erkennen ist, habe ich seit fast einem halben Jahr hier keine Beitr&#228;ge mehr geschrieben. Es wurde allm&#228;hlich Zeit, dass ich diesen Schwebezustand, der etwa seit Weihnachten andauert, beendete.
Einer der Gr&#252;nde daf&#252;r, dass ich auch vorher nur selten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Kolleginnen und Kollegen,<br />
Liebe B.L.O.G. Leser! </p>
<p>Das hier ist mein letzter Beitrag bei den &#8220;Bissigen Liberalen&#8221;.</p>
<p>Wie unschwer zu erkennen ist, habe ich seit fast einem halben Jahr hier keine Beitr&#228;ge mehr geschrieben. Es wurde allm&#228;hlich Zeit, dass ich diesen Schwebezustand, der etwa seit Weihnachten andauert, beendete.</p>
<p>Einer der Gr&#252;nde daf&#252;r, dass ich auch vorher nur selten hier schrieb, ist der, dass mir, unter den Beitr&#228;gen, die mir &#8220;bloggenswert&#8221; erscheinen, ziemlich wenige sind, die auch f&#252;r B.L.O.G. und - vielleicht noch wichtiger - zum B.L.O.G. passen. </p>
<p>Es gibt einige weitere Gr&#252;nde, die vermutlich niemanden interessieren. Und ein paar, die sicherlich den einen oder anderen interessieren w&#252;rden, &#252;ber die ich es aber vorziehe, zu schweigen.<br />
Ein entscheidender Grund ist aber der, dass ich bei einige Beitr&#228;gen hier im B.L.O.G. eine entschieden andere Position vertrete - und zwar so entscheidend, dass das nicht mit einem kritischen Kommentar getan ist.</p>
<p>Ich habe es mir jetzt ein halbes Jahr &#252;berlegt - hin und her. Es wird Zeit, dass ich endlich N&#228;gel mit K&#246;pfen machen.</p>
<p>Alles Gute, liebe B.L.O.G.!</p>
<p>Martin</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Abd&#228;it</title>
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		<pubDate>Sun, 11 May 2008 10:01:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach eindringlicher Ermahnung unseres Providers haben wir Wordpress mal auf die neueste Version aktualisiert. F&#252;r zwischenzeitliche Probleme bitten wir ebenso um Entschuldigung wie wir f&#252;r alle Hinweise dankbar sind, die uns zeigen, wo es noch zwickt und zwackt.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach eindringlicher Ermahnung unseres Providers haben wir Wordpress mal auf die neueste Version aktualisiert. F&#252;r zwischenzeitliche Probleme bitten wir ebenso um Entschuldigung wie wir f&#252;r alle Hinweise dankbar sind, die uns zeigen, wo es noch zwickt und zwackt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die rote Kelle</title>
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		<pubDate>Fri, 09 May 2008 14:55:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stefanolix</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Humor und Satire]]></category>

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		<description><![CDATA[Die SPD hat im harten Rennen um die erfolgreichsten Ma&#223;nahmen zur Bevormundung der B&#252;rger die Nase vorn. Das hat sie nicht nur Frau B&#228;tzing und Frau Schmidt, sondern auch dem heldenhaften Einsatz des s&#228;chsischen Wirtschaftsministers Thomas Jurk zu verdanken. W&#228;hrend sich andere SPD-Politiker beispielsweise mit Vorschl&#228;gen zur Reduzierung der Alkoholsteuern des Alkoholgenusses hervortun, geht Thomas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die SPD hat im harten Rennen um die erfolgreichsten Ma&#223;nahmen zur Bevormundung der B&#252;rger die Nase vorn. Das hat sie nicht nur Frau B&#228;tzing und Frau Schmidt, sondern auch dem heldenhaften Einsatz des s&#228;chsischen Wirtschaftsministers Thomas Jurk zu verdanken. W&#228;hrend sich andere SPD-Politiker beispielsweise mit Vorschl&#228;gen zur Reduzierung <strike>der Alkoholsteuern</strike> des Alkoholgenusses hervortun, geht Thomas Jurk ganz neue Wege. Diesen Namen wird man sich merken m&#252;ssen.</p>
<p>Thomas Jurk ist gro&#223;en Teilen unseres Publikums wahrscheinlich noch unbekannt, deshalb m&#246;chte ich ihn wenigstens mit einem Satz vorstellen. Er ist seinem Parteivorsitzenden Kurt Beck in Beruf und Karriere sehr &#228;hnlich: beide haben in einem  Elektrobetrieb gelernt, beide bringen gern mal Spannung in die Koalition, beide fallen sonst nicht durch allzu gro&#223;e Erfolge auf und beide m&#252;ssten sich eigentlich gegen einen st&#228;rkeren Koalitionspartner durchsetzen, denn bald sind wieder Wahlen.  </p>
<p>Was kann man also tun, um in die Zeitung zu kommen? Kurt Beck spekuliert &#246;ffentlich &#252;ber die Zukunft seiner Bartpracht und Thomas Jurk beschr&#228;nkt sich nicht auf seine erfolglose Arbeit als s&#228;chsischer Wirtschaftsminister, sondern er zeigt selbst Einsatz im Kampf gegen »Verkehrss&#252;nder«. Nach einer <a href="http://www.dernewsticker.de/news.php?id=3624">Agenturmeldung des DDP</a> hat sich am letzten Montag folgendes ereignet: </p>
<blockquote><p>Der SPD-Landeschef und Vize-Ministerpr&#228;sident Jurk hatte sich am Donnerstag selbst einer «Dummheit» bezichtigt, weil er bei einer Fahrt im Dienstwagen auf der Autobahn 13 zwischen Berlin und Dresden am Montagabend einen Motorradfahrer mit einer Haltekelle herausgewunken hatte. Er und sein Fahrer h&#228;tten sich von dessen «auff&#228;lliger Fahrweise» gen&#246;tigt und provoziert gef&#252;hlt. Zuvor habe der Brandenburger das Minister-Auto durch abwechselndes Fahren auf der linken und der rechten Spur am &#220;berholen gehindert.</p></blockquote>
<p>Immerhin scheint bei Thomas Jurk die Selbstwahrnehmung noch wesentlich besser zu funktionieren als bei SPD-Fraktions-Pullunder Stiegler. Der bezichtigte die Medien gleich mal <a href="http://www.dernewsticker.de/news.php?id=3735">des Mobbings gegen die SPD und ihren Vorsitzenden</a>, wenn sie nicht wie gew&#252;nscht berichten.</p>
<hr />Aus unserer Serie »Sch&#246;ne Momente beim Bloggen«: Man sucht im Firefox auf einer Nachrichtenseite nach »Beck« und klickt auf »Abw&#228;rts«;-)<br />
<hr />
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		<title>Geschichte aus erster Hand</title>
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		<pubDate>Fri, 09 May 2008 11:16:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boche</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern traf ich auf einer Messe einen alten Mann. Seine Gebrechlichkeit - er ging, sehr tief geb&#252;ckt, an zwei Kr&#252;cken - sowie der dazu nicht passende Ort (ringsumher nur Anzugmenschen in vertrieblich-gesch&#228;ftlicher Erregung) verleitete mich zu der Fehlannahme, ich h&#228;tte es mit einem dieser Werbegeschenksammler zu tun. Messeerfahrene werden sie kennen, diese Bettlern &#228;hnlichen Leute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern traf ich auf einer Messe einen alten Mann. Seine Gebrechlichkeit - er ging, sehr tief geb&#252;ckt, an zwei Kr&#252;cken - sowie der dazu nicht passende Ort (ringsumher nur Anzugmenschen in vertrieblich-gesch&#228;ftlicher Erregung) verleitete mich zu der Fehlannahme, ich h&#228;tte es mit einem dieser Werbegeschenksammler zu tun. Messeerfahrene werden sie kennen, diese Bettlern &#228;hnlichen Leute mit den prall gef&#252;llten Einkaufsbeuteln und Plastet&#252;ten.</p>
<p>&#8220;Sind Sie IT-Fachmann? Was bedeutet http?&#8221; fragte er mich. Eine ungew&#246;hnliche Frage f&#252;r einen Werbegeschenksammler. Nachdem ich seine Frage beantwortet hatte, kamen wir ins Gespr&#228;ch. Im gro&#223;en Kontrast zu seinem gebrechlichen &#196;u&#223;eren stand seine Neugier, die Klarheit seiner Gedankens und das Interesse an den Meinungen anderer.<br />
Und dann erfuhr ich: Ein Blogger stand mir gegen&#252;ber!</p>
<p>Der 87-j&#228;hrige Mann hat im letzten Jahr begonnen, seine Lebensgeschichte wie auch seine (&#8221;kunterbunten&#8221; nennt er sie) Gedanken &#252;ber Gott und die Welt in eine Spracherkennungssoftware zu sprechen. Und eine Freundin von ihm f&#252;ttert damit <a href="http://paradiesade.typolis.net/">dieses Blog</a>.</p>
<p>Man findet dort Biografisches (das K&#252;rzel BI vor den Titeln kennzeichnet entsprechende Eintr&#228;ge), seine in der Gegend von Danzig beginnende und ihn durch Krieg, Gefangenschaft und Vertreibung f&#252;hrende Lebensgeschichte. Daneben kann man auch seine (am K&#252;rzel GK erkennbaren) Gedanken &#252;ber dies und jenes, &#252;ber Politik, die Gesellschaft und &#252;ber seinen Gott lesen. Man erschrecke nicht: Der Mann hat Ansichten, die wohl teilweise recht abstrus erscheinen. Nicht nur, dass ihm Nation und &#8220;Volksgemeinschaft&#8221; wichtige Begriffe sind (auch, wenn er meiner Ansicht nach kein Nationalist ist). Bei Familien braucht es seiner Ansicht nach mindestens 3 Kinder, damit sich ein omin&#246;ser Gemeinschaftssinn &#8220;herbei-mendelt&#8221;. Und rund um eine bef&#252;rchtete Begrenztheit der Erd&#246;lressourcen baut er fixe, von Zukunftsangst bestimmte Ideen auf. Man sp&#252;rt, dass die Ideenwelt, in der sich sein Geist herausgebildet hat, die des Europas im beginnenden zwanzigsten Jahrhunderts war.</p>
<p>Aber: Der Mann hungert f&#246;rmlich nach Reaktionen und Meinungen zu seinen Thesen und Geschichten! Wer deshalb Lust und Zeit hat, m&#246;ge sich doch dort als Kommentator bet&#228;tigen. Es d&#252;rfte immer seltener werden, dass man mit Menschen einer solch langen Lebenserfahrung in Austausch treten kann. Nur etwas Geduld muss man sicher mitbringen. Die Antworten werden ihm in seine Offline-Welt &#252;bermittelt, dann dort von ihm beantwortet und zu seiner Freundin zur&#252;ckgeschickt, die sie online stellt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wir Deutschen&#8230;</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.com/2008/05/08/wir-deutschen/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 May 2008 07:13:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SteffenH</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Grundsatzfragen]]></category>

		<category><![CDATA[Humor und Satire]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;haben eine ausgepr&#228;gte Neigung stets anderen die Schuld in die Schuhe zu schieben. Ob das nun bei Lebensmittelpreisen oder einfach nur im privaten Alltag der Fall ist. Ein besonders anschauliches Beispiel ist mir in einem Testbericht f&#252;r ein Smart-Phone aufgefallen:
Das Ger&#228;t ist optisch gut gelungen und auch gut verarbeitet. Das verspiegelte Display ist zwar schick, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;haben eine ausgepr&#228;gte Neigung stets anderen die Schuld in die Schuhe zu schieben. Ob das nun bei <a href="http://iufberlin.wordpress.com/2008/05/07/wer-tauscht-hier-wen/">Lebensmittelpreisen</a> oder einfach nur im privaten Alltag der Fall ist. Ein besonders anschauliches Beispiel ist mir in einem <a href="http://www.inside-handy.de/erfahrungsbericht/o2/xda-orbit-2/5167/1482/">Testbericht f&#252;r ein Smart-Phone</a> aufgefallen:</p>
<blockquote><p>Das Ger&#228;t ist optisch gut gelungen und auch gut verarbeitet. Das verspiegelte Display ist zwar schick, wird jedoch sehr schnell fleckig wenn man das Telefon am Ohr hat was ein paar Minuspunkte gibt.</p></blockquote>
<p>Vielleicht sollte sich der User einfach vor jedem Anruf die Ohren waschen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Der Aasgeier</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.com/2008/05/07/der-aasgeier/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 May 2008 12:27:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Der prominenteste Wahlverlierer der USA l&#228;&#223;t wieder einmal keine Chance ungenutzt.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der prominenteste Wahlverlierer der USA l&#228;&#223;t wieder einmal keine Chance <a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/warme_assgeier_stuerzen_sich_auf_burma/">ungenutzt</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Verbieten hilft</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.com/2008/05/06/verbieten-hilft/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 May 2008 14:41:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boche</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Verbieten ist &#8220;in&#8221; hierzulande. 
Was tun, wenn Menschen f&#252;r zu wenig Geld zu lange arbeiten? Verbieten, verhaften, das wenige Geld wegnehmen.
Was tun, wenn Nichtraucher nicht gen&#252;gend gastronomische Angebote vorfinden? Rauchern wird das Rauchen in allen Lokalen verboten.
Und was tun, wenn Kinder und Jugendliche zu zeitig in ihrem jungen Leben zu oft und zu viel Alkohol [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verbieten ist &#8220;in&#8221; hierzulande. </p>
<p>Was tun, wenn Menschen f&#252;r zu wenig Geld zu lange arbeiten? Verbieten, verhaften, das wenige Geld wegnehmen.<br />
Was tun, wenn Nichtraucher nicht gen&#252;gend gastronomische Angebote vorfinden? Rauchern wird das Rauchen in allen Lokalen verboten.</p>
<p>Und was tun, wenn Kinder und Jugendliche zu zeitig in ihrem jungen Leben zu oft und zu viel Alkohol trinken? Die Alkohol-Werbung verbieten.<br />
<a href="http://www.welt.de/politik/article1969722/Viele_Eltern_wuenschen_sich_Werbeverbot_fuer_Bier.html">Fordern Eltern</a>. Also die, die wohl eher erzieherisch gefordert w&#228;ren und &#252;berfordert scheinen.<br />
Ich kann mich gut an die Zeit erinnern, als ich 16-, 17-j&#228;hrig in der DDR lebte. Alkoholwerbung gab es nicht. Und trotzdem waren Bes&#228;ufnisse an jedem Wochenende ein verbreitetes Ph&#228;nomen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der gro&#223;e Sprung nach vorn</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.com/2008/05/06/der-grosse-sprung-nach-vorn/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 May 2008 13:36:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SteffenH</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[Umweltpolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Das PIK in Potsdam ber&#228;t die Bundesregierung in Sachen Klimawandel. Weil die Forderung nach einer &#8220;Kulturrevolution&#8221; zur Abwendung der Folgen des Treibhauseffekts bei einigen Lesern zu Assoziationen mit einer finsteren chinesischen Epoche f&#252;hrten, wurde die Radikalkur jetzt in eine &#8220;Gro&#223;e Transformation&#8221; des globalen Wirtschaftslebens, inklusive Neudefinition von Stadt- und Landleben umbenannt. Ich kann mir nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <a href="http://www.pik-potsdam.de/">PIK</a> in Potsdam ber&#228;t die Bundesregierung in Sachen Klimawandel. Weil die Forderung nach einer <a href="http://209.85.135.104/search?q=cache:klWr4ic1pRIJ:www.pik-potsdam.de/infothek/sieben-kernaussagen-zum-klimawandel+pik+sieben+Kernaussagen+Klimawandel&amp;hl=de&amp;ct=clnk&amp;cd=1&amp;gl=de">&#8220;Kulturrevolution&#8221;</a> zur Abwendung der Folgen des Treibhauseffekts bei einigen Lesern zu Assoziationen mit einer finsteren chinesischen Epoche f&#252;hrten, wurde die Radikalkur jetzt in eine <a href="http://www.pik-potsdam.de/infothek/sieben-kernaussagen-zum-klimawandel">&#8220;Gro&#223;e Transformation&#8221;</a> des globalen Wirtschaftslebens, inklusive Neudefinition von Stadt- und Landleben umbenannt. Ich kann mir nicht helfen, aber die Wortwahl l&#228;sst immer noch Spielraum f&#252;r <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fer_Sprung_nach_vorn">schlimme Bef&#252;rchtungen</a>.</p>
<p>Via <a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/herr_schellnhuber_und_die_kulturrevolution/">Achse des Guten</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ist die Rente sicher?</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.com/2008/05/06/ist-die-rente-sicher/</link>
		<comments>http://www.bissige-liberale.com/2008/05/06/ist-die-rente-sicher/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 May 2008 13:12:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SteffenH</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[Sozialpolitik]]></category>

		<category><![CDATA[Wirtschaftspolitik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.com/2008/05/06/ist-die-rente-sicher/</guid>
		<description><![CDATA[Manche meinen ja, obgleich die durchaus nicht v&#246;llig von der Hand zu weisenden Argumente letztlich etwas an Substanz vermissen lassen. Vor allem kommen die Anreizeffekte einer privaten Rentenvorsorge gegen&#252;ber einer Rentenabgabe ohne sp&#228;terer Substanzgarantie in diesem Kommentar zu kurz. Kapitalgedeckte Rentensysteme auf Basis privater Spareinlagen und eine soziale Grundsicherung als gesellschaftliche Notsicherung schlie&#223;en sich nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/meinung/kommentare/?cnt=1329742">Manche meinen ja</a>, obgleich die durchaus nicht v&#246;llig von der Hand zu weisenden Argumente letztlich etwas an Substanz vermissen lassen. Vor allem kommen die Anreizeffekte einer privaten Rentenvorsorge gegen&#252;ber einer Rentenabgabe ohne sp&#228;terer Substanzgarantie in diesem Kommentar zu kurz. Kapitalgedeckte Rentensysteme auf Basis privater Spareinlagen und eine soziale Grundsicherung als gesellschaftliche Notsicherung schlie&#223;en sich nicht aus. Nur ist das, was wir heute haben meilenweit von einer derartigen Grundsicherung entfernt. Vielmehr belastet das f&#252;r viele nach wie vor als Hauptquelle der Altersvorsorge gesehene, hart umk&#228;mpfte Umverteilungsvolumen als Abgabe auf Arbeitseinkommen mit den bekannten negativen Anreizeffekten und Ausweichreaktionen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern die Produktivit&#228;t der Gesellschaft und damit ihr Verm&#246;gen auch in Zukunft noch ein solide finanziertes Ruhekissen f&#252;r &#196;ltere zu gew&#228;hrleisten.  </p>
<p>Berliner Leser von B.L.O.G. haben daher Gl&#252;ck am Donnerstag Abend einem <a href="http://iuf-berlin.org/veranstaltungen/2308.php">Vortrag</a> des Vaters der chilenischen kapitalgedeckten Rentenversicherung <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Jos%C3%A9_Pi%C3%B1era">José Piñera</a> zum diesem Thema lauschen zu k&#246;nnen. Ich bin pers&#246;nlich auch zugegen&#8230;</p>
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		<title>Bundesliga-Notizen, au&#223;er der Reihe</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.com/2008/05/04/bundesliga-notizen-ausser-der-reihe/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 May 2008 15:14:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Steckenpferde der Autoren]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Fanfreundschaften&#8221; - das ist ein Mythos, der durch die eisernen Fans aller bekannteren Fu&#223;ballmannschaften geistert. Viele &#252;berlebten den Zeitpunkt ihrer Initiierung nicht lange. Das ist kein Wunder: Beim Fu&#223;ball treffen die Mannschaften pro Saison nicht nur zweimal direkt aufeinander, &#252;ber die Tabelle gibt es noch eine weitere Rivalit&#228;t.
Eine Fan-Freundschaft, die sehr lange gehalten hat, konnte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Fanfreundschaften&#8221; - das ist ein Mythos, der durch die eisernen Fans aller bekannteren Fu&#223;ballmannschaften geistert. Viele &#252;berlebten den Zeitpunkt ihrer Initiierung nicht lange. Das ist kein Wunder: Beim Fu&#223;ball treffen die Mannschaften pro Saison nicht nur zweimal direkt aufeinander, &#252;ber die Tabelle gibt es noch eine weitere Rivalit&#228;t.</p>
<p>Eine Fan-Freundschaft, die sehr lange gehalten hat, konnte ich gestern live im Berliner Olympiastadion erleben: &#8220;Ein B&#252;ndnis f&#252;r die Ewigkeit&#8221; stand da zu lesen, und hinter dem Bekenntnis steckt statistische Substanz: Hertha und der KSC sind sich lange Zeit geschickt aus dem Weg gegangen. Dennoch entstand die Fan-Freundschaft zu einem Zeitpunkt, als beide Mannschaften in derselben Liga spielten. Bei einem Spiel in Karlsruhe wurde der Berliner Anhang auf ungew&#246;hnlich freundliche Weise begr&#252;&#223;t (so sind sie, die Badener, wenn es sich bei den G&#228;sten nicht gerade um Schwaben handelt), und von da an nahmen die Dinge ihren Lauf. </p>
<p>Es hat seinen eigenen Reiz, wenn im Berliner Olympiastadion die Ostkurve &#8220;Kaaarls-ruuu&#8211;he&#8221; ruft und die der Fanblock der G&#228;ste neben dem Marathontor &#8220;Hertha, Hertha&#8221; antwortet. Der verbindende Schlachtruf lautet &#8220;Hertha und der KSC&#8221; (gesungen nach der Melodie von &#8220;Wo bleibt denn das 1:0&#8243; - das Schlager-Original ist mir leider nicht bekannt). Schon den ganzen Freitag &#252;ber waren an den touristischen Berliner &#8220;Hotspots&#8221; KSC-Fans anzutreffen, und die gesamte Stimmung war v&#246;llig entspannt. Zu Spielbeginn wurde auch die KSC-Hymne gespielt und die KSC-Fahne geschwenkt. Ich vermisste nur &#8220;Willi Wildpark&#8221;, das Karlsruher Maskottchen. Und dessen Fehlen war wahrscheinlich auch der Grund f&#252;r die Niederlage, die bei mir und meiner Liebsten beinahe zu einer Beziehungskrise gef&#252;hrt h&#228;tte, als ich trotz aller (wirklich ernstgemeinten, aber alte Liebe rostet nie) Neutralit&#228;tsbekundungen zum 3:1 der Hertha aufsprang und die Faust gen Himmel stie&#223; (dass es Abseits war, konnte ich von meiner Position aus nicht sehen).</p>
<p>Zum Spiel: Der KSC hat sich wirklich gut verkauft und seine Klasse bewiesen, aber ohne Kennedy zeigte sich wieder einmal, dass die Badener einfach zu viele Chancen brauchen. Hertha hatte Dusel beim 1:0, spielte super zum 2:0 und erzielte einen vom Gl&#252;ck beg&#252;nstigten (Ball sprang vom Pfosten zu Skacel) irregul&#228;ren (Mineiro war im Abseits) Treffer. </p>
<p>Das ist Fu&#223;ball.</p>
<p>P.S.: Mir gef&#228;llt es sehr, das umgebaute Olympiastadion. Und die blaue Laufbahn ist voll o.k.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>&#220;ber Bulgaren und andere minderwertige Fremdlinge</title>
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		<pubDate>Sun, 04 May 2008 14:22:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Wirtschaftspolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Sch&#246;ne am &#246;ffentlich ge&#228;u&#223;erten Moralismus ist, dass er individuell nichts kostet. Etwas weniger sch&#246;n f&#252;r die Betreffenden ist vielleicht, dass diese Haltung schon im NT einen prominenten Platz einger&#228;umt bekommen hat (Lk 18, 9ff.).
Da entr&#252;sten sich bei uns in einer Diskussion &#252;ber das Verbot deutscher Beh&#246;ren, Bulgaren hierzulande zu Bedingungen arbeiten zu lassen, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Sch&#246;ne am &#246;ffentlich ge&#228;u&#223;erten Moralismus ist, dass er individuell nichts kostet. Etwas weniger sch&#246;n f&#252;r die Betreffenden ist vielleicht, dass diese Haltung schon im NT einen prominenten Platz einger&#228;umt bekommen hat (Lk 18, 9ff.).</p>
<p>Da entr&#252;sten sich bei uns in einer Diskussion &#252;ber das Verbot deutscher Beh&#246;ren, <a href="http://www.bissige-liberale.com/2008/04/29/da-werden-sie-geholfen/">Bulgaren hierzulande zu Bedingungen arbeiten zu lassen</a>, die der gute Deutsche als unzumutbar ablehnen gelernt hat, die Moralisten nach allen Regeln der Kunst. Zum Kotzen sei das, die armen Bulgaren. <span id="more-2050"></span></p>
<p>Genau. Die armen Bulgaren. Die Bulgaren, die da zu einem Lohn gearbeitet haben, der den deutschen Moralisten an Menschenrechtsverletzungen gemahnt, sind n&#228;mlich offensichtlich arm, und die M&#246;glichkeit, f&#252;r ein paar hundert Euro in Deutschland arbeiten zu k&#246;nnen, erscheint ihnen offensichtlich als probates Mittel, dieser Lage zumindest teilweise abzuhelfen. Aber nein, da der deutsche Moralist selbst nie zu diesen Bedingungen arbeiten w&#252;rde, kann er es nat&#252;rlich nicht durchgehen lassen, wenn diese dummen Bulgaren &#252;ber ihr eigenes Wohl selbst so furchtbar falsch entscheiden. Da er aber nicht so direkt zugeben m&#246;chte, diesen dummen Osteurop&#228;ern Vorschriften machen zu wollen, muss er sich absolut sicher sein, dass die Vertragspartner der Bulgaren &#252;blen Zwang auf diese ausge&#252;bt haben. So sicher, dass er daf&#252;r nicht den Beweis f&#252;hren muss, sondern dies f&#252;r die Behauptung des Gegenteils verlangen kann.</p>
<p>Und wie schrecklich inhuman sind doch diese Liberalen, die den Bulgaren die Chance lassen wollen, die diese f&#252;r sich gesehen haben. </p>
<p>Nee Jungs. K&#252;mmert euch lieber &#252;ber den Balken in eurem eigenen Auge. Ich habe Leute, die mangels Kapital keine andere Chance hatten, in meinem M&#252;ll w&#252;hlen sehen, und selbst die galten in dem Land noch sozusagen als gehobene Unternehmer. Eure Sonntagsreden, die in Wirklichkeit nur ein Ziel erf&#252;llen, n&#228;mlich deutschen Anbietern ein ausk&#246;mmliches Verdienst in der betreffenden Branche zu erm&#246;glichen, helfen diesen Menschen &#252;berhaupt nicht. Im Gegenteil, bestenfalls missbraucht ihr die Armut dieser Leute dazu, sie in Abh&#228;ngigkeit zu halten.  Und schlimmstenfalls interessiert sie euch einen feuchten Kehricht. Arme Osteurop&#228;er und arme Chinesen haben euch fr&#252;her nie gest&#246;rt. Da waren sie nicht nur keine Konkurrenz zu deutschen Arbeitnehmern, da waren sie auch unsichtbar. L&#228;ndliche Armut ist eben Schicksal, und ab und an spendet man halt einer Hilfsorganisation, die einen Sack Reis &#252;ber den Hungergebieten abwirft.</p>
<p>Ehrlich, Jungs: Zum Kotzen ist nur euer Pharis&#228;ertum.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der &#214;sterreicher als solcher &#8230;</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.com/2008/05/03/der-oesterreicher-als-solcher/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 May 2008 18:37:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stefanolix</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit den Verbrechen von Amstetten scheint es wieder einmal klar zu sein: der &#214;sterreicher als solcher ist obrigkeitsh&#246;rig, hat eine sture Mentalit&#228;t der Realit&#228;tsverweigerung und ist grunds&#228;tzlich verkniffen. Ein prominenter A-Blogger kennt sich in &#214;sterreich bestens aus, ist deshalb prinzipiell nicht &#252;berrascht vom Geschehen und schreibt zum Fall Amstetten:

Der Fall Amstetten ist furchtbar, aber ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit den Verbrechen von Amstetten scheint es wieder einmal klar zu sein: der &#214;sterreicher als solcher ist obrigkeitsh&#246;rig, hat eine sture Mentalit&#228;t der Realit&#228;tsverweigerung und ist grunds&#228;tzlich verkniffen. Ein prominenter A-Blogger kennt sich in &#214;sterreich bestens aus, ist deshalb prinzipiell nicht &#252;berrascht vom Geschehen und <a href="http://rebellmarkt.blogger.de/stories/1114773/">schreibt zum Fall Amstetten</a>:</p>
<blockquote><p>
Der Fall Amstetten ist furchtbar, aber ich bin nicht &#252;berrascht, dass es sowas in &#214;sterreich gibt. Auch hier wieder: Etwas von der Obrigkeitsdenke, die in Deutschland kaum mehr vorstellbar ist. Es gibt da so eine bockige, sture, unsagbar dumme Mentalit&#228;t der Realit&#228;tsverweigerung von oben herab [...]
</p></blockquote>
<p>In den letzten Tagen wird viel &#252;ber diesen Schwerverbrecher geredet, der seine eigenen Kinder in furchtbarer Gefangenschaft und Isolation hielt. Das Schreckliche l&#228;sst viele Menschen sprachlos zur&#252;ck, andere schreien wieder einmal nach der Todesstrafe oder geh&#246;ren eben zu den schon-immer-gewusst-Habern.</p>
<p>Manche Medien beklagen die »Hetzjagd auf die Opfer von Amstetten« und saugen doch zur gleichen Zeit selbst Honig aus dem Fall. Seitenweise wird Papier damit gef&#252;llt, viele Gigabyte Daten werden erzeugt. Aber es geht um ein singul&#228;res Verbrechen, das nicht mehr r&#252;ckg&#228;ngig gemacht werden kann. K&#246;nnte man auch nur ein Zehntel dieses Papiers mit einem anderen Thema aus &#214;sterreich bedrucken oder wenigstens ein Gigabyte Speicherplatz f&#252;r einen anderen Zweck bereitstellen? Ich habe am Rand der deutschen Medienlandschaft ein solches Thema gefunden&nbsp;&#8230;<br />
<span id="more-2049"></span><br />
Es wird gern vergessen oder verdr&#228;ngt, dass mitten in der deutschen und &#246;sterreichischen Gesellschaft auch Kinder in relativer Freiheit leben und trotzdem isoliert sind. Reden wir deshalb &#252;ber einen anderen &#214;sterreicher, der nichts von »Obrigkeitsdenke« hielt und viele Kinder vor der Isolation bewahrte: reden wir &#252;ber Heinz Forcher.</p>
<p>Sein Kampf gegen die Obrig- und H&#246;rigkeit begann vielleicht gerade zu der Zeit, als der Verbrecher von Amstetten mit dem Bau des Verlieses begann. Heinz Forchers Sohn ist heute knapp 30 Jahre alt. Er hat im Alter von wenigen Monaten einen dramatischen Sauerstoffmangel erlitten und ist seitdem mehrfach behindert. Der Weg eines solchen Kindes f&#252;hrte damals nach den Regeln der Obrigkeit &#252;ber die Sonderschule in die Sonderwerkstatt &#8212; und mit dem Pr&#228;fix »Sonder« ist hier wie dort nicht das Besondere, sondern das Abgesonderte gemeint.</p>
<p>Doch Heinz Forcher wollte das nicht hinnehmen. Wie wir oben gelernt haben, ist der &#214;sterreicher stur und verkniffen: Heinz Forcher arbeitete nun also mit all seiner Sturheit darauf hin, dass sein Sohn eine normale Grundschule besuchen sollte. Er nahm wirtschaftliche Verluste in Kauf, er war oft am Verzweifeln und Aufgeben, aber er erreichte schlie&#223;lich sein Ziel: sein Sohn Ernst Forcher wurde als erstes behindertes Kind in eine normale Grundschule aufgenommen.</p>
<p>W&#228;re Heinz Forcher nun obrigkeitsh&#246;rig genug gewesen, dann h&#228;tte er an dieser Stelle froh und dankbar sein m&#252;ssen. Aber zu diesem Zeitpunkt begann eine Entwicklung, die es &#8212; nach den g&#228;ngigen Vorurteilen &#8212; &#252;berhaupt nicht h&#228;tte geben d&#252;rfen: die Sonderschule in dieser Gegend wurde n&#228;mlich schrittweise &#252;berfl&#252;ssig gemacht. </p>
<p>Denn der Rektor der Sonderschule, in die Ernst Forcher nicht eingeschult wurde, war selbst nicht so obrigkeitsh&#246;rig, dass er sich mit der Absonderung seiner Sch&#252;tzlinge abgefunden h&#228;tte. Er k&#228;mpfte von diesem Zeitpunkt an ebenfalls darum, dass behinderte Kinder m&#246;glichst gemeinsam mit den anderen Kindern lernen sollten. Die Sonderschule wurde schrittweise &#252;berfl&#252;ssig und ist heute tempor&#228;r stillgelegt. </p>
<p>Aber damit nicht genug: weil die Behinderten mit den anderen Kindern gemeinsam lernten, konnten sie in manchen F&#228;llen auch Ausbildungs- und Arbeitspl&#228;tze auf dem freien Arbeitsmarkt bekommen. Nat&#252;rlich geht es dabei in vielen F&#228;llen um Arbeitspl&#228;tze, auf die der normale &#246;sterreichische oder deutsche Spie&#223;b&#252;rger von oben herabsieht. Aber was ist falsch daran, wenn ein Mensch mit einer leichten Behinderung nicht mehr auf stupide Weise T&#252;ten faltet, sondern im Supermarkt Regale einr&#228;umt? &#8212; Wenn ihn ein Kundenkontakt &#252;berfordert, zeigt er eine Karte, auf der steht, dass der Kunde bitte einen anderen Mitarbeiter ansprechen sollte.</p>
<p>Die ganze Geschichte kann man in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift <em>brandeins</em> nachlesen und schon f&#252;r diesen Artikel lohnt sich der Kauf. Der Artikel ist momentan <a href="http://www.brandeins.de/home/inhalt_detail.asp?id=2667&amp;MenuID=8&amp;MagID=101&amp;sid=su217246391058540952&amp;umenuid=1">bis auf eine kurze Zusammenfassung</a> noch nicht online verf&#252;gbar, aber er d&#252;rfte ab Anfang Juni 2008 verf&#252;gbar sein.</p>
<p>Mein pers&#246;nliches Fazit: mir als Liberalem kann das aus mehrfacher Sicht nur recht sein. Es gibt etwas weniger Bevormundung und Isolation, es gibt etwas mehr Selbstbestimmung und es kommen Menschen auf den freien Arbeitsmarkt, die sonst nie eine Chance gehabt h&#228;tten. </p>
<p>Sicher melden sich jetzt Libert&#228;re und sagen mir, dass doch aber jegliche Staatsschule zu verurteilen sei. Sicher melden sich &#214;sterreich-Hasser und sagen mir, dass ich doch gerade in allem das Falsche s&#228;he. Und die Anh&#228;nger des linkssozialen Bevormundungskartells werden sicher auf die gesch&#252;tzten Sonderr&#228;ume verweisen, die man den Behinderten doch nicht nehmen d&#252;rfe. Aber weil es hier um Selbstbestimmung, um Grundrechte, um Bildung und um Wirtschaft geht, ist das ein Thema f&#252;r unser liberales Blog. Auch wenn nun vielleicht wieder einige andere meinen, wir h&#228;tten <a href="http://www.bissige-liberale.com/2008/04/30/brett-vorm-kopf/#comment-30915">ein Brett vor dem Kopf</a>&nbsp;&#8230;&nbsp;damit muss man eben manchmal leben.</p>
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		<title>Mein Tanz in den Mai</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Apr 2008 13:34:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boche</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Gr&#246;nland wurde selbstst&#228;ndig, Elvis heiratete, Goebbels macht seinem Leben endlich ein Ende, in Chicago t&#246;ten Unbekannte Polizisten mit einer Bombe (was mit Unrechtsurteilen seitens des Staates beantwortet wurde), Papst Benedikt IX. verkauft den Stuhl des Stellvertreters Gottes, der Einwegpfand wurde eingef&#252;hrt  - jeder feiert morgen das, was ihm feiernsw&#252;rdig erscheint. Wem noch kein Anlass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gr&#246;nland wurde selbstst&#228;ndig, Elvis heiratete, Goebbels macht seinem Leben endlich ein Ende, in Chicago t&#246;ten Unbekannte Polizisten mit einer Bombe (was mit Unrechtsurteilen seitens des Staates beantwortet wurde), Papst Benedikt IX. verkauft den Stuhl des Stellvertreters Gottes, der Einwegpfand wurde eingef&#252;hrt  - jeder feiert morgen das, was ihm feiernsw&#252;rdig erscheint. Wem noch kein Anlass eingefallen ist, schaut einfach <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/1._Mai">hier bei Wikipedia</a> nach.</p>
<p>Ich f&#252;r meinen Teil feiere morgen den Fr&#252;hling mit ein paar Spatenstichen im Garten, die Freundschaft mit Spargel und Grillfleisch, und die Freiheit, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:1989_CPA_6059.jpg">organisierter Verbl&#246;dung sozialistischer Couleur</a> entkommen zu sein. Statt roten Fahnen, Aufm&#228;rschen und revolution&#228;rem Geschwafel gibts bei Familie Boche: drau&#223;en spielende Kinder, k&#252;hles Bier f&#252;r die Gro&#223;en, Vogelgezwitscher und hoffentlich etwas Sonne.</p>
<p>Ich w&#252;nsche allen Nicht-Marschierenden einen sch&#246;nen freien Tag! Den anderen gute Besserung.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Noch ein Brett vorm Kopf &#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Apr 2008 10:43:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie das in der Praxis aussehen kann, wenn sich &#8220;wohlmeinende&#8221; Leute um das &#8220;Gemeinwohl&#8221; k&#252;mmern, beschreibt SpoN als Vorschlag.
Die Vorstellung, Wirtschaftskoryph&#228;en wie Glos, Gabriel, Lafontaine, Tiefensee oder Nahles w&#252;rde nicht mehr nur bei staatlichen Banken oder der Bahn ihr Unwesen treiben, sondern zweistellige Milliardenbetr&#228;ge an Beteiligungsverm&#246;gen steuern, l&#246;st schon Gruseln aus.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie das in der Praxis aussehen kann, wenn sich &#8220;wohlmeinende&#8221; Leute um das &#8220;Gemeinwohl&#8221; k&#252;mmern, beschreibt SpoN als <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,550512,00.html">Vorschlag</a>.</p>
<p>Die Vorstellung, Wirtschaftskoryph&#228;en wie Glos, Gabriel, Lafontaine, Tiefensee oder Nahles w&#252;rde nicht mehr nur bei staatlichen Banken oder der Bahn ihr Unwesen treiben, sondern zweistellige Milliardenbetr&#228;ge an Beteiligungsverm&#246;gen steuern, l&#246;st schon Gruseln aus.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Brett vorm Kopf&#8230;</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.com/2008/04/30/brett-vorm-kopf/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Apr 2008 09:15:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SteffenH</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>

		<category><![CDATA[Grundsatzfragen]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; oder mit den Worten von Hartmut Kliemt:
Der durchschnittliche theoretische Ethiker hat anscheinend ebensolche Schwierigkeiten wie jeder andere zu begreifen, dass die je eigenen Vorstellungen vom Gemeinwohl am Ende nicht das Gemeinwohl, sondern nur je eigene Vorstellungen vom allgemeinen Wohl definieren.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; oder mit den Worten von <a href="http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=110#more-110">Hartmut Kliemt</a>:</p>
<blockquote><p>Der durchschnittliche theoretische Ethiker hat anscheinend ebensolche Schwierigkeiten wie jeder andere zu begreifen, dass die je eigenen Vorstellungen vom Gemeinwohl am Ende nicht das Gemeinwohl, sondern nur je eigene Vorstellungen vom allgemeinen Wohl definieren.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Da werden sie geholfen</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.com/2008/04/29/da-werden-sie-geholfen/</link>
		<comments>http://www.bissige-liberale.com/2008/04/29/da-werden-sie-geholfen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 12:20:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SteffenH</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[SPON posaunt im Zusammenhang mit der &#8220;Aufdeckung&#8221; eines Falls von niedrigen Stundenl&#246;hnen:
Die Zollbeamten fanden zehn Bulgaren vor, die ohne Arbeitsgenehmigung W&#228;rmed&#228;mmungen an der Au&#223;enfassade von Wohnh&#228;usern durchf&#252;hrten. Die M&#228;nner h&#228;tten f&#252;r einen Stundenlohn von nur zwei bis drei Euro w&#246;chentlich bis zu 70 Stunden arbeiten m&#252;ssen, berichtete eine Beh&#246;rdensprecherin an diesem Dienstag.

M&#252;ssen? Angesichts der Tatsache, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,550464,00.html">SPON posaunt</a> im Zusammenhang mit der &#8220;Aufdeckung&#8221; eines Falls von niedrigen Stundenl&#246;hnen:</p>
<blockquote><p>Die Zollbeamten fanden zehn Bulgaren vor, die ohne Arbeitsgenehmigung W&#228;rmed&#228;mmungen an der Au&#223;enfassade von Wohnh&#228;usern durchf&#252;hrten. Die M&#228;nner h&#228;tten f&#252;r einen Stundenlohn von nur zwei bis drei Euro w&#246;chentlich bis zu 70 Stunden arbeiten m&#252;ssen, berichtete eine Beh&#246;rdensprecherin an diesem Dienstag.
</p></blockquote>
<p>M&#252;ssen? Angesichts der Tatsache, dass keine bewaffneten Aufseher an der Baustelle erw&#228;hnt wurden gehe ich davon aus, dass die Bulgaren arbeiten wollten. Sie sind immerhin extra aus Bulgarien nach Deutschland f&#252;r einen dieser Jobs gekommen. Die Rettungsaktion verlief jedoch erfolgreich:</p>
<blockquote><p>Bei den Vernehmungen stellte sich heraus, dass die Schwarzarbeiter bereits seit zwei Monaten illegal auf der Baustelle besch&#228;ftigt waren. Gegen sie wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet, sie mussten die T&#228;tigkeit einstellen.
</p></blockquote>
<p>Ich kann mir die Dankbarkeit in ihren Gesichtern lebhaft vorstellen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Fluchthelfer</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.com/2008/04/28/fluchthelfer/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Apr 2008 09:15:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SteffenH</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>

		<category><![CDATA[International]]></category>

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		<description><![CDATA[Z&#228;hneknirschend nimmt die ultralinke Blogosph&#228;re die diesj&#228;hrige Verleihung des Milton-Friedman-Preises des Cato-Institute an den venezuelanischen Studentenf&#252;hrer Yon Goicoechea auf. Dabei wird ihm nicht nur sein erfolgreicher Einsatz gegen die undemokratische Machtmaximierung von Hugo Chavez via Verfassungsreform und die Annahme des Preisgeldes zum Vorwurf gemacht, nein auch seine ganz private Initiative als Miteigent&#252;mer eines Kofferherstellers ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Z&#228;hneknirschend nimmt die <a href="http://www.amerika21.de/nachrichten/inhalt/2008/apr/geld-gegen-revolution">ultralinke Blogosph&#228;re</a> die diesj&#228;hrige <a href="http://www.cato.org/special/friedman/goicoechea/index.html">Verleihung des Milton-Friedman-Preises des Cato-Institute</a> an den venezuelanischen Studentenf&#252;hrer Yon Goicoechea auf. Dabei wird ihm nicht nur sein erfolgreicher Einsatz gegen die undemokratische Machtmaximierung von Hugo Chavez via Verfassungsreform und die Annahme des Preisgeldes zum Vorwurf gemacht, nein auch seine ganz private Initiative als Miteigent&#252;mer eines Kofferherstellers ist den Klassenk&#228;mpfern suspekt. Schlie&#223;lich wurde dem Startkapital der Firma noch eine &#246;ffentliche Finanzspritze als Wirtschaftsf&#246;rderung beiseite gestellt. Einmal abgesehen davon, dass die benachbarten Blogger sich nicht gerade aufs Kalkulieren von Wechselkursen verstehen und diese Tatsache ganz kr&#228;ftig zu ihrem Gunsten ausnutzen, wundert man sich, seit wann die Linke etwas gegen &#246;ffentliche F&#246;rdergelder hat. Sind sie doch sonst die Ersten, die der Meinung w&#228;ren, man m&#252;sste kleinen Leuten mit &#246;ffentlichen Mitteln unter die Arme greifen. Es gibt offenbar ein Problem: Auch in einer Ideologie der Gleichheit sind nicht alle gleich, vor allem, wenn sie nicht auf der richtigen Seite stehen. Oder nimmt man ihm auch noch &#252;bel, dass er denjenigen die Venezuela den R&#252;cken kehren wollen mit seinen Koffern noch das notwendige Fluchtequipment liefert?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Allerfeinste Handarbeit</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Apr 2008 11:41:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SteffenH</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Humor und Satire]]></category>

		<category><![CDATA[Wirtschaftspolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Das britische Office of Government Commerce hat ganze 14000 britische Pfund in den Sand gesetzt, blo&#223; weil die halbe Welt so eine schmutzige Phantasie hat.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das britische Office of Government Commerce hat ganze <a href="http://www.telegraph.co.uk/news/main.jhtml?xml=/news/2008/04/24/nogc124.xml">14000 britische Pfund in den Sand gesetzt</a>, blo&#223; weil die halbe Welt so eine schmutzige Phantasie hat.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Gr&#252;ne Unterlassungss&#252;nde</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.com/2008/04/24/gruene-unterlassungssuende/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Apr 2008 12:53:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SteffenH</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Grundsatzfragen]]></category>

		<category><![CDATA[Rochus]]></category>

		<category><![CDATA[Steckenpferde der Autoren]]></category>

		<category><![CDATA[Umweltpolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein wunderbares Beispiel f&#252;r &#214;ko-Propaganda, die mit dem unzureichenden naturwissenschaftlichen, technischen und &#246;konomischen Wissen ihrer Zielgruppe spielt, ist der Webtrailer &#8220;The Story of Stuff&#8221;. Nicht dass die zwanzigmin&#252;tige Missinformationskampagne nicht auch das eine oder andere F&#252;nkchen Realit&#228;t verarbeitet, aber ich wei&#223; ehrlich gesagt nicht, wo ich mit dem Aufz&#228;hlen der eingebauten Fehler anfangen und wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein wunderbares Beispiel f&#252;r &#214;ko-Propaganda, die mit dem unzureichenden naturwissenschaftlichen, technischen und &#246;konomischen Wissen ihrer Zielgruppe spielt, ist der Webtrailer <a href="http://www.storyofstuff.com/">&#8220;The Story of Stuff&#8221;</a>. Nicht dass die zwanzigmin&#252;tige Missinformationskampagne nicht auch das eine oder andere F&#252;nkchen Realit&#228;t verarbeitet, aber ich wei&#223; ehrlich gesagt nicht, wo ich mit dem Aufz&#228;hlen der eingebauten Fehler anfangen und wieder aufh&#246;ren soll. Ich &#252;berlasse diese frustrierende Aufgabe daher unseren Lesern. Viel Spa&#223;!</p>
<p>PS: Wer nach dem Filmchen auch seinen iPod wegwerfen m&#246;chte, kann ihn gern mir geben. Immerhin hat er oder sie dann auch etwas mehr Zeit noch einmal die Schulbank zu dr&#252;cken, um ein paar Basics der &#214;kologie, Chemie, Toxikologie und &#214;konomie nachzuholen, die einem bei dieser Reaktion definitiv fehlen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ein linkes Ding?</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.com/2008/04/23/ein-linkes-ding/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Apr 2008 14:08:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SteffenH</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Grundsatzfragen]]></category>

		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[Kein Leser wird es gerade von mir erwarten, aber auch ich muss heute mal etwas Negatives &#252;ber ein Unternehmen loswerden. Nicht das ich mit seiner Servicequalit&#228;t nicht zufrieden w&#228;re. Nein, der Online-Buchh&#228;ndler hat seinen Job zu meiner vollsten Zufriedenheit erledigt und eigentlich 5 Sterne verdient. Aber &#252;ber folgende Passage aus einer Best&#228;tigungsmail zur Kaufabwicklung muss [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kein Leser wird es gerade von mir erwarten, aber auch ich muss heute mal etwas Negatives &#252;ber ein Unternehmen loswerden. Nicht das ich mit seiner Servicequalit&#228;t nicht zufrieden w&#228;re. Nein, der <a href="http://betterworld.com/">Online-Buchh&#228;ndler</a> hat seinen Job zu meiner vollsten Zufriedenheit erledigt und eigentlich 5 Sterne verdient. Aber &#252;ber folgende Passage aus einer Best&#228;tigungsmail zur Kaufabwicklung muss ich mich doch sehr wundern:</p>
<blockquote><p>Die Feedback Einstufung auf Amazon&#8217;s Webseite ist sehr wichtig fuer uns. Wenn sie mit Ihrer Bestellung zufrieden sind, wuerden wir es sehr schaetzen, wenn Sie sich die Zeit nehmen wuerden uns ein positives Feedback zu hinterlassen, und uns die Einstufung &#8220;5Sterne&#8221; zu geben. (BITTE nutzen Sie die Bewertung nicht, um uns auf diesem Weg Ihr Problem mir der Bestellung mitzuteilen. Wenn Sie uns e-mailen, werden Sie eine schnellere Antwort erhalten. Ausserdem liegt uns sehr daran eine Loesung fuer das Problem zu finden, so dass wir unsere 5 Sterne verdienen.)</p></blockquote>
<p>Die Feedback-Einstufung ist vor allem auch f&#252;r andere Kunden als objektives Informationsinstrument sehr wichtig, also bin ich geneigt hier mit Punkteabzug zu reagieren. Was sagt ihr dazu?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Anders formuliert</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.com/2008/04/23/anders-formuliert/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Apr 2008 10:18:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SteffenH</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bauernverbandspr&#228;sident zur Presse:
In den j&#252;ngsten Milchpreis-Verhandlungen hatten die Discounter Aldi und Lidl drastische Preissenkungen durchgesetzt. Bauernverbandspr&#228;sident Gerd Sonnleitner warf den Discountern in der ARD deshalb &#8220;Raubtierkapitalismus&#8221; vor. &#8220;Hier hat Aldi seine Marktmacht missbraucht&#8221;, so Sonnleitner. Die Preissenkung koste einen durchschnittlichen Bauern 7000 Euro pro Jahr. Insgesamt entstehe der Landwirtschaft ein Schaden von 650 Millionen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/milchpreise4.html">Der Bauernverbandspr&#228;sident zur Presse</a>:</p>
<blockquote><p>In den j&#252;ngsten Milchpreis-Verhandlungen hatten die Discounter Aldi und Lidl drastische Preissenkungen durchgesetzt. Bauernverbandspr&#228;sident Gerd Sonnleitner warf den Discountern in der ARD deshalb &#8220;Raubtierkapitalismus&#8221; vor. &#8220;Hier hat Aldi seine Marktmacht missbraucht&#8221;, so Sonnleitner. Die Preissenkung koste einen durchschnittlichen Bauern 7000 Euro pro Jahr. Insgesamt entstehe der Landwirtschaft ein Schaden von 650 Millionen Euro.</p></blockquote>
<p>Ein Verbrauchervertreter entgegnet:</p>
<blockquote><p>In den j&#252;ngsten Milchpreis-Verhandlungen hatten die Discounter Aldi und Lidl drastische Preissenkungen durchgesetzt. Konsument SteffenH lobt die Discounter bei den B.L.O.G.s als &#8220;Wohlt&#228;ter&#8221;. &#8220;Hier hat Aldi seine Marktmacht standhaft f&#252;r uns alle eingesetzt&#8221;, so SteffenH. Die Preissenkung spare einem durchschnittlichen Verbraucher etliche Euro pro Jahr. Insgesamt entstehe deutschen Konsumenten ein Nutzen von 650 Millionen Euro.</p></blockquote>
<p>F&#252;r weitere Informationen stand SteffenH leider nicht mehr zur Verf&#252;gung. Er hatte es pl&#246;tzlich eilig, wollte er sich doch von dem gesparten Geld beim Elektrodiscounter um die Ecke jetzt doch endlich diesen s&#252;ndhaft teuren iPod kaufen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Koalitions-Arithmetik</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.com/2008/04/21/koalitions-arithmetik/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Apr 2008 21:18:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[So hei&#223;t das wohl, dem wir vielleicht die erste schwarz-gr&#252;ne Koalition auf L&#228;nderebene zu verdanken haben.
Gewettert wird gegen diese Koalition von vielen Seiten. Die Linken sind entt&#228;uscht, dass die Gr&#252;nen nicht so links sind wie erhofft. Die Liberalen sind entt&#228;uscht, dass die CDU nicht so liberal ist wie erhofft. Und die Rechten sind entt&#228;uscht, weil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So hei&#223;t das wohl, dem wir vielleicht die erste schwarz-gr&#252;ne Koalition auf L&#228;nderebene zu verdanken haben.</p>
<p>Gewettert wird gegen diese Koalition von vielen Seiten. Die Linken sind entt&#228;uscht, dass die Gr&#252;nen nicht so links sind wie erhofft. Die Liberalen sind entt&#228;uscht, dass die CDU nicht so liberal ist wie erhofft. Und die Rechten sind entt&#228;uscht, weil sie das meinen, was die anderen gerade verworfen haben.</p>
<p>Aber tun wir mal etwas, was manchen Menschen extrem zuwider ist. Betrachten wir die Tatsachen. Die einzige Alternative zu Schwarz-Gr&#252;n war Schwarz-Rot. Sollen jetzt die Gr&#252;nen grunds&#228;tzlich linker sein als die Sozis? Oder die Sozis konservativen Werten eher verbunden sein als die Gr&#252;nen?</p>
<p>Nein: Das Gegenfeuer von FDP und SPD ist ein taktisches. Man beschimpft den Lieblingskoalitionspartner f&#252;r die Erweiterung seiner Optionen. Nicht der Rede wert.</p>
<p>Ich finde schwarz-gr&#252;n gut. Nicht, weil ich besonders viel Hoffnungen in diese Konstellation setzte. Nicht, weil ich eine der beiden Parteien in der Regierung sehen wollte. Sondern einzig und allein deswegen, weil es das (auf L&#228;nderebene) noch nie gegeben hat. Als Marktwirtschaftler ist man f&#252;r neue Optionen immer extrem dankbar. Vielleicht wird ja was draus. Den Versuch ist es allemal wert.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Alles Gute kommt von oben</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.com/2008/04/21/alles-gute-kommt-von-oben-2/</link>
		<comments>http://www.bissige-liberale.com/2008/04/21/alles-gute-kommt-von-oben-2/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Apr 2008 15:04:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boche</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.com/2008/04/21/alles-gute-kommt-von-oben-2/</guid>
		<description><![CDATA[Dr. Marlies Volkmer verwirrt mich. Sie wei&#223;, was der Verbraucher will. N&#228;mlich eine einheitliche N&#228;hrwertkennzeichnung f&#252;r Dumme.
Keine Ahnung, wie sie es herausgefunden hat. Geht sie von sich selbst aus? Ist sie kurzsichtig oder &#252;bergewichtig oder beides? Marktrecherchen hat sie jedenfalls nicht durchgef&#252;hrt, sonst h&#228;tte sie ihre Forderung wohl mit deren Ergebnissen garniert.
Man k&#246;nnte Frau Dr. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dr. Marlies Volkmer verwirrt mich. Sie <a href="http://www.polixea-portal.de/index.php/Meldungen/Detail/id/199640/n1/Meldungen/n2/MeldungenDetail/">wei&#223;</a>, was der Verbraucher will. N&#228;mlich eine einheitliche N&#228;hrwertkennzeichnung f&#252;r Dumme.<br />
Keine Ahnung, wie sie es herausgefunden hat. Geht sie von sich selbst aus? Ist sie kurzsichtig oder &#252;bergewichtig oder beides? Marktrecherchen hat sie jedenfalls nicht durchgef&#252;hrt, sonst h&#228;tte sie ihre Forderung wohl mit deren Ergebnissen garniert.</p>
<p>Man k&#246;nnte Frau Dr. Volkmer raten, sich eine Anstellung bei einem Lebensmittelproduzenten suchen. Denn wenn es stimmt, dass der Verbraucher w&#252;nscht, was sie meint, w&#228;re das ja ein hervorragendes Alleinstellungsmerkmal mit Potential zum Geldverdienen. Ich druck die Ampel, und der K&#228;ufer rei&#223;t mir die Schokokekse buchst&#228;blich aus der Hand!</p>
<p>Aber nein: In deutschen Landen wird das Gute und W&#252;nschenswerte gesetzlich beschlossen.<br />
Es w&#228;re ja noch sch&#246;ner, wenn man den Einzelnen entscheiden lie&#223;e. Schlie&#223;lich ist der so bl&#246;d und rennt in verqualmte Kneipen, um willenlos seine Lungen zu ruinieren.<br />
Er ist (unterhalb einer bestimmten Einkommensgrenze jedenfalls) unf&#228;hig, f&#252;r Alter, Arbeitslosigkeit und Krankheit selbst vorzusorgen (beim Auto bekommt er das grad noch so hin).<br />
Selbst beim Fernsehen und Rundfunk muss man ihm zeigen, was die zu konsumierende Grundversorgung zu sein hat.</p>
<p>Alles Gute kommt hierzulande eben von oben. Und wenn das deutsche Parlament rumzickt, sorgt man f&#252;r eine umzusetzende Direktive aus Br&#252;ssel.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nichtschwimmerschutz</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.com/2008/04/21/nichtschwimmerschutz/</link>
		<comments>http://www.bissige-liberale.com/2008/04/21/nichtschwimmerschutz/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Apr 2008 13:01:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SteffenH</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[&#196;rzteblatt: 
&#8230; So will das bayerische Gesundheitsministerium nach einem Bericht des M&#252;nchner Magazins „Focus“ k&#252;nftig sogenannte Schwimmclubs mit einer Beckentiefe von mehr als 150 cm tolerieren. Kritiker wenden ein, damit werde der Nichtschwimmerschutz unterlaufen. F&#252;r den Zutritt zu den Clubs ist eine Mitgliedskarte erforderlich, die aber problemlos erh&#228;ltlich ist.
Ok, ich hab eine geringf&#252;gige inhaltliche &#196;nderung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#196;rzteblatt: </p>
<blockquote><p>&#8230; So will das bayerische Gesundheitsministerium nach einem Bericht des M&#252;nchner Magazins „Focus“ k&#252;nftig sogenannte Schwimmclubs mit einer Beckentiefe von mehr als 150 cm tolerieren. Kritiker wenden ein, damit werde der Nichtschwimmerschutz unterlaufen. F&#252;r den Zutritt zu den Clubs ist eine Mitgliedskarte erforderlich, die aber problemlos erh&#228;ltlich ist.</p></blockquote>
<p>Ok, ich hab eine geringf&#252;gige inhaltliche &#196;nderung des <a href="http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=32103">Originaltextes</a> vorgenommen, was aber wenig an der Absurdit&#228;t der Argumentation der Kritiker &#228;ndert.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Licht an&#8230;</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.com/2008/04/20/licht-an/</link>
		<comments>http://www.bissige-liberale.com/2008/04/20/licht-an/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 20 Apr 2008 21:50:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SteffenH</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Umweltpolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; f&#252;r Bj&#246;rn Lomborg! Nur wenige k&#228;mpfen wie er gegen den Verlust des gesunden Menschenverstands.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; f&#252;r <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bj%C3%B8rn_Lomborg">Bj&#246;rn Lomborg</a>! Nur wenige <a href="http://www.project-syndicate.org/commentary/lomborg27/German">k&#228;mpfen wie er</a> gegen den Verlust des gesunden Menschenverstands.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bissige-liberale.com/2008/04/20/licht-an/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Land unter&#8230;</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.com/2008/04/20/landunter/</link>
		<comments>http://www.bissige-liberale.com/2008/04/20/landunter/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 20 Apr 2008 12:42:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SteffenH</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Presse / SPON- und taz-Blog]]></category>

		<category><![CDATA[Steckenpferde der Autoren]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.com/2008/04/20/landunter/</guid>
		<description><![CDATA[&#8230;bei der tagesschau. Dramatische Berichte von den angeblich ersten Klimafl&#252;chtlinge durch &#220;berflutungen und steigende Meeresspiegel auf den Salomon-Inseln, die dieses Problem nat&#252;rlich auf den Klimawandel zur&#252;ckf&#252;hren, gibt es von der Online-Redaktion unserer &#246;ffentlich-rechtlichen Nachrichtenbegl&#252;ckung. 
Kein Wort allerdings davon, dass die genannten &#220;berschwemmungen vor allem auf den letztj&#228;hrigen Tsunami zur&#252;ckzuf&#252;hren sind und das der Meeresspiegelanstieg laut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;bei der <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/salomonen2.html">tagesschau</a>. Dramatische Berichte von den angeblich ersten Klimafl&#252;chtlinge durch &#220;berflutungen und steigende Meeresspiegel auf den Salomon-Inseln, die dieses Problem nat&#252;rlich auf den Klimawandel zur&#252;ckf&#252;hren, gibt es von der Online-Redaktion unserer &#246;ffentlich-rechtlichen Nachrichtenbegl&#252;ckung. </p>
<p>Kein Wort allerdings davon, dass die genannten &#220;berschwemmungen vor allem auf den <a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/asia-pacific/6516759.stm">letztj&#228;hrigen Tsunami</a> zur&#252;ckzuf&#252;hren sind und das der Meeresspiegelanstieg laut <a href="http://202.62.0.10/data/sb/time_series_data/sea_level/sb2006cr.pdf">offizieller Statistik</a> (Darstellungen 11 u. 12 S. 22ff) nicht unbedingt besorgniserregend ausf&#228;llt. Zumal man dort auch lesen kann, dass monatliche Meerspiegelschwankungen nicht ungew&#246;hnlich sind und gerade zu Jahresbeginn regelm&#228;&#223;ig &#8220;land unter&#8221; herrscht. Laut offiziellen Berechnungen liegt der Wachstumstrend des Meeresspiegels bei 6,7 mm/Jahr. Das 25-Jahresmittel des Meeresspiegelanstiegs der gesamten im Bericht ber&#252;cksichtigten Pazifikinseln liegt &#252;brigens bei 1,14 mm/Jahr.</p>
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		<title>Pot Odds</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Apr 2008 21:35:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wollen Sie mal wirklich frei sein? Sich v&#246;llig von den Zw&#228;ngen der Realit&#228;t l&#246;sen? Einfach mal so ohne Bindung an die Wirklichkeit den eigenen Gedanken nachh&#228;ngen? Sich ihre eigene Welt erbauen? Komplexit&#228;t maximal reduzieren?
Werden Sie Richter in Deutschland. Nur der BGH kann Sie stoppen, aber wer geht schon mit dem niedrigsten Stack all-in nach dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wollen Sie mal wirklich frei sein? Sich v&#246;llig von den Zw&#228;ngen der Realit&#228;t l&#246;sen? Einfach mal so ohne Bindung an die Wirklichkeit den eigenen Gedanken nachh&#228;ngen? Sich ihre eigene Welt erbauen? Komplexit&#228;t maximal reduzieren?</p>
<p>Werden Sie Richter in Deutschland. Nur der BGH kann Sie stoppen, aber wer geht schon mit dem niedrigsten Stack all-in nach dem wenig hilfreichen <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/sandra-ahrabian-und-das-falsche-zebra-2/">Flop</a>?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wer hat uns verraten&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Apr 2008 19:36:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe SPD,
an dieser Stelle m&#246;chte ich mich herzlich bei dir bedanken, f&#252;r deinen heldenhaften Einsatz f&#252;r meine B&#252;rgerrechte und gegen eine unn&#246;tige &#220;berwachung und G&#228;ngelung durch staatliche Institutionen. Zum Beispiel den hartumk&#228;mpften Kompromiss, dass zur Installation des sogenannten Bundestrojaners das BKA meine Wohnung nicht betreten darf. Chapeau! Ein wahrer Husarenstreich! Das hast du ja wirklich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe SPD,</p>
<p>an dieser Stelle m&#246;chte ich mich herzlich bei dir bedanken, f&#252;r deinen heldenhaften Einsatz f&#252;r meine B&#252;rgerrechte und gegen eine unn&#246;tige &#220;berwachung und G&#228;ngelung durch staatliche Institutionen. Zum Beispiel <a href="http://www.taz.de/1/archiv/dossiers/dossier-ueberwachung/online-durchsuchung/artikel/1/spd-uneins-opposition-dagegen/?src=MT&amp;cHash=e71274d1e7">den hartumk&#228;mpften Kompromiss</a>, dass zur Installation des sogenannten Bundestrojaners das BKA meine Wohnung nicht betreten darf. Chapeau! Ein wahrer Husarenstreich! Das hast du ja wirklich wunderbar durchgesetzt. Ich f&#252;hle mich n&#228;mlich gleich viel wohler, jetzt wo ich wei&#223; das mein Rechner nicht angetastet werden w&#252;rde&#8230; <b>sollte das BKA - <a href="http://www.sueddeutsche.de/,tt5l1/deutschland/artikel/291/169797/">im Rahmen des selben Gesetzes!</a> - gerade in meine Wohnung eingedrungen sein Mikrokameras und Mikrophone anzubringen, um mir &#252;ber die Schulter zu schauen, w&#228;hrend ich am Rechner sitze</b>.</p>
<p><span id="more-2033"></span></p>
<p>Ich w&#228;re jetzt gerne feingeistig und total h&#246;flich sein, aber&#8230; ehrlich&#8230; drauf geschissen. Frei nach Max Goldt werde ich ab sofort das Recht heraus nehmen, Parlamentariern gegen&#252;ber, die diese Bl&#246;dsinn unterst&#252;tzen, so unh&#246;flich zu sein, wie es das Gesetz gerade noch erlaubt. Damit Gesetze millimetergenau auszulegen, liebe SPD, <a href="http://www.welt.de/meinung/article1739185/Ist_das_Computer-Grundrecht_eine_Kopfgeburt.html">kennst du dich ja aus</a>. Gell?</p>
<p>Eine ganz ehrliche Frage, liebe SPD: Willst du mich verarschen? H&#228;lst du mich wirklich f&#252;r total merkbefreit? Du feierst es als &#8220;Erfolg&#8221;, dass der Bundestrojaner nur online auf einem Rechner installiert werden darf, w&#228;hrend das Betreten der Wohnung zur Installation von Kameras und Mikrophonen v&#246;llig in Ordnung geht? Das ist ungef&#228;hr so, als wenn beim Fu&#223;ball als Erfolg gelten w&#252;rde, dass man einen Spieler zwar ab jetzt nicht mehr mit der flachen Hand schlagen darf (gut, darf man auch jetzt schon nicht&#8230; aber den Bundestrojaner durfte man bisher ja auch nicht installieren), im Gegenzug aber pl&#246;tzlich der Einsatz von langen, schweren Kn&#252;ppeln als durchaus den FIFA-Statuen entsprechend gelten w&#252;rde.</p>
<p>Und auch bei Privatgespr&#228;chen soll sich das BKA nun also nicht mehr ausklinken m&#252;ssen, weil ja irgendwann mal ein Richter entscheiden wird, welche Teile eines Gespr&#228;chs privater und welche Teiler terroristischer Natur sein k&#246;nnten. Ist klar, die ohnehin schon &#252;berlasteten Richter werden das sicher alle ganz gewissenhaft tun und die Mehrarbeit nicht einfach wegunterschreiben. Sicher doch. Und anschlie&#223;end werden sie es Franz Josef Jung erlauben, die fliegenden Schweine abzuschie&#223;en, die dann den deutschen Luftraum unsicher machen. Und sogar unser Bundessparminister ist dann gewillt der Frau Wieczorek-Zeul zus&#228;tzliche Finanzmittel locker zumachen, damit man den armen Kindern in der zugefrorenen H&#246;lle warme Rentierpullis kaufen kann. Am Arsch!</p>
<p>Aber, SPD, nat&#252;rlich k&#228;mpfst du jetzt wieder f&#252;r die B&#252;rgerrechte und bist absolut <a href="http://www.sueddeutsche.de/,tt5l1/deutschland/artikel/291/169797/">schockiert von den Vorg&#228;ngen</a>. Schockiert und entr&#252;stet! (Also, schockiert und entr&#252;stet dass rausgekommen ist, wie sch&#246;n du dich mal wieder auf den R&#252;cken gerollt und an England gedacht hast.) Und nat&#252;rlich wirst du schauen, was da jetzt noch zu machen ist. Und am Ende wird <a href="http://blog.pantoffelpunk.de/darf-ich-vorstellen/preview-dieter-e-wiefelspuetz-fanclub">P&#252;tzi</a> doch wieder Recht behalten:</p>
<blockquote><p>SPD-Innenexperte Dieter Wiefelsp&#252;tz erwartet dort trotz einiger Bedenken die Zustimmung seiner Fraktion.</p></blockquote>
<p>Nicht dass daran irgendwas neu w&#228;re. Auch die Spr&#252;che die kommen werden, wenn ihr den Rotz dann endg&#252;ltig durchgewunken habt, werden nicht neu sein: Von wegen Einsatz nur in begr&#252;ndeten Einzelf&#228;llen, nat&#252;rlich keinerlei Interesse an der &#220;berwachung aufrechter B&#252;rger, dazu w&#252;rden ja auch die Zeit und die Mittel fehlen, Vorgehen nur strikt nach Vorschrift, aber ohne das Gesetz w&#252;rden uns die Terroristen halt alle umbringen. Same old tunes. Und eine Regierung die sowas missbrauchen k&#246;nnte, die w&#252;rde in Deutschland ja sicherlich nie an die Macht kommen. Dass es derweil genau diese Form der &#220;berwachung ist, auch wenn sie den einzelnen B&#252;rger nur potentiell treffen k&#246;nnte, die unsere Demokratie effektiver untergr&#228;bt und eine kollektivere Form der Angst (und einen damit einhergehenden <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Diq6TAtSECg">Assimilationsdruck</a>) erzeugt, wie es die Terroristen nie k&#246;nnten? Geschenkt.</p>
<p>Liebe SPD, ihr habt euch inzwischen jeden Stasi-2.0-Vorwurf und jeden <i>1984</i>-Vergleich redlich erarbeitet. Ihr h&#228;ttet euch auch noch viel deutlichere Worte redlich erarbeitet, aber in Sachen Kritik h&#246;rt <a href="http://heuteblog.de/2006/07/04/knallt-die-bestie-ab-titanic-trifft-kurt-beck/">der Spa&#223; ja bekanntlich bei euch auf</a>, da will ich mal lieber nichts riskieren.</p>
<p>In diesem Sinne: Freundschaft!</p>
<p>P.S: Dass ich die CDU genau so ansicken sollte, ist mir wohl bewusst. Aber denen ist das inzwischen alles so schei&#223;egal. Anders als die SPD tun die ja nicht mal mehr so, als wenn sie irgendein Interesse an der Verfassung h&#228;tten. Da wird inzwischen sogar akzeptiert, dass <a href="http://www.pottblog.de/2008/04/07/polizeiermittlungen-wegen-stasi-20-schaeublone-von-wolfgang-schaeuble/">Wolfgang Sch&#228;uble ein verfassungsfeindliches Symbol ist</a>.</p>
<p>P.P.S: Mir geht es in dieser Sache inzwischen &#252;brigens, wie vielen anderen auch: Ich kann gar nicht so viel fressen wie ich kotzen m&#246;chte. Vielleicht solltest du, liebe SPD, also zumindest im Rahmen der weltweiten Hungerproblematik und der Volkskrankheit Bulimie mal dar&#252;ber nachdenken, deine Linie bez&#252;glicher staatlicher &#220;berwachung zu &#228;ndern. Ich mein&#8217; ja nur, weil dir alle anderen Argumente ja ohnehin v&#246;llig schnurz sind&#8230;</p>
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		<title>Selbstbezichtigung</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Apr 2008 16:15:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>

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		<description><![CDATA[Sind alle Islamkritiker Rassisten? Selbstverst&#228;ndlich nicht. Aber manche schon. Ein ber&#252;hmt-ber&#252;chtigtes Blog, das sich lange gegen diesen Vorwurf wehrte, scheint sich seines Erfolgs jetzt so sicher zu sein, dass es die Katze f&#252;r alle sichtbar aus dem Sack lassen kann. 
Da wird heute der zu milde Umgang der deutschen Justiz mit dem Verkehrsversto&#223; (zu schnelles [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sind alle Islamkritiker Rassisten? Selbstverst&#228;ndlich nicht. Aber manche schon. Ein ber&#252;hmt-ber&#252;chtigtes Blog, das sich lange gegen diesen Vorwurf wehrte, scheint sich seines Erfolgs jetzt so sicher zu sein, dass es die Katze f&#252;r alle sichtbar aus dem Sack lassen kann. </p>
<p>Da wird heute der zu milde Umgang der deutschen Justiz mit dem Verkehrsversto&#223; (zu schnelles Fahren) eines bekannten deutschen Fu&#223;ballers kritisiert und in einen Zusammenhang mit einem Fall in England gestellt, wo ein Muslim nach einer Geschwindigkeits&#252;bertretung auf &#228;hnliche richterliche Gnade stie&#223;. Wo ist da der Zusammenhang, fragten sich sogar die Kommentatoren. Und der Autor legt ob der Anfragen etwas beleidigt nach, in einem anderen Fall sei mit einem anderen deutschen Fu&#223;baller nicht so r&#252;cksichtsvoll umgegangen worden. </p>
<p>Damit ist der Zusammenhang dankenswerterweise endg&#252;ltig klargestellt, denn der Fu&#223;baller, gegen dessen zu nachsichtige Behandlung hier protestiert werden soll (die Korrespondenz-Daten des Gerichts werden freundlichweise gleich mit aufgef&#252;hrt), ist kein Muslim. Er hat aber tats&#228;chlich etwas mit dem englischen Raser gemeinsam, das beide auch wirklich vom anderen genannten Fu&#223;baller trennt: Der ist n&#228;mlich blond und blau&#228;ugig.</p>
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